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Aktuelles

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Allerheiligen, 1. November 2017; 14:00

Ausrückung zum Kriegerehrung als Friedensmahnung und zum Friedhofsgang

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Leonhardiritt, 12. November 2017

Alle Mitglieder werden um Beteiligung am Festzug und der Messfeier ersucht.

Aufstellung um 9:15 beim Transformator

Oö. Kameradschaftsbund
Ortsgruppe Eidenberg
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Aktivitäten

Vereinsjahr 2017

 

10. September 2017    Ausrückung zum 125. Gründungsfest der OG Alberndorf

Da wir in Eidenberg den Pfarrfrühschoppen hatten, rückten wir bei trübem, kühlen aber trockenen Wetter in einer kleineren Besetzung mit Taferlbub Florian, den beiden Marketenderinnen und acht Mann aus. Den Einzug zum Festplatz und die Begrüßung hatten die Alberndorfer mit der Defilierung zusammengelegt, weil für Mittag Regen angekündigt war. Der Festgottesdienst wurde mit Abordnungen von 17 Ortgruppen und der jubilierenden Ortsgruppe auf dem Ortsplatz gefeiert. In den Grußworten drückten die Festredner dem jubilierenden Verein ihren Dank für die Tätigkeiten aus und unterstrichen die Friedensmahnung. Schön zu hören war, dass die Mitgliederzahlen im Kameradschaftsbund ganz allgemein wieder im Steigen begriffen sind. Vor Mittag kehrten wir in den Moarhofstadl nach Eidneberg zurück, wo wir unsbeim Frühschoppen auf Einladung des Vereins ein Essen und ein Getränk leisteten.

 

3. September 2017    Bezirkswandertag in Eidenberg

Wir freuten uns knapp vierzig Teilnehmer aus zehn Ortsgruppen in Eidenberg begrüßen zu dürfen. Auf einer landschaftlich schönen Wanderstrecke (6,7km) gab es neben einer beeindruckenden Fernsicht heimatkundlich interessante Dinge zu sehen: das Friedensmahnmal bei der Gressenkapelle, das Rote Kreuz in der Hinterleiten, den Dreigemeindenstein aus 1788 und das Armenseelenloch am Danschlmayr-Häusl. Die Labstation war auf halber Strecke im Haus des Obmanns Thomas Schwierz eingerichtet, wo Ulli Schwierz,  die Gäste mit Getränken und Mehlspeisen bereits erwartete. Die Gäste fühlten sich sichtlich wohl. Bez.Obm. Rudolf Horner fragte Ulli Schwierz spaßhalber nach den Öffnungszeiten ihrer Kaffeestube. An allen vier heimatkundlichen Stationen gab es Erklärungen, denn jeder Teilnehmer hatte einen Zettel mit Quizzfragen zu den heimatkundlichen Besonderheiten bekommen. Aus den richtigen Antworten wurden beim Abschluss im Gasthaus Eidenberger´s von den Ratzenböck-Buben drei Teilnehmer gezogen, die je eine Flasche selbstangesetzten Nussschnaps bekamen. Für die Ortgruppe mit den meisten Teilnehmern stand eine Kiste Bier bereit, die Thomas Schwierz dem Obmann der OG Gramastetten, Adi Lehner, überreichen durfte. Taferlbub Florian Ratzenböck spielte auf seiner Steirischen, während sich die Gäste die Abschlussjause schmecken ließen.

 

8. August 2017    Alte Kinderspiele neu entdeckt

Auch heuer wieder wurde unser Angebot zum Kinderferienprogramm der Gemeinde recht gut angenommen. Zwanzig Kinder kamen trotz des heißen Wetters zum Nachmittag „Alte Kinderspiele neu entdeckt“ in den Moarhof. Wir spielten die Reise nach Jerusalem, Seilziehen, der Hase läuft über das Feld, Räuber und Gendarm und der Rubbeldübbel. Dazwischen wurde auch viel gezeichnet, wobei besonders die Mädchen von den Pferden von Ulli Schwierz ganz angetan waren. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

 

8. Juli 2017     Friedensgottesdienst auf der Gis

Der heurige von Ferdinand Aichinger zelebrierte Berggottesdienst stand im Zeichen des Luther-Gedenkjahres. Am 31. Oktober 1517 schlug der Augustinermönch und Theologie-Professor Dr. P. Martin Luther die 95 Thesen am Tor der Schlosskirche zu Wittenberg an, in denen er die eklatanten Missstände in der damaligen Amtskirche aufzeigte und anprangerte. Luther wollte keine Kirchenspaltung. Nun haben sich dennoch unterschiedliche Konfessionen entwickelt und im Laufe der Jahrhunderte immer weiter auseinandergelebt.

Thomas Schwierz legte anhand von Texten aus der Bibel dar, dass es nicht darauf ankomme,  w e r  wir sind und nach welchem Ritus wir leben, auf welchem Berg wir anbeten (Joh 4, 19-26) oder ob wir beschnitten sind oder nicht (Apg 15,1-11), sondern  w i e  wir sind, denn der Herr sieht nicht auf äußeres, der Herr sieht das Herz (1 Sam 16,7). Wir müssen Jesus in unser Herz einlassen und danach leben, ganz gleich, welcher Konfession wir uns zugehörig fühlen. Gelichzeitig müssen wir trotz unterschiedlicher Auffassungen in gegenseitigem Respekt anerkennen und wertschätzen, dass andere Konfessionen genauso zum selben Herrgott beten und Gott hier keine Unterschiede macht. Wenn sich alle Christen als Kinder Gottes in Seiner Liebe verbunden fühlen, ist so etwas wie Einheit der Christen erreicht.

Der Gottesdienst war wieder sehr gut besucht, nicht nur von Einheimischen, auch viele Fremde waren gekommen. Der Kameradschaftsbund war durch vierzehn Ortgruppen mit Fahnen vertreten: Gramastetten, Walding, Hellmonsödt, Lichtenberg-Pöstlingberg, Zwettl, Feldkirchen, Oberneukirchen, Gallneukirchen, Reichenau, Schenkenfelden, St. Georgen an der Gusen, Niederneukirchen, Weichstetten und Eidenberg selbst. Als Ehrengäste begrüßten wir Ehrenpräsident Sepp Kusmitsch, Bezirksobmann Rudolf Horner und Bürgermeister Adi Hinterhölzl. Die Weisenbläser sorgten in der herrlichen Natur im Sonnenuntergang für eine festliche Stimmung und spielten noch auf der Terrasse im Gasthaus auf der Gis, bis sich alle nach einer Jause auf den Heimweg machten.

 

15. Juni 2017    Fronleichnam

P. Rainer begrüßte die Pfarrgemeinde wieder recht herzlich zur Fronleichnamsliturgie. Die Kameraden nahmen an der Feier in der Kirche und an der Prozession teil. Die Fahne stand bei der Messe wieder im Presbyterium. Auf dem Kirchenplatz waren die beiden Flaggen beim Kriegerdenkmal aufgezogen.

Die Prozession folgte dem traditionellen Weg zu den Altären bei der Feuerwehr, beim Mertl-Haus, beim Schütz-Haus und auf dem Kirchenplatz. Herrliches Wetter begleitete die bunten Trachten der Pfarrgemeinde, blühende Gärten säumten den Weg. Wenn zu Fronleichnam die Gegenwart Gottes im Alltag gefeiert wird, so kommt diese alleine schon durch die wunderschöne Schöpfung zum Ausdruck, deren Teil wir sind und in der wir leben dürfen.

 

5. Juni 2017    50-jähriges Gründungsfest der OG Eidenberg

Gelungener hätte ein Fest gar nicht sein können. Bei herrlichem Wetter zogen, angeführt von der Musikkapelle Eidenberg, 15 Vereine mit Fahnen zum Festgelände und wurden von der jubilierenden Ortgruppe begrüßt. Als Ehrengäste durften wir  LH.-Stv. Mag. Dr. Michael Strugl, Präs. Vzlt i.R. Johann Puchner, Vz.-Präs. Michael Burgstaller, Vz.-Präs. Bez.-Obm. Herbert Nösslböck, Ehrenpräs. Josef Kusmitsch, Bez.-Obm. Rudolf Horner, Bez.-Obm.-Stv. Georg Hartl, LBL Benno Schinagl, Bgm. Adi Hinterhölzl, Bgm.-Stv. Dominik Danner und Feuerwehrkommandant HBI DI Marks Weixlbaumer willkommen heißen. In seinen Begrüßungsworten erinnerte Obm. Schwierz an die ursprünglich soziale Idee hinter dem Kameradschaftsbund und wies auf die Wichtigkeit der Friedensarbeit hin. Msgr. Mag. Ewald Kiener zelebrierte den Festgottesdienst. In seiner Predigt sagte er, wir dürfen dankbar sein, in so einem schönen Land in Frieden zu leben. Die Festredner Adi Hinterhölzl, Präs. Johann Puchner und LH.-Stv. Mag. Dr. Michael Strugl hoben in ihren Grußworten den Wert von Kameradschaft, Ehrenamtlichkeit und Zusammenhalt hervor. Die Festansprache hielt LBL Benno Schinagl. Er verwies auf die unsicheren Zeiten und zunehmende Radikalisierung und Nationalisierung in der Weltpolitik und unterstrich, dass das Wachhalten der Erinnerung an die Schrecken eines Krieges und die Friedensmahnung wichtiger denn je seien. Dazu gehöre auch die Mündigkeit der Staatsbürger, die sich am öffentlichen Leben und Wahlen beteiligen sollen, um nicht aus dem bequemen Traum der Wohlstandes- und Spaßgesellschaft eines Tages böse zu erwachen. Die Stadtkapelle Grieskirchen übernahm die musikalische Begleitung des Gottesdienstes, des Totengedenkens am Kriegerdenkmal und die Defilierung. Der Musikverein Eidenberg bereitete den Frühschoppen und die Verköstigung der Gäste im Moarhof vor, während die Gastkapelle aus Grieskirchen den Frühschoppen spielte.  Die Gäste fühlten sich sichtlich wohl und blieben lange.

=> Ausführlicher Bericht mit Fotos (Auszug aus der Chronik)

 

3. Juni 2017    60-jähriges Gründungsfest der OG Weichstetten

Bei hochsommerlichen Temperaturen machten wir uns mit einer Fahnendelegation auf zum Gründungsfest der mit uns befreundeten OG Weichstetten. Neunzehn Vereine waren der Einladung gefolgt. Das Mühlviertel war dabei sehr stark vertreten. Nach dem Einzug und der Begrüßung folgte die Festmesse auf dem Platz vor der Kirche. Die Fahnen waren um das Kriegerdenkmal positioniert und bildeten ein buntes Bild. Landeskurat Msgr. Mag. Ewald Kiener sagte bei der Predigt, dass wir dankbar sein können für eine so schöne Heimat, in der wir in Frieden leben dürfen. Nach dem Totengedenken und den kurz und prägnant gehaltenen Grußworten der Ehrengäste erfolgte die Defilierung. Danach traten die Kameraden in die Gastgärten ab.

 

13. Mai 2017    Bezirksausflug nach Schenkenfelden

Einen sehr schönen Bezirksausflug erlebten die Teilnehmer in Schenkenfelden und Umgebung, wozu BO Rudolf Horner eingladen hatte.

=> ausführlicher Bericht mit Bildern

 

7. Mai 2017    Maiandacht beim Roten Kreuz in Kammerschlag

Bei wolkenbruchartigem Regen versammelten sich knapp dreißig Wetterfeste beim Roten Kreuz in Kammerschlag. Doch war es nicht kalt.

Das Rote Kreuz war im Nebel mit zwei Kerzen beleuchtet. Ferdinand Aichinger hielt wieder eine sehr stimmungsvolle Maiandacht. Nach der Feier trat die eingeschworene Gemeinschaft mit einem Stamperl Schnaps gestärkt im Regen den Heimweg an.

 

30. April 2017    150-jähriges Gründungsfest des SV Gallneukirchen

Bei herrlichem Wetter und strahlend blauem Himmel brachen sechs Kameraden mit zwei Marketenderinnen und Taferlmädchen Elisabeth zum Fest nach Gallneukirchen auf. Zunächst erfolgte der Einzug der über sechzig Vereine, die Obmann Herbert Janko auf dem Marktplatz begrüßte. Stadtpfarrer MMag. Klaus Dopler sagte in seiner sehr eindrucksvollen Predigt, Shaolm – Friede, bedeute nicht Waffenstillstand, Friede bedeute weit mehr. Friede sei Glückseligkeit im Miteinander. Die zahlreichen Festredner hielten kurze und prägnante Ansprachen und gingen auf die Werte des Kameradschaftsbundes ein. Nach dem Festakt erfolgte die Defilierung an den Ehrengästen auf der Kirchenstiege vorbei. Eindrucksvoll war das bunte Bild auf dem vollen Marktplatz, das die blühenden Bäume, die bunten Fahnen und Trachten abgaben. Darüber schien die Sonne in einem wolkenlosen Himmel. Schöner hätte ein Fest im Frühling gar nicht sein können. Zum Essen fuhren wir nach Eidenberg zurück, wo wir und beim G´wölbwahnsinn der Freiwilligen Feuerwehr zusammensetzten. Etliche der sonst ausrückenden Kameraden halfen bei der Feuerwehr mit, daher war unsere Delegation in Gallneukirchen heute etwas kleiner ausgefallen.

 

29. April 2017    Ausflug nach Grieskirchen und Schloss Parz

Den heurigen Ausflug organisierte Gerhard Weiss, der uns seine alte Heimat zeigte. Der Obmann des Kameradschaftsbundes Grieskirchen, Bgm.a.D. Komm.-Rat Helmut Nimmervoll empfing uns beim Karbrunnen und führte uns durch die Stadt und das Schloss Parz.

=> Ausführlicher Bericht mit Bildern

Vorne von Links: Margaretha Mayr, Anna Dumfart, Greti Fuchs, Erni Fiedler, Franziska Treml, Kathi Stadlbauer, Berta Reischl, Karl Schütz, Greti Schütz, Anna Maria Riede, Maria Burgstaller, Alois Burgstaller, Thomas Schwierz, 2. Reihe von links: Manfred Schütz, Susanne Schütz, Fritz Koll, Josef Köppl, Gerhard Weiss, Helmut Wöhrer, Maria Gahleitner, Maria Ratzenböck, Franz Mayr, Erika Koll, Maria Steininger, Josefa Zauner, Alois Pointner, Theresia Knollmayr, Hans Stadlbauer, Greti Köppl, Gottfried Breuer, Josef Treml, Michael Zauner, Herbert Gahleitner, Anna Pointner, Erwin Lehner, Theresia Knollmayr, Johann Wakolm, Maria Wakolm, Rudolf Erlinger, Johanna Hofstetter, Ewald Wöhrer, Marianne Poxrucker, Marianne Erlinger, Helmut Nimmervoll, Hilde Lehner, Nicht im Bild: Ulli Schwierz, Alois Ratzenböck

 

17. März 2017    Tarockturnier gemeinsam mit der OG Lichtenberg

Zum zweiten Mal veranstalteten die Ortgruppen Eidenberg und Lichtenberg ein gemeinsames Turnier für Tarockfreunde. Austragungsort war das Gemeindezentrum in Lichtenberg. Die Vorbereitungen teilten die beiden Vereine untereinander auf. Wir steuerten Preise bei, darunter den Hauptpreis, einen Gutschein über 130 Euro vom Restaurant Herberstein in Linz mit einer Torte, die mit Tarockkarten aus Marzipan verziert war. Des Weiteren übernahmen wir die Saaldekoration und beteiligten uns am Kellnern und in der Küche. Mit 54 aktiven Turnierteilnehmern war die Veranstaltung ein sehr guter Erfolg.

Den ersten Rang erreichte Josef Reichhör mit 129 Punkten. Platz 2 belegte Rosmarie Reidl mit 106 Punkten. Der dritte Platz ging an Hilda Reichhör mit 97 Punkten.

 

12. März 2017   Jahreshauptversammlung

Fünfundzwanzig Kameraden und die beiden Marketenderinnen versammelten sich zur Jahreshauptversammlung auf dem Lamahof. Als Gäste durften wir BObm.-Stv. Georg Hartl aus Oberneukirchen und Obm. August Burgstaller mit zwei Kameraden aus Herzogsdorf begrüßen.

Zum Totengedenken erhoben sich die Anwesenden zu einer Schweigeminute für den im letzten Jahr verstorbenen Michael Burgstaller.

Im vergangenen Vereinsjahr sind aber auch drei neue Mitglieder hinzugekommen, sodass wir derzeit 43 Kameraden zählen.

Obmann Schwierz brachte einen Rückblick über das vergangene Vereinsjahr in einer PowerPoint-Präsentation uns schloss einen Vorausblick aus das laufende Jahr an.

Nach dem Kassabericht galt es eine Reihe verdienter Mitlgieder zu bedanken und zu ehren:

Die Zugehörigkeitsmedaille für 40 Jahre erhielt Franz Weixlbaumer.

Die Zugehörigkeitsmedaille für 50 Jahre erhielten die Gründungsmitglieder Alois Pointner, Hans Wakolm, Franz Mayr, und Erwin Lehner.

Das Landesverdienstkreuz in Bronze bekam Helmut Wöhrer für fleißiges Ausrücken und Mithelfen, als Fähnrich, für den Kontakt zu den Syrern vom Spallerhof und für Friedensarbeit auch noch nach der aktiven Zeit als UN-Offizier.

Auf Vorschlag von LBL Benno Schinagl wurde Ewald Wöhrer mit dem Landesehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Er rückt immer verlässlich aus, hilft bereitwillig mit, begleitet den Obmann bei Geburtstagsgratulationen und hatte sich im Rahmen des Verbandes Linz-Stadt schon früher Verdienste als Kommandant der Landesfahne erworben.

Martina Madlmeir übernimmt das Amt der Fahnenpatin, das zuvor Maria Pargfrieder innegehabt hatte. Obmann Schwierz stellte sie als neue Fahnenpatin vor und überreichte ihr einen Blumenstock.

Bürgermeister Adi Hinterhölzl unterstirch in seinen Grußworten die Bedeutung der Friedensarbeit, wie sie sich der Kameradschaftsbund zum Ziel gesetzt hat, besonders in einer Zeit eines Präsidenten Donald Trump in den USA und Recep Tayyip Erdo?an in der Türkei. BObm.-Stv. Georg Hartl überbrachte die Grüße von Bezirksobmann Rudolf Horner.

Mit dem Hoamatland schloss der offizielle Teil der Veranstaltung. Nach einem Gruppenfoto lud der Verein alle auf ein paar Würstel und ein Getränk ein.

V.l.n.r.: Helmut Wöhrer, Bgm. Adi Hinterhölzl, Fahnenpatin Martina Madlmeir, Josef Dumfart, Alois Pointner, EObm. Johann Wakolm, Fritz Koll, Franz Weixlbaumer, Dominik Weixlbaumer, Erwin Lehner, Franz Mayr, Manfred Koglgruber, Bernhard Hofstätter, Franz Grünbacher, Kamerad aus Herzogsdorf, Franz Hofer, Norbert Schmidinger, Rudolf Erlinger, Norbert Weixelbaumer, Alois Ratzenböck, Alois Tamesberger, Heinrich Schwantner, Obm. Thomas Schwierz, Bernhard Rauter, Ulli Schwierz, Obm. August Burgstaller aus Herzogsdorf, Ewald Wöhrer, Kamerad aus Herzogsdorf, BObm.-Stv. Georg Hartl aus Oberneukirchen, Josef Madlmeir.

 

Vereinsjahr 2016

  

 

27. November 2016    Jahresabschluss

Die beiden Marketenderinnen, die Kameraden und drei Gäste fanden sich nach dem Gottesdienst zum Jahresabschluss im Gasthaus Eidenberger´s ein. Nach kurzen Dankesworten für das vergangene Jahr und einer Vorschau auf die Höhepunkte im kommenden Jahr berichtete Obmann Thomas Schwierz über einen rätselhaften Stein, der 1990 auf dem Friedhof im böhmischen Glöckelberg ausgegraben wurde. Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges hatte Horst Wondraschek, den wir heute in unserer Mitte als Gast begrüßen durften und über dessen Kommen wir uns sehr freuten, die Initiative ergriffen und mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern die Kirche und den Friedhof in Glöckelberg wieder instand gesetzt. Der besagte Stein trägt geheimnisvolle Zeichen und Inschriften, über die schon viel gerätselt wurde. Eine ausführliche Beschreibung kann hier nachgelesen werden. Mit Bratwürstel auf Einladung des Vereins klang der Vormittag aus.

 

10. November 2016   Filmvortrag zu Manipulation und Wahrheit am Beispiel der Erklärung der Flugzeug-Anschläge auf das World-Trade-Center (WTC) am 11. September 2001

In dem gezeigten Film arbeitet der Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser brisante Ungereimtheiten in der Berichterstattung und in den offiziellen Erklärungen zu den Hintergründen der Flugzeuganschläge auf das WTC auf. Die vorgestellten Sachverhalte und die sich daraus ergebenden möglichen Schlussfolgerungen machen betroffen und regen zum Nachdenken an über Politik und Manipulation der Bevölkerung an.

Die Aussagen können und sollen hier nicht wiedergegeben werden. Der Filmvortrag kann auf https://www.youtube.com/watch?v=cgkQXJ3mugY abgerufen werden. Jede Minute ist es wert gehört zu werden.

 

6. November 2016    Leonhardifest in Eidenberg

Auf Einladung der Ortsbauernschaft nahm der Kameradschaftsbund wieder am Leonhardiritt teil. Auf Pferde, wie im Vorjahr, verzichteten wir seitens des Kameradschaftsbundes heuer aufgrund des verregneten Wetters. Der Festzug vom Trafo zur Kirche setzte sich aus dem Kreuzträger, der Musikkapelle, dem Kameradschaftsbund, den Jagdhornbläsern, der Feuer-wehr, den Ministranten und den Pfarrvertretern, der Gemeindevertretung, der Ortsbauern-schaft sowie der Lederhosengruppe zusammen. Abt Reinhold Dessl fuhr in einer der beiden Kutschen. Den Abschluss bildeten rund 20 Reiter.

Auf dem Kirchenplatz segnete Abt Reinhold die Pferde. Dann strömte alles in die Kirche. Die Kirche war schon lange nicht mehr so voll. Sogar auf den Ministrantenbänken im Presbyterium nahmen Kirchenbesucher Platz.

Thema der Predigt war die Hinwendung. Wir erfahren Hinwendung durch Gott. In der Stille wendet sich Gott uns zu. Daraus können wir Kraft schöpfen, um uns zu anderen hinzuwenden und um sie an dieser Kraft teilhaben zu lassen. Ein Beispiel für Hinwendung gab uns der Hl. Leonhard. Er setzte sich für Gefangene und Hilfsbedürftige ein. Die Hinwendung dehnte Abt Reinhold in seinen Worten auch auf die Tiere aus, die zu früheren Zeiten vordergründig als Nutztiere gesehen wurden, heute aber oft Freund des Menschen seien, wie die Pferde.

Nach dem Segen war für das leibliche Wohl im G´wölb gesorgt. Auch hier war der Besuch ausgezeichnet.

 

4. November 2016    Bericht vom Landesdelegiertentag

 „Vorher glauben sie nicht, dass sie uns brauchen werden. Wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht, schreien sie nach uns.“ Mit diesem Zitat von Prinz Eugen brachte der Präsident des ÖKB, BR/ Bgm. a.D. Ludwig Bieringer das Umdenken in Österreich auf den Punkt, was den Stellenwert des Bundesheeres betrifft. Auch andere Redner verliehen in den Grußworten ihrer Erleichterung Ausdruck, dass der bereits unaufhaltsam scheinende Kollaps des BH in letzter Minute abgewandt wurde. Es habe der Flüchtlingskrise und des Assistenzeinsatzes bedurft, um sich der Notwendigkeit eines funktinoierenden Heeres wieder bewusst zu werden, denn Feuerwehren und Exekutive können überregionale Probleme auf längere Zeit nicht in den Griff bekommen.  

Betont wurde in den Reden die nach einer, durch eine einzelne Person bedingten, schwierigeren Phase wieder gut funktionierende Zusammenarbeit von Kameradschaftsbund, Österreichischem Schwarzem Kreuz, Bundesheer und anderen Institutionen.

Dank und Anerkennung erhielt der Kameraschaftsbund für die Friedensarbeit und den Hilfseinsatz bei Katastrophenfällen, wie dem Hochwasser.

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer sagte in der Festansprache, dass wir  in Österreich trotz der Mängel, die es gebe, in einem Paradies leben. Ziel müsse es sein, Gegensätze in der Gesellschaft zu verringern, damit keine radikale Gesinnung entstehen könne.

Es stand die Wahl eines neuen Päsidiums an. Der Wahlvorschlag wurde einstimmig angenommen.

Der neu gewählte Präsident des OÖKB Vzlt i.R. Johann Puchner

Der neu gewählte Präsident Johann Puchner kündigte an, den KB der Öffentlichkeit positiv präsentieren zu wollen, was auch Aufgabe der Ortsgruppen und Stadtverbände sei.

 

1. November 2016    Allerheiligen

Bei der Andacht am Nachmittag des Allerheiligentages sagte Wortgottesdienstleiter Ferdinand Aichinger sinngemäß, einen Heiligen mache aus, wie er das Miteinander meistere.

 

Ferdinand Aichinger segnete den Kranz des ÖSK und hob die Bedeutung des Denkmals als Mahnung für den Frieden hervor. Er gedachte der Gefallenen, aber auch der Opfer eines sonstigen frühen und gewaltsamen Todes. Während Bläser und Chor das „Ultima“ anstimmten, legten Obmann und Fahnenbegleiter vor dem Kriegerdenkmal einen Kranz nieder zum Gedenken an diejenigen, die als junge Burschen nicht gefragt wurden, ob sie im Krieg sterben wollten. Die Musikkapelle spielte den „Guten Kameraden“.

Nun folgte der Friedhofsgang. Auch heuer wieder richteten wir für das Österreichische Schwarze Kreuz die Allerheiligen-Sammlung zur Erhaltung und Pflege der Soldatengräber aus. Soldatengräber sind stille Mahner, Konflikte nicht mit Gewalt zu lösen.

 

 

29. Oktober 2016    Flurreinigungsaktion

Wie viele andere Vereine beteiligte sich auch der Kameradschaftsbund mit einer Gruppe von neun Leuten an der Flurreinigungsaktion der Gemeinde. Unser Einsatzgebiet war der Aschlberg.

Ulli und Thomas Schwierz hatten bereits am Nationalfeiertag bei trockenem Wetter den Geizerbach vom Danschlmayr-Teich bis zur Mündung in die Rodl gesäubert.

Heute zogen wir bei Nebel und Nieselregen in zwei Gruppen aus. Eine Gruppe ging vom Lehner-Kreuz entlang der Straße bis zur Mittermühle an der Rodl, dann weiter bis zum Hammerschmiedweg und den Berg entlang des Hammerschmiedbaches hinauf zum Bauernhaus Pargfrieder, weiter über einen Wiesenweg zum Bauernhaus Eder und Reisinger und von da an zurück zum Ausgangspunkt.

Die andere Gruppe zweigte unterhalb der Bauernhauses Geizerstetter die Straße zum Bauernhaus Aschlberger ab und ging entlang des Schotterweges hinauf zum Bauernhaus Eder, von dort weiter über Reisinger, Steingasser und Reiter zurück zum Treffpunkt.

Vier mit Plastikfetzen, Blumentöpfen, Getränkedosen, Zigarettenschichtel und Flaschen gut gefüllte Müllsäcke sowie ein kaputter Regenschirm, eine Felgenkappe und zwei Autoreifen waren die Beute.

Im Feuerwehrhaus gab es für alle Sammler auf Einladung der Gemeinde Würstel und Getränke.

 

26. Oktober 2016    Gedanken zum Nationalfeiertag: Die Macht der Medien

Kein Politiker, ganz gleich von welcher Fraktion, kann auch noch so gute Ideen haben, ohne dass manche Medien über ihn herfallen, Mücken zu Elefanten aufblasen und jegliche Problemlösungsansätze schlecht reden und zunichte machen. Man bekommt Fernsehinterviews geboten, die an Kreuzverhöre erinnern.

Viele Politiker unterscheiden klar zwischen dem, was Sache ist, und was sie öffentlich noch sagen dürfen, um sich nicht den Journalisten auszusetzen.

Medien steuern jedoch die Volksmeinung durch Manipulation und damit die Wahlergebnisse. Ist diesen Journalisten in ihrem Eifer bewusst, dass sie dadurch den Staat in eine Ecke lenken, die sie selbst vielleicht gar nicht wollen?

 

14. und 15. Oktober 2016    Zimmergewehrschießen

Die Veranstaltung war schwächer besucht als im Vorjahr. Das mag am schönen Wetter, einer Hochzeit und einem Wandertag in Eidenberg gelegen sein. Dafür war es heuer wesentlich wärmer im Stadl. Gut vertreten waren die Eidenberger Kameraden und die Eidenberger Bevölkerung. Aber auch auswärtige Ortgruppen wie St. Martin im Mkr., Feldkirchen, Herzogsdorf, Gallneukirchen, Lichtenberg und Gramastetten statteten uns einen Besuch ab.  Auch heuer wieder stellte der Eidenberger Lederhosenverein eine respektable Gruppe, wobei die meisten ohnehin Mitglieder im Kameradschaftsbund sind.

Country-Music und Oldies sorgten für eine stimmungsvolle Umrahmung. Die Gäste wurden mit Würstel und Getränken bewirtetet.

Gelobt wurde wieder das einmalige Ambiente unseres Moarhof-Stadels. 

Besonders freuten wir uns über einen Besuch unseres Bürgermeisters Adi Hinterhölzl, der gemeinsam mit dem Obmann die Siegerehrung vornahm

 

Die Ergebnisse des Zimmergewehrschießen 2016

 

Kinder

Rang   Name                                      Ortsgruppe      Ringe                       

1          Ratzenböck     Florian                                        67

2          Ratzenböck     Daniel                                         53

 

Damen

Rang   Name                                      Ortsgruppe      Ringe                       

1          Schwierz         Ulli                  Eidenberg           83   

2          Mayr               Renate                                       49

 

Herrn über 60

Rang   Name                                      Ortsgruppe      Ringe

1          Schwandl        Hubert                                     106      103      100     

2          Hofer              Gottfried        St. Martin           103     

3          Willnauer        Gerhard         St. Martin            95     

4          Wollendorfer  Gottfried                                    94     

5          Wöhrer           Ewald            Eidenberg            93        93     

6          Hofer              Max                Herzogsdorf        93        87     

7          Janko              Herbert          Gallneu.              93        83     

8          Lehner            Erwin             Eidenberg           91     

9          Hemmelmeir   Josef              Lichtenberg         74     

10        Ginterseder     Herbert         Gramastetten     66

11       

12        zwei Teilnehmer gaben keine Ergebnisse bekannt

 

Herrn bis 60

Rang   Name                                      Ortsgruppe      Ringe

1          RammerstorferAlois               Feldkirchen      106      100     

2          Dannerer         Reinhard                                105      104      104      104

3          Roiss               Johann             St. Martin       105      104      104      103

4          Hofstätter       Bernhard         Eidenberg       105        92     

5          Schmidinger   Karl                                          104        98     

6          Erlinger           Markus                                    104        94     

7          Gruber Josef    St. Martin                               101      100        99     

8          Burgstaller      Wolfgang        Eidenberg        101      100     

9          Preinfalk         Herbert           Gallneuk.          101        88     

10        Schwierz         Thomas           Eidenberg         98     

11        Wöhrer            Helmut            Eidenberg         97     

.12        Weixlbaumer  Dominik          Eidenberg          96        92     

13        Schütz             Wolfgang        Eidenberg         96        86        82     

14        Hemmelmeir   Peter                Lichtenberg       96        86     

15        Grünbacher     Franz               Eidenberg         90     

16        Weixelbaumer Norbert           Eidenberg         89     

17        Friedl              Franz               Feldkirchen        88        82     

18        Hinterhölzl      Johannes                                   88        81     

19        Schwantner     Herbert           Eidenberg          83        77        77     

20        Mayr               Rudolf              Feldkirchen         83        77     

21        Müller             Jürgen                                        82     

22        Weixlbaumer  Franz               Eidenberg           68     

23        Obermaier       Stefan                                       60     

 

16. August 2016    Kinderferienprogramm: Alte Spiele neu entdeckt

Als Beitrag zum Eidenbeger Kindersommer trug der Kameradschaftsbund einen Nachmittag mit alten Kinderspielen bei, der sehr gut angenommen wurde. 31 Kinder waren gekommen. Es ging sehr lebendig und munter zu. Die Kinder konnten so richtig umfetzen.

=> zum ausführlichen Bericht mit Bildern

Schneider, Schneider leich ma d´Schar. Geh zum Nachbarn, der hat´s a.

16. Juli 2016    Berggottesdienst auf der Gis

Heuer feierten wir bereits den fünften Berggottesdienst auf der Gis, der trotz des ein wenig trüben Wetters wiederum sehr gut besucht war. Obmann Schwierz konnte neben der Pfarrbevölkerung Bürgermeister Adi Hinterhölzl, den geschäftsführenden Präsidenten Benno Schinagl und den Ehrenpräsidenten Sepp Kusmitsch mit Gattin als Ehrengäste begrüßen. Mit der eigenen Ortsgruppe Eidenberg waren vierzehn KB-Ortsgruppen mit ihren Fahnen auf die Gis gekommen: Alberndorf, Feldkirchen, Gallneukirchen, Gramastetten, Hellmonsödt, Herzogsdorf, Lichtenberg-Pöstlingberg, St. Martin im Mühlkreis, Pregarten, Puchenau, Walding, Weichstetten und Zwettl. Die Fahnen ergaben wieder eine festliche und bunte Kulisse für die Feier.

Heuer zelebrierte Diakon Hubert Mayr den Wortgottesdienst. Zur wieder sehr stimmungsvollen Gestaltung trugen die Eidenberger Weisenbläser bei. Benno Schinagl meinte, wenn man im Wald die Musik höre, fühle man sich wie im Vorzimmer vom Herrgott.

Thema des Gottesdienstes war: Ist der Weg das Ziel? Thomas Schwierz stellte bei der Predigt diese Frage für den Lebensweg. Ein Weg, der selbst das Ziel ist, habe kein Ziel. Ein Weg, bei dem es gleichgültig ist, wo er hinführe – weil das Gehen alleine Ziel ist – sei sinnlos, eben ziellos. Nur dann könne ein Weg auch Ziel sein, wenn er nie zu Ende gehe. Der Lebensweg gehe einmal zu Ende und habe dadurch doch ein Ziel. Das Leben bekomme erst durch den Tod und die Auferstehung ein Ziel und einen Sinn, nämlich die verheißene Nähe bei Gott. Der Weg durch das Leben sei nicht unser Ziel, sondern unser Auftrag: das Leben in Frieden und Liebe meistern, Gott näher zu kommen, im Mitmenschen. Wenn uns das gelinge, haben wir bereits ein Leben in Fülle.

Im wieder übervollen Gasthaus zur Gis klang der Abend bei netten Gesprächen gesellig aus, während die Weisenbläser für gute Stimmung sorgten.

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26. Juni 2016    Besuch beim Patroziniumsfest in St. Peter / Spallerhof

Nachdem die syrischen Flüchtlinge der Pfarre Spallerhof beim Maibaumaufstellen  mitgeholfen hatten und mit Pfarrer Mag. Franz Zeiger und weiteren Mitgliedern der Pfarre St. Peter zu Gast in Eidenberg waren, statteten wir heute einen Besuch in Linz ab, wo das Patroziniumsfest begangen wurde. Wir kamen mit Mitgliedern der Volkstanzgruppe Eidenberg und Gramastetten und nahmen auch Thabet und Mustafa mit.

Der Gottesdienst war feierlich und berührend zugleich. Pfarrer Zeiger versteht es, der Pfarrgemeinde das Gefühl einer großen Familie zu geben, wo auch die syrischen Flüchtlinge miteingeschlossen sind. Die Buschen sagen zum Pfarrer Vater und zur Pfarrsekretärin Mutter. Einen der Flüchtlinge hatte das Christentum, wie es am Spallerhof gelebt wird, so überzeugt, dass er sich taufen ließ und gestern das Sakrament der Firmung empfing. Er las das Tagesgebet auf Arabisch vor.

Anstelle der Predigt erzählte ein weiterer syrischer Student in sehr gutem Deutsch von seiner Flucht. Der Vater war 2011 bereits im Krieg umgekommen. Als er selbst den Einberufungsbefehl in den Krieg erhielt, beschloss die Familie (Mutter, zwei jüngere Brüder und eine jüngere Schwester), dass er fliehen solle um zu überleben. Ein nahm einen Flug in die Türkei und überquerte das Meer auf einem Boot, das auf der Überfahrt voll Wasser lief und unterzugehen drohte. In Griechenland meldeten sich er und seine drei Fluchtgefährten bei der Polizei und wurden in ein Lager verfrachtet, das einem Gefängnis glich. Zu Fuß schlugen sich die Flüchtlinge nach Serbien durch, schliefen in Wäldern, versteckten sich vor der Polizei und gelangten weiter nach Ungarn und letztlich nach Österreich, wo sie erstmals aufatmen konnten. Nach zwei Tagen in Traiskirchen wurden sie nach Linz in ein Zeltlager verlegt. Er und sein Cousin wurden schließlich von Pfarrer Mag. Franz Zeiger in der Pfarre Spallerhof aufgenommen. Hier sind die jungen Syrer mit ihren Betreuerinnen und dem Pfarrer zu einer Familie zusammengewachsen und helfen auch fleißig in der Pfarre mit. Wenn der Krieg in Syrien vorbei ist, wollen sie wieder zurückgehen und ihr Land aufbauen.

Ein anderer Flüchtling, sang ein Lied über seine geliebte Heimat Syrien.

Am Ende des Gottesdienstes wurde ein Brief eines jungen Flüchtlings vorgelesen, den er an seine Mutter geschrieben hatte, für den Fall, dass er die Überfahrt über das Meer nicht überleben sollte. Der junge Bursch ertrank. Man fand den Brief:

Liebe Mutter,

es tut mir Leid, dass das Schiff gesunken ist. Ich konnte mein Ziel nicht erreichen, damit ich dir das Geld schicken kann, dass du mir für meine Reise geliehen hast. Bitte sei nicht traurig, dass mein Leichnam nicht gefunden wird. Es ist gut so. Ansonsten wird es dir noch zusätzliche Kosten für Transport und Beerdigung verursachen.

Liebe Mutter, bitte entschuldige mich, dass ich diesen Schritt tun musste, da ich wegen des Krieges keine andere Wahl hatte. 

Es tut mir sehr leid, dass ich dir das Holzhaus, das ich in meiner Fantasie hatte, nicht bauen konnte. Das Haus sollte weit weg sein, wo keine Bomben oder Raketen auf uns geworfen werden. Es sollte dort sein, wo keine religiösen oder rassistischen Vorurteile existieren. Das Haus sollte so schön sein wie die Häuser, die wir im Kino sahen.

Bitte entschuldige mich bei meinem Bruder, dem ich jeden Monat fünfzig Euro schicken wollte, damit er sein Studium fortsetzen kann.

Ich möchte mich bei allen Tauchern und allen Menschen, die nach mir suchen werden, entschuldigen, weil ich nicht weiß, wie das Meer heißt, in dem ich ertrinken werde.

Die Menschen in Europa möchte ich beruhigen. Ich werde euch nicht zur Last fallen.

Ich danke dir, liebes Meer, dass du mich ohne Pass und ohne Visum angenommen hast!

Liebe Mutter, liebe Familie, es tut mir sehr leid, dass ihr wegen meines Todes traurig sein werdet.

Es tut mir Leid, dass ich ertrunken bin.

Jamal Karsli (frei übersetzt)

 

Die Musikkapelle St. Marien bei St. Florian untermalte die Festmesse mit mitreißenden Melodien. Auch die Eidenberger Flüchtlinge Thabet und Mustafa nahmen am Gottesdienst teil.

Nach der Feier wurden die Festgäste zum Frühschoppen auf den Kirchenplatz gebeten. Wir luden das Publikum ein, am Auftanz mitzumachen. Thabet und Mustafa waren sofort mit dabei. Nach dem Auftanz führten wir den Bandltanz vor. Auf der Harmonika begleitete uns Manfred Kapeller. Während die Musikkapelle den Frühschoppen spielte, wurden wir großzügig verköstigt. Es wurde viel geplaudert, quer durch die Bank. Gemeinsamkeit, über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg, prägte das gelungene Fest.

 

26. Mai 2016    Fronleichnam

Fronleichnam mit seiner Prozession entlang geschmückter Fenster und blühender Gärten bei einem Wetter, wie es besser nicht hätte sein können, ist nicht nur ein wunderschönes Frühlingsbrauchtum. Dem Fest liegt vielmehr ein spiritueller Inhalt zugrunde: die Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie. Die geweihte Hostie wird in der Monstranz unter dem Himmel durch den Ort getragen als Zeichen dafür, dass Christus auch außerhalb der Kirchenmauern im Alltag bei uns ist.

Die Messe zelebrierten P. Rainer Schraml unterstützt von Diakon Hubert Mayr und den Wortgottesdienstleitern Helga Pargfrieder und Ferdinand Aichinger.

Der Kameradschaftsbund hatte die Landesfahne beim Kriegerdenkmal aufgezogen. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass auch die gefallenen und verstorbenen Kameraden in Gedanken zum Fest mitgenommen werden. Dem Gottesdienst wohnten wir mit der Fahne im Altarraum bei. An der Prozession beteiligten wir uns mit elf Mann und den beiden Marketenderinnen.

Der Prozessionszug wurde vom Kreuzträger und der Musikkapelle angeführt. Dahinter folgten der Kameradschaftsbund, die Feuerwehr, der Kirchenchor, die Erstkommunikanten, die Ministranten und die Geistlichkeit sowie die Lederhosengruppe, die auch die Laternen, die Prozessionsfahnen und den Himmel trug. Zum bunten und festlichen Bild trugen auch die Mitglieder der Goldhauben- und Kopftuchgruppe bei, die wieder zahlreich die Prozession begleiteten. Den Abschluss bildete das zivile Kirchenvolk.

 

16. Mai 2016    Ausrückung zum 60-jährigen Gründungsfest nach Walding und Musikfrühschoppen in Eidenberg

Trotz Pfarrfirmung und Musikfrühschoppen rückten wir mit einer respektierlichen Gruppe Kameraden, Marketenderinnen und Taferlbub nach Walding aus.

Nach der Aufstellung auf dem Kirchenparkplatz zogen die Kameraden aus 35 Ortsgruppen zum Gottesdienst in die Kirche ein. Kaplan Mag. Manfred Krautsieder hielt den Festgottesdienst und weihte im Anschluss die neuen Fahnenbänder für die Bezirksfahne und die Waldinger Fahne.

Die Festredner, Bürgermeister Ing. Johann Plakolm, Gf Präsident Benno Schinagl und Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer erinnerten an die Anfänge des Kameradschaftsbundes und seine soziale Gründungsidee und stellten die Friedensmahnung in den Mittelpunkt: „Nie wieder Krieg“.

Nach der Landeshymne folgte die Kranzniederlegung vor dem Kriegerdenkmal. Danach nahmen die Ortgruppen Aufstellung zu Defilierung, die leider in immer stärker werdendem Regen ablief.

Am Essen in Walding nahmen wir nicht mehr teil, um noch nach Eidenberg zum Musikfrühschoppen zu kommen. Unter der Moderation von Gerhard Weiss spielte die Musikkapelle Goldwörth flotte Märsche und Polkas. Die Stimmung im Stadel war bestens. Weiss versteht es ausgezeichnet, mit Charme und Witz durch das Programm zu führen. Auch die Eidenberger Jungmusiker trugen ihren musikalischen Anteil dazu bei. Bei einem Schätzspiel war zu erraten, wieviel Gewicht die 17 Jungmusiker samt ihren Instrumenten auf die Waage bringen. Stefanie Pointner, Josef Dumfart und Helmut Wöhrer kamen den knapp 1000 kg am nächsten.

Einen besonderen Höhepunkt trug Aleen bei. Thomas Schwierz hatte die Flüchtlinge eingeladen. Von der Musikkapelle begeistert äußerte das Mädchen den Wunsch, ein Lied vorsingen zu dürfen. Nach einem kurzen Interview durch Gerhard Weiss – auf Deutsch –  trug  Aleen das Lied „Grün sind alle meine Kleider“ vor. Ein großer Applaus war ihr sicher. Sehr souverän hatte sich die Sechsjährige in der Mitte der Bühne platziert. Weiss meinte, die weiß schon, wo sie sich hinstellt. Der Mut des Mädchens, in einem fremden Land in einer fremden Sprache vor einem vollen Saal zu singen, ist beachtenswert.

 

1. Mai 2016   Maiandacht beim Roten Kreuz

Rund 40 Leute versammelten sich beim Roten Kreuz zur traditionellen Maiandacht. Der Regen des Nachmittags hatte aufgehört, der blaue Himmel sah ein wenig hervor und es war frisch, fast angenehm frisch. Die Vögel zwitscherten. Der Platz bei Roten Kreuz mutet mit den hohen Fichten ringsherum und den abziehenden Nebelstreifen in den Wipfeln ein wenig schaurig, aber gleichsam auch vertraut und heimelig an.

Aichinger Ferdl stellte die Andacht unter das Thema des Trostes durch Maria in Bedrängnissen. Zu jeder Fürbitte legten wir einen Stein und Blumen vor dem Kreuz auf den Boden. Die sechs Steine ergaben ein Kreuz.

Nach einem kurzen Plausch machten sich die Teilnehmer auf den Heimweg, denn die abendliche Kälte zog allmählich den Berghang herauf.

 

30. April 2016   Flüchtlings-Café und Maibaum

Zu einem kleinen Volksfest entwickelte sich das Café mit unseren Flüchtlingen. Wir hatten die Syrer der Pfarre St. Peter / Spallerhof aus Linz und eine kurdisch-syrische Tanzgruppe eingeladen, die von Pfarrer Mag. Franz Zeiger und Mitarbeitern der Pfarre Spallerhof begleitet wurden. Nach dem Café und dem Tanzen kamen wir zum Maibaumaufstellen zurecht. Auch wenn das Maibaumaufstellen natürlich Sache der Landjugend ist, so soll hier dennoch berichtet werden, denn der Kontakt zu den syrischen Flüchtlingen aus Linz und der kurdisch-syrischen Tanzgruppe kam über den Kameradschaftsbund zustande. Und die Syrer halfen beim Aufstellen kräftig mit. Pfarrer Zeiger war so begeistert, dass er noch in der Nacht einen Bericht mit Fotos für die Bezirksrundschau Linz verfasste und online stellte:

http://www.meinbezirk.at/linz/freizeit/ein-maibaum-der-nationen-vereint-d1722812.html

23. April 2016   Vereinsausflug nach Lambach und Stadl-Paura

Unser erstes Ziel war das Agrarbildungszentrum Lambach. Direktor OStR Mag. Franz Hochrainer zeigte uns mit stolz seine Schule und führte uns durch die Räume, Lehrküche, Werkstätten und Klassenzimmer. Die Landwirtschafts- und Hauswirtschaftsschule ist großzügig gebaut und wirkt sehr hell und freundlich. Die Klassenzimmer haben große Fenster und sind mit Balkonen ausgestattet, von denen man Ausblick auf den Campus hat. Der Direktor erklärte uns die unterschiedlichen Schulzweige und Schwerpunkte der Schule. Bei seinem lebendigen Vortrag spürt man, mit welcher Begeisterung er für seine Schule lebt.

Den nächsten Höhepunkt stellte die Dreifaltigkeitskirche dar. Thomas Schwierz ging kurz auf die Geschichte und Ausstattung des kleinen Gotteshauses ein. Danach sangen wir unser Lied „Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte“, begleitet von Flöte und Gitarre.

Durch das Pferdezentrum führte und die ehemalige Direktorin Dr. Andrea Holzleithner. Sie verstand es ebenfalls, ihre Begeisterung für Pferde und die Anstalt, die sie geleitet hatte, herüberzubringen. Vorgestellt bekamen wir Stallungen und Reithallen aus verschiedenen Epochen, die vier österreichischen Pferderassen (Noriker, Lipizzaner, Warmblut und Haflinger) sowie die alte Schmiede, wo noch heute Schüler ausgebildet werden.

Zu Mittag aßen wir ausgezeichnet und reichlich beim Stadlwirt. Das Wirtshaus wurde von allen sehr gelobt.

Am Nachmittag stand eine Führung im Stift Lambach auf dem Programm, wo uns unter anderem die weltberühmten romanischen Fresken erklärt wurden. Auch hier verfügte die Führerin Isabella Bachleitner über ein profundes Wissen.

Nach einer kurzen Kaffeepause im Stiftskeller traten wir die Heimfahrt an, um den sehr gelungenen Ausflug auf dem Lamahof gemütlich ausklingen zu lassen. Auch das Wetter hatte trotz gegenteiliger Prognose ausgehalten.

2. April 2016    Tarock-Turnier

Gemeinsam veranstalteten die Ortsgruppen Lichtenberg-Pöstlingberg und Eidenberg im Saal des Seelsorgezentrums in Lichtenberg ein Tarockturnier. Trotz herrlichen Wetters waren 36 Teilnehmer gekommen und kämpften in drei Runden um Sieg und Preise. Jeder Teilnehmer durfte einen Preis mit nach Hause nehmen.

Siegerfoto, von links nach rechts: Andreas Schwantner, Karl Durstberger, Fritz Wastl, Martin Gabriel, Thomas Schwierz (Obm. OG Eidenberg), Daniela Durstberger (Bürgermeisterin Lichtenberg), Peter Hemmelmeir (Obm. OG Lichtenberg), vorne: Vz-Präs. Bez.Obm. Michael Burgstaller.

28. März 2016    Mutiger und ernüchternder Vortrag zu weltpolitischen Hintergründen

Landesbüroleiter Benno Schinagl hielt bei der JHV in Herzogsdorf einen mutigen und ernüchternden Vortag zu den weltpolitischen Entwicklungen: Er regte an, darüber nachzudenken, was zurzeit passiert. Europa sei es bisher sehr gut gegangen, doch jetzt befinden wir uns in einem Umbruch. Es gebe drei große Blöcke auf der Welt, die um die Vorherrschaft konkurrieren:

·         die USA, die inzwischen die EU beherrsche,

·         die EU, die um Selbstständigkeit ringe,

·         die wirtschaftlich schnell wachsenden sogenannten Tiger-Staaten in Asien.

Die industriell und wirtschaftlich starke EU stelle gemeinsam mit dem rohstoffreichen Russland für die USA eine Herausforderung dar, die die USA nicht zulassen wollen. Der Euro habe bezüglich Stabilität und Bedeutung den Dollar ja schon des Öfteren überholt. Da die EU, und da vor allem Deutschland, den USA zu stark wurden, unterstützte Amerika den Mauerfall bereits damals mit dem Hintergedanken, die deutsche Wirtschaft durch die hohen Kosten einer Wiedervereinigung zu schwächen.

Rund um Europa seien Revolutionen angezettelt worden – von Nordafrika bis in die Ukraine – wo es weder klare Ziele noch Revolutionsführer gebe. Die Absicht der USA, aus eigenen wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen die Regionen zu destabilisieren, sei aufgegangen, denn die Krisen belasten die europäische Wirtschaft. Der Bürgerkrieg in Syrien entstand aus dem Nichts heraus. Dass Russland weder die Krim mit dem Hafen der Schwarzmeerflotte aufgeben kann, noch die beiden Stützpunkte in Syrien räumen werde, sei klar gewesen und habe zum amerikanischen Kalkül gehört. Damit hätten die USA die gewünschte Entzweiung von Europa und Russland erreicht. Syrien sei ein gut funktionierendes Land gewesen, zwölf verschiedene Religionsgruppen haben dort friedlich zusammengelebt. Jetzt kämpfe jede Gruppe gegen jede und fürchte die Macht der jeweils anderen. Das wirtschaftlich nicht unbedeutende Syrien sei erfolgreich destabilisiert worden. Die wiedererstarkte Türkei berge eine nicht abschätzbare Sprengkraft in sich. Die Menschen in Syrien wüssten, dass sie nur verlieren können, wenn sie in den Krieg geschickt werden. Die Syrer selbst wollen einfach nur leben.

Dass unser Land Österreich blühe und es uns gut gehe, haben wir letztlich unseren Politikern zu verdanken – auch wenn wir oft über die Politik schimpfen. Wenn unsere Jugend nicht mehr zur Wahl gehe und ein Kasperl wie Baumeister Lugner für das Amt des Bundespräsidenten kandidiere, bekomme man Angst. Ein immer stärker werdendes Klaffen der Schere zwischen Wohlstand und Not bereite den Boden für den nächsten Krieg – in Europa! Wir müssten die Jugend bei der Hand nehmen, um ein Miteinander zu leben, wozu Familie und Vereine gehören. Auch das Bundesheer, das während der letzten 10 bis 20 Jahre systematisch abgehalftert wurde, sei ein Teil des Miteinanders im Staat – diese Tatsache werde unter dem Eindruck der Flüchtlingskrise vom neuen Verteidigungsminister wieder erkannt. Durch seine traditionellen Kontakte aus der k.u.k.-Zeit habe Österreich erfolgreich mit den Balkanstaaten eine Begrenzung des Flüchtlingszustromes nach Europa und der sich daran anhängenden Völkerwanderung erreicht und die EU dazu gezwungen, wieder nachzudenken und aus ihrer Handlungsunfähigkeit aufzuwachen. Österreich habe immer Flüchtlingen geholfen. Kriegsflüchtlinge und Wirtschaftsflüchtlinge könne man jedoch nur an der Grenze voneinander trennen. Wir dürfen auf unser Österreich stolz sein, dass die Initiative dazu von Österreich ausgegangen sei.

Für die eigene Sicherheit seien wir selbst verantwortlich. Bündnisse wie die NATO ziehen Mitgliedsstaaten nur in fremde Konflikte hinein. Wir sollen nicht auf die Politiker schimpfen, wohl aber kritisch denken zum Wohle des Landes.

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19.März 2016    Bezirksversammlung in Eidenberg

Heuer fiel die Wahl für die Bezirksversammlung auf Eidenberg, was von der ausrichtenden Ortsgruppe als Ehre gesehen wird. Bez-SchrF. Josef Hofbauer leitete die Versammlung im Gasthaus Wasserwirt stellvertretend für den erkrankten Bezirksobmann Vz.Präs. Michael Burgstaller und den verhinderten BObm-Stv. Georg Hartl.
Hofbauer begrüßte als Ehrengäste den Bürgermeister von Oberneukirchen Lt-Abg. Dipl.-Ing. Josef Rathgeb in Vertretung des Landeshauptmanns, Dr. Andrea Außerweger in Vertretung des Bezirkshauptmanns, eine Abordnung des Musikvereins Eidenberg unter der Leitung von Andreas Ratzenböck, die Bezirksfahnenmutter Annemarie Breinhälter, den Ehrenpräsidenten Sepp Kusmitsch, OÖKB-Vize-Präsident Johann Puchner und dankte dem Obmann der OG Eidenberg für die Vorbereitung und die Dekoration des Saals.

In ihren Grußworten überbrachte Dr. Andrea Außerweger die Empfehlungen des Bezirkshauptmanns und würdigte den Kameradschaftsbund als Kulturträger und Förderer von Vereinsleben und humanitären Aktivitäten.
Dipl.-Ing. Josef Rathgeb übermittelte die Grüße des Landeshauptmanns. Rathgeb stellte sich als Politiker die Frage, „was uns zusammenhalte“: Werte, Tradition, soziales Engagement, kulturelle Aktivitäten, Ehrfurcht vor dem Leben und dem Tod. Man solle bewusst daran denken. Das gehöre zu den ureigensten Anliegen des Kameradschaftsbundes.
Sepp Hofbauer entschuldigte den Eidenberger Bürgermeister Adi Hinterhölzl, der verhindert war, aber Grüße ausrichten ließ.
Vz.-Präs. Johann Puchner stellte sich in seinem Grußwort kurz vor. Er leitet als dienstältester Vizepräsident derzeit den OÖKB und berichtete aus dem Landesvorstand. Unter anderem
konstatierte er dem Bundesheer steigende Akzeptanz in der Bevölkerung, ausgelöst durch die Flüchtlingskrise. Auch die Politik trage unter dem neuen Verteidigungsminister der Bedeutung des Bundesheeres wieder vermehrt Rechnung.

Vz.Präs. Johann Puchner und Lt-Abg. Dipl.-Ing. Josef Rathgeb ehrten verdiente Funktionäre:

Landesverdienstkreuz in Bronze                     Josef Hemmelmeir        OG Lichtenberg
Landesverdienstkreuz in Bronze                     Thomas Schwierz         OG Eidenberg
Landesverdienstkreuz in Gold                        Georg Wiesenberger    OG Puchenau
Landesehrenkreuz mit Schwertern in Silber   Gerhard Gossenreiter   OG Schenkenfelden
Landesehrenkreuz mit Schwertern in Gold     Alfred Rabeder              OG St. Gotthard

v.l.n.r.: Vz.Präs. Johann Puchner, Obm. Gerhard Gossenreiter, Obm. Georg Wiesenberger, Obm. Kons. Dr. Thomas Schwierz, Obm. Alfred Rabeder, Bez.Kass. Josef Hemmelmeir, Bez.SchrF. Josef Hofbauer, Lt-Abg. Bgm. Dipl.-Ing. Josef Rathgeb

Obm. Thomas Schwierz hielt einen PPT-Vortrag über die Geschichte und Bedeutung des Eisernen Kreuzes und des österreichischen Leopoldkreuzes, dem Symbol des Kameradschaftsbundes.

Mit dem Singen der Landeshymne wurde die Bezirksversammlung geschlossen. Nicht wenige der Kameraden äußerten, dass es eine sehr runde und kurzweilige Veranstaltung gewesen sei, wozu nicht nur die Eidenberger Musik, sondern vor allem auch die sehr prägnante und souveräne Moderation durch Bez.SchrF. Josef Hofbauer beigetragen haben.

 

13. März 2016    Jahreshauptversammlung

Vierundzwanzig der derzeit 41 Kameraden waren der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt. Einige waren beruflich oder aus Krankheitsgründen entschuldigt.
Als Ehrengäste konnten wir BObm-Stv. Georg Hartl aus Oberneukirchen, Bürgermeister Adi Hinterhölzl, Bgm.a.D. OSR Fritz Koll, Johann Thumfart aus Herzogsdorf sowie EObm. Johann Wakolm begrüßen.

In einer Schweigeminute gedachten wir der erst vor kurzem verstorbenen Fahnenpatin Maria Pargfreider.

Obmann Schwierz hielt wieder einen Rückblick auf die sehr zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres mittels PowerPoint-Präsentation und brachte eine Terminvorschau für das aktuelle Jahr. Schwierz bedankte sich bei den Kameraden für das Mitmachen, besonders bei Ewald Wöhrer und Franz Weixlbaumer für das Organisieren des Zimmergewehrschießens und bei Andreas Schwantner für die Vorbereitung des Preistarockierens gemeinsam mit der OG Lichtenberg und bat gleichzeitig um weiterhin so rege Unterstützung. Als besonders erfreuliche Entwicklung hob der Obmann den weiteren Zuwachs in der Ortsgruppe hervor. Seit der letzten Jahreshauptversammlung ist der Verein wieder um vier Mitglieder stärker geworden und zählt derzeit 41 Kameraden.

Fünf verdiente Kameraden wurden für ihren Einsatz bedankt und geehrt. Obm. Schwierz verlieh gemeinsam mit BObm-Stv. Georg Hartl die Verdienstmedaille in Bronze an Franz Hofer und Rudolf Erlinger für verlässliches Ausrücken. Ebenso für zahlreiche Teilnahmen an Ausrückungen wurden Franz Mayr und Alois Pointner mit der Verdienstmedaille in Gold geehrt. Eine besondere und eher selten verliehene Auszeichnung, das Landesverdienstkreuz in Bronze, erhielt Franz Weixlbaumer. Er ist als Schriftführerstellvertreter nicht nur Mitglied im Vorstand und Gastgeber bei Vorstandssitzungen und Jahreshauptversammlungen, sondern beteiligt sich immer bei der Vorbereitung von Veranstaltungen, zu denen auch auswärtige Ortgruppen nach Eidenberg kommen, wie Bezirkswandertag, Zimmergewehrschießen oder dem Gottesdienst auf der Gis

In seinen Grußworten lobte Bgm. Adi Hinterhölzl die zahlreichen Aktivitäten des Vereins und würdigte im Besonderen die Errichtung des Friedensmahnmals und die Brillensammlung für Nigeria. Er unterstrich das ehrenamtliche Engagement, das alle Vereine in Eidenberg auszeichne und seinen Niederschlag auch in der steigenden Mitgliederzahl des Kameradschaftsbundes finde. Adi Hinterhölzl rief dazu auf, weiterhin fleißig an Ausrückungen teilzunehmen und die Aktivitäten zu unterstützen.
BObm-Stv. Georg Hartl überbrachte die Grüße des verhinderten BObm. Michael Burgstaller und bedankte sich ebenfalls für das muntere Vereinsleben.

Mit dem Singen der OÖ. Landeshymne endete der offizielle Teil der Jahreshauptversammlung. Nach dem Gruppenfoto im Hof waren die Kameraden zu einem Paar Würstel und einem Getränk eingeladen.                       

V.l.n.r.: BObm-Stv. Georg Hartl aus Oberneukirchen, Franz Mayr, Josef Dumfart, Josef Köppl, Bgm.aD. OSR Fritz Koll, Rudolf Erlinger, Franz Hofer, Bernhard Hofstätter, Johann Schütz, Obm.Stv. Andreas Ratzenböck, Manfred Schütz, Alois Kaiser, Franz Grünbacher, Alois Ratzenböck, Heinrich Schwantner, Norbert Weixelbaumer, Alois Pointner, SchrF-Stv. Franz Weixlbaumer, Erwin Lehner, Obm. Kons. Dr. Thomas Schwierz, Johann Thumfart (SchrF. OG Herzogsdorf), Bgm. Adi Hinterhölzl, SchrF. Ewald Wöhrer, Kass. Manfred Koglgruber. (Fotos: Schwierz)

 

9. Jänner 2016    Brillenaktion für Nigeria   

Der den Eidenbergern von einem Besuch 2013 bekannte Pfarrer Mag. Dr. Emeka Emeakaroha aus Ober-Grafendorf/NÖ. schrieb Anfang November einen Brief, in dem er uns bat, nicht mehr verwendete Brillen für ein Projekt in seiner Heimat Nigeria zu sammeln.
Wir kamen der Bitte gerne nach und richteten über e-Mails und die OÖKB-Zeitung einen Aufruf an den OÖKB landesweit.
Von der Bereitwilligkeit, die Aktion zu unterstützen, waren wir beeindruckt. Es kamen so viele Brillen zusammen, dass wir das Zählen bald aufgaben; es müssen mehrere Tausend gewesen sein. Einzelne Kameraden schickten Brillen per Post, andere lieferten Brillen kartonweise persönlich ab.
Die Solidarität und große Hilfsbereitschaft, Menschen, die keinen Zugang zu einer Sehhilfe haben, zu helfen, waren sehr erfreulich und erfüllt auch zu Recht mit Stolz auf den OÖKB.
Ein großes „Danke Schön“ ergeht an die Landesleitung für die Weiterleitung des Aufrufes an die Ortsgruppen und Kameraden. Brillen bekamen wir aus St. Ulrich bei Steyr, Ried im Innkreis, Vöcklamarkt, Eberstalzell, Alberndorf, Mühlheim am Inn, Lichtenberg, Puchenau, Gramastetten, dem Bezirk Freistadt, Gars am Kamp/NÖ. und aus Eidenberg. Allen Spendern sei aufrichtig gedankt!

Ulli und Thomas Schwierz brachten einen Kofferraum voll Brillen nach Ober-Grafendorf. Pfarrer Emeka freute sich riesig und war mehr als überrascht über die große Menge. „Wahnsinn, Wahnsinn!“ sagte er, denn wir hatten mehr Brillen gebracht, als er bisher gesammelt hatte.
Die Brillen werden noch in Österreich von Optikern vermessen, gereinigt und gegebenenfalls repariert. Am 18. Jänner bricht Emeka mit einem Team von Optikern, Ärzten und einer Krankenschwester nach Nigeria auf, um die Leute mit Brillen zu versorgen. Eine solche Brillenaktion ist alle zwei bis drei Jahre angedacht.

Nochmals ein herzliches "Danke Schön" an alle, die die Aktion unterstützt haben!

 

 

Vereinsjahr 2015

 

29. November 2015    Jahresabschluss

Wie es schon Tradition geworden ist, gab es zum Jahresabschluss wieder eine PowerPointpräsentation, diesmal zum Thema: Kraftorte im Spannungsfeld zwischen Realität, Glaube und Esoterik. Die lebhafte Diskussion nach dem Vortrag zeigte, dass das Thema durchaus von Interesse war.

=> Manuskript zum Vortrag

 

13. und 14. November 2015   Zimmergewehrschießen

Die Veranstaltung wurde sehr gut besucht. Nicht nur die Eidenberger Kameraden waren stark vertreten, sondern auch auswärtige Ortgruppen: St. Martin im Mkr., Feldkirchen, Herzogsdorf und Gallneukirchen. Aber auch Nichtvereinsmitglieder folgten der Einladung, darunter auch Sportschützen aus Linz. Der Eidenberger Lederhosenverein stellte eine respektierliche Gruppe, wobei 2/3 ohnehin auch Mitglieder im Kameradschaftsbund sind. Besonders freuten wir uns über den Besuch von Bezirksobmann Vz.-Präs. Michael Burgstaller.

Mit Begeisterung waren drei Kinder dabei. Alle drei brachten eine Urkunde und einen Pokal nach Hause. (Fotos: Schwierz)

=> Die Ergebnisse des Zimmergewehrschießen 2015

 

8. November 2015    Leonhardiritt

Auch wenn die Sonne erst zu Mittag hervorkam, verhielt sich das Wetter stabil. Die Luft war für November ungewöhnlich warm, also gute Voraussetzungen für den traditionellen Leonhardiritt.

Angeführt vom Kreuzträger marschierte die Musikkapelle voran, gefolgt vom Kameradschaftsbund mit Fähnrich Ewald Wöhrer und den beiden Marketenderinnen hoch zu Ross, der Feuerwehr, den Jagdhornbläsern, den Ministranten und dem Seelsorgeteam mit dem Zelebranten Prälat Rudolf Schütz in der Kutsche, der Gemeindevertretung, dem Ortsbauernausschuss, der Lederhosengruppe und den Reitern. Die Reiter waren wieder zahlreich vertreten und verleihen dem Fest den inhaltlichen Rahmen.

Prälat Schütz, der vom Jagaschneider abstammt und in Wien lebt, hielt einen sehr herzlichen und honorigen Festgottesdienst. In der Predigt ging er auf das Leben des Heiligen Leonhard ein und auf die Pferde als Gefährten des Menschen, die – wie alle Tiere – gut behandelt werden sollen. Ein besonderes Anliegen war ihm die Pferdesegnung, denn dazu habe er in seiner Zeit als Militärbischof noch keine Gelegenheit gehabt.

Die gutmütigen Island-Pferde Dimmi, Süla und Tango hatte uns der Reiterhof Auer in Wieshof in Gramastetten zur Verfügung gestellt. Ulli Schwierz und Elisabeth Müller waren bald aufgestanden, um die Pferde von Wieshof nach Eidenberg zu reiten.

Fotos: Martina Mayr

 

7. November 2015    "Zu Fuß nach Jerusalem und zurück"

Im April 2013 brach der aus Oberpuchenau stammende und zur Zeit im Stift Heiligenkreuz lebende Priester P. Johannes Schwarz von Liechtenstein aus zu einer 15-monatigen Fußwallfahrt ins Heilige Land auf. Der Pilgerweg führte ihn nach Osten über die Ukraine und Russland durch Georgien und Armenien bis in den Iran, bevor er durch die Türkei und Jordanien nach Israel gelangte. P. Johannes blieb zehn Wochen in Jerusalem und kehrte dann über Zypern, die Türkei, den Balkan, Italien und Frankreich nach Liechtenstein zurück.

Faszinierend waren die herrlichen Bilder von völlig anderen Landschaften, aber am meisten beeindruckte die Gastfreundschaft, die dem einsamen Pilger vom Wegrand weg entgegengebracht wurde. P. Johannes merkte dazu an, dass es leichter sei, Fremden gegenüber gastfreundlich zu sein, als den Gefährten, mit denen man den Pilgerweg durch das Leben in unmittelbarer Nähe unterwegs ist: in der Familie, unter den Nachbarn. Das sei die eigentliche Herausforderung. Die unterschiedlichsten Begebenheiten und Situationen auf der langen Reise lehren Geduld und Toleranz.
Geduld und Toleranz sind auch Voraussetzung für das Halten von Frieden im Kleinen – also durchaus ein Thema im Sinne des Kameradschaftsbundes. Den Vortrag hatte der Kameradschaftsbund organisiert und gemeinsam mit der Pfarre beworben. Der Saal war voll, an die 80 Leute waren gekommen, darunter auch OÖKB Vz.Präs. Michael Burgstaller und zahlreiche Kameraden von auswärtigen Ortgruppen.

Als Gastgeschenk überreichte Obm. Thomas Schwierz das Buch über die Kirche in Eidenberg und eine Packung Gramastettner Krapferl, über die sich P. Johannes riesig freute.

 

1. November 2015    Allerheiligen

Nachdem P. Rainer den Festgottesdienst am Vormittag zelebriert hatte, hielt Wortgottesdienstleiter Ferdinand Aichinger die Andacht am Nachmittag und begleitete die Pfarrgemeinde auf den Friedhofsgang. Am Kriegerdenkmal sagte Aichinger vor den angetretenen Kameraden und der Pfarrbevölkerung, Krieg sei die allerschlechteste Lösung von Konflikten. Das Denkmal solle uns Mahnung zum Frieden sein. Die Musikkapelle spielte „Näher mein Gott zu Dir“.

Nach dem „Guten Kameraden“ setzte sich der Zug bestehend aus Kreuzträger, Musikkapelle, Kameradschaftsbund, Ministranten und Wortgottesdienstleiter sowie der Pfarrgemeinde in Bewegung zum Friedhof.

Vom Kameradschaftsbund organisiert wurde wieder die Sammlung für das Österreichische Schwarze Kreuz. Uns halfen dabei Robert und Ronny Pargfrieder. Im Gegenzug spendete das ÖSK den Kranz für das Kriegerdenkmal.

Heuer waren wir erfreulich stark vertreten. Die Kameraden setzten sich nach dem Rückmarsch vom Friedhof in den Ort auf Einladung des Vereins bei Hasan zu einem Getränk und einem Paar Würstel in gemütlicher Runde zusammen.

 

26. Oktober 2015    Gedanken zum Nationalfeiertag: Flucht und Asyl

Vor kurzem hörte ich jemanden sagen: „Die Asylanten, das sind doch lauter junge Männer. Die sollen nicht davonlaufen. Die sollen kämpfen und ihr Land verteidigen!“
Land verteidigen ist schon gut, aber – gegen wen? Die meisten Kriegsflüchtlinge kommen aus den Bürgerkriegsländern Syrien, Afghanistan und dem Irak. Diese Länder lassen sich nicht gegen einen äußeren Feind verteidigen, wie es Andras Hofer heldenhaft gegen die Franzosen tat. Die ideologischen Fronten ziehen quer durch die Bevölkerung, durch die Familien. Für wessen Sache soll man kämpfen, wenn man dabei nur alles verlieren kann?
Die Bevölkerung in diesen Ländern will keinen Krieg. Wenn jemand eine qualifizierende Ausbildung absolviert hat und eine Familie gründen möchte, ist es nur allzu verständlich, dass er nicht bereit ist, in den Kampf zu ziehen und den Kopf für eine Sache hinzuhalten, von der er nicht im geringsten überzeugt ist.
1934 haben Österreicher auf Österreicher geschossen. Waren das nicht Narren? Hätten sie damals nicht auch miteinander reden können? Gekämpft haben ja nur wenige. Der Großteil der Bevölkerung wollte keinen Bürgerkrieg, und darüber durfte man froh sein, denn sonst wären mehr Tote zu beklagen gewesen. Die Leute wollten einfach nur eine Lebensgrundlage haben und in Ruhe leben dürfen.
Und vielen Asylwerbern geht es heute ähnlich. Auch sie wünschen sich nichts anderes als ihr Leben in Sicherheit leben zu dürfen.
Unseren Vätern und Großvätern hat man vorgeworfen, dass sie im Zweiten Weltkrieg mitgemacht haben. Wollen wir den Asylwerbern vorwerfen, dass sie bei den Kriegen in ihren Heimatländern nicht mitmachen?
Was bleibt ihnen denn anderes übrig als die Flucht? Solange wir mit diesen Menschen nicht tauschen wollen, sind wir moralisch verpflichtet, ihnen zu helfen und sie aufzunehmen!

 

6. September 2015    Ausrückung zum 120-jährigen Gründungsfest in Kopfing

Mit sechs Kameraden, den beiden Marketenderinnen und Taferlbub rückten wir zum Gründungsjubiläum nach Kopfing aus. Da es in der Früh geregnet hatte, sagte man leider den Festzug ab. In der Halle wurde zunächst mit dem Frühschoppen begonnen. Der Gottesdienst verschob sich ein wenig. Der Pfarrer sagte zum Evangelium über die Heilung des Taubstummen, dass die Menschen miteinander ins Gespräch kommen sollen. Das kamen sie nach der Messe auch sofort.

Wir stärkten uns mit Bratwürstel, Mehlspeisen und Getränken, bevor wir zum Rückzug bliesen. Gemütlich und gesellig war das Beisammensein mit den Kameraden der eigenen Ortsgruppe, aber auch das Treffen von alten Bekannten. Aus dem Bezirk Urfahr waren wir neben Alberndorf die einzige Ortsgruppe. Alle teilnehmenden Vereine erhielten ein Fahnenband.

 

11. Juli 2015    Friedensgottesdienst auf der Gis

Bei herrlichem Wetter lud der Kameradschaftsbund Eidenberg zum vierten Berggottesdienst beim Gipfelkreuz auf der Gis.

Ferdinand Aichinger zelebrierte die Friedensfeier. Mit der „Spirale der Versuchung“ griffen wir wieder ein konkretes Thema auf, das einen Anstoß zum Nachdenken für den täglichen Alltag beinhaltet.
Zur Lesung vom Sündenfall (Gen 1,15-17;3,1-7) und dem Evangelium über die Versuchung Jesu (Mt 4,1-11) hielt Obmann Schwierz das Impulsreferat:
Versuchungen ist jeder von uns ausgesetzt. Wie das Evangelium aufzeigt, beginnen die Versuchungen zumeist mit kleinen Dingen und werden, wenn man sich über die Stimme des Gewissens hinwegsetzt und vordergründig damit auch Erfolg hat, immer größer, bis man aus Eitelkeit das Schicksal herausfordert oder aus Egoismus und Gier über Leichen zu gehen bereit wird. Letztendlich muss der Mensch, wenn er die Spirale der Versuchung durchlaufen hat, feststellen, dass all seine oberflächlichen Begierden nicht wirklich innerlich befriedigen können, und er muss erkennen, dass er in Wahrheit nackt ist. Fasten heißt nicht, weniger zu essen, sondern die Verlockungen des Alltags für eine Zeit bewusst beiseite zu lassen und sich Zeit zum Nachdenken über das eigentliche Ziel zu nehmen. Wir müssen danach trachten, Versuchungen als solche zu erkennen. Wenn wir dann – wie Jesus – sagen, „Hinweg mit dir, Satan!“, dann lässt er zumindest für eine gewisse Zeit von uns ab, und wir finden wieder inneren Frieden.
 

In bewährter Weise trugen die Weisenbläser mit Kärntner Melodien zur stimmungsvollen Gestaltung des Abends bei und wurden mit einem großen Applaus bedacht.

Wir konnten uns heuer über gut 200 Gottesdienstbesucher freuen, unter denen wir Bgm. Adi Hinterhölzl und den Ehrenpräsidenten des OÖKB, Sepp Kusmitsch mit Gattin besonders begrüßten.

Vierzehn auswärtige Ortsgruppen waren mit Fahnen der Einladung gefolgt, darunter auch Vereine aus den Bezirken Rohrbach, Perg, Freistadt und Linz-Land:
Lichtenberg/Pöstlingberg, Gramastetten, Walding, Puchenau, Feldkirchen, Herzogsdorf, Zwettl, Oberneukirchen, Hellmonsödt, Gallneukirchen, Niederwaldkirchen, St. Georgen an der Gusen, Pregarten und Weichstetten. Dazu kam noch die eigene Ortsgruppe mir der Fahne.
Wenn wir auf Wunsch von Martina Hengstschläger die Feier heuer eine Stunde früher ansetzten, dann hatte die Gis-Wirtin recht: Die große Anzahl der Besucher hätte in der Gaststube unmöglich Platz gefunden. So ließen wir den Abend gemütlich bei einer Jause und den Klängen der Weisenbläser auf der Terrasse ausklingen.

 

11. Juni 2015    Chronik des KB-Eidenberg in der Bücherei Untergeng entlehnbar

Der Eidenberger Kameradschaftsbund hat die Vereinschronik drucken und binden lassen und stellt ein Exemplar der Bevölkerung in der Bücherei Untergeng zur Verfügung.
In Form von Bildberichten gibt die Chronik einen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten des Vereins während der letzten vier Jahre und gewährt auch Einblick in das Brauchtum und öffentliche Leben in Eidenberg.
Da die alte Chronik (1967 bis 2010) als Unikat in zwei Bänden in handgeschriebener Form vorliegt, wurden besondere Ereignisse aus der Vereinsgeschichte in einem kurzen Überblick zusammengestellt.
Zudem sollen zeitgeschichtliche Berichte aus Eidenberg und darüber hinaus dem Leser zugänglich gemacht werden.
Abgerundet wird die Chronik durch die Wiedergabe der Lesungstexte und Impulsreferate der Friedensgottesdienste auf der Gis.

Der Chronist wünscht den interessierten Lesern schöne Stunden beim Auffrischen von Erinnerungen oder bei der Vertiefung in das Vereinsleben des Eidenberger Kameradschaftsbundes.

 

4. Juni 2015    Fronleichnam

Rechtzeitig zu Fronleichnam ist die Innenrenovierung der Kirche bis auf ein paar Kleinig-keiten abgeschlossen, sodass wir in dem in neuem Glanz erstrahlenden Gotteshaus feiern konnten.
Bei der Messe wurde P. Rainer von den Wortgottesdienstleitern Ferdinand Aichinger und Helga Pargfrieder, sowie Diakon Hubert Mayr als Konzelebranten unterstützt. P. Rainer sagte, wenn wir heute bei der Prozession den Segen Gottes mehrfach auf uns herabrufen, dann sollen wir offen sein, um den Segen annehmen zu können. Diese Aussage fand sich im Evangelium beim vierten Altar wieder, wo es hieß (Joh 1,11-12): „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden.“

Die Prozession fand bei herrlichem Wetter zwischen den blühenden Hausgärten statt. Teilgenommen haben die Musikkapelle, der Kameradschaftsbund, die Feuerwehr, die Lederhosengruppe, die auch die Laternen und den Himmel trug, die Erstkommunionkinder, die Ministranten, der Kirchenchor und die Goldhaubengruppe.

Am Kriegerdenkmal hisste der Kameradschaftsbund die Landesfahne, um zum Ausdruck zu bringen, dass wir auch die Gefallenen und verstorbenen Kameraden in unserer Mitte auf die Prozession mitnehmen wollen.

 

9. Mai 2015    Friedensmahnmal bei der Gressen-Kapelle eingeweiht

In Eidenberg kamen am letzten Kriegstag drei Hitlerjungen aus Sachsen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren ums Leben, als sie auf amerikanische Panzer schossen. Dieses Ereignis nahm der Kameradschaftsbund  70 Jahre nach Kriegsende zum Anlass, am Ort des Geschehens ein Mahnmal gegen Fremdenfeindlichkeit und Völkerverhetzung zu errichten.

Mit Hilfe von heute in Deutschland noch lebenden Angehörige konnte der historische Hintergrund recherchiert werden. Ziel war es, den Namen der Burschen Gesichter zu geben. Die Ereignisse sind unter http://www.kameradschaftsbund-eidenberg.at/Historisches.15.0.html nachzulesen.

Am 9. Mai 2015 versammelten sich rund 150 Leute – darunter auch zahlreiche Kameraden der umliegenden Vereine – zu einer kleinen Feier, um das Denkmal einzuweihen.  

KB-Obmann Thomas Schwierz betonte in der Einleitung, das Mahnmal sei kein Kriegerdenkmal des Zweiten Weltkriegs, sondern wolle vielmehr in unsere Gegenwart herüberleiten und vor Augen führen, in welche Katastrophen Fremdenfeindlichkeit und Völkerverhetzung münden.

Landeskurat Msgr. Mag. Ewald Kiener weihte das Denkmal ein. Dabei erklärte er die Symbolik. (Diese wurde nach der Fertigstellung des Denkmals im März bereits beschrieben - siehe link.)

Bürgermeister Adi Hinterhölzl bedankte sich beim Kameradschaftsbund für die Initiative zu dieser Gedenkstätte und sprach in seinen Worten die Flüchtlinge an, die aus den derzeitigen Kriegsgebieten nach Europa kommen. Ihnen sollen wir offen und hilfsbereit begegnen.

Der geschäftsführende Präsident des OÖ. Kameradschaftsbundes, Benno Schinagl, rief in eindringlichen Worten dazu auf, der Jugend Nestwärme zu geben, denn jeder Mensch sehne sich nach Liebe. Wenn unsere auf Profit orientierte Gesellschaft jungen Menschen diese Liebe nicht mehr bieten kann, finden diese die ersehnte Anerkennung in anderen Kreisen, unter anderem auch bei den IS-Kämpfern in Syrien.

Als besonderer Ehrengast war der Konsul der Republik Kosovo mit Gattin und Kindern aus Wien angereist. Imer Lladrovci ist der Krieg in seiner Heimat vor 16 Jahren noch in schrecklicher Erinnerung. Er bedankte sich im Namen seines Landes für den internationalen Einsatz für den Frieden, an dem auch Österreich beteiligt war und unterstrich die Notwendigkeit, die schrecklichen Ereignisse aufzuarbeiten, um einen Frieden zwischen den Völkern möglich werden zu lassen.

Der Kirchenchor umrahmte die sehr würdige Feier mit drei Friedensliedern: „Ich möchte gerne Brücken bauen“, „Sag mir wo die Blumen sind“ und „Frieden wünsch ich dir“.
Eine Agape bot Gelegenheit zu Gesprächen. Im Gasthaus Eidenberger´s klang der Nachmittag in geselliger Runde aus.

 

3. Mai 2015    Maiandacht beim Roten Kreuz

Zur langsam zur Tradition werdenden Maiandacht des Kameradschaftsbunds beim Roten Kreuz durfte Obmann Schwierz knapp fünfzig Leute begrüßen. Ferdinand Aichinger griff bei der Andacht Eckpunkte aus dem Leben Mariens heraus. Fünf Stellen aus der Schrift erinnerten an die Verkündigung, die Geburt Jesu, die Flucht nach Ägypten, den zwölfjährigen Jesus im Tempel und das Pfingstwunder. Maria soll uns Vorbild sein in ähnlichen Lebenssituationen.

Nieselregen und Nebel störten nicht, die frische Luft war recht angenehm.

 

26. April 2015   Georgiritt und Berggottesdienst in Gramastetten

Grau verhangener Himmel und leichter Nieselregen konnten uns nicht abhalten, in Gramastetten am traditionellen Georgiritt teilzunehmen.
Hinter der Gramastettner Musikkapelle und der Goldhaubengruppe zogen wir mit den Gastgebern und weiteren sieben Ortsgruppen vom Marktplatz hinaus zur Bergkirche. Die rund dreißig Reiter und zwei Kutschen führte der hl. Georg in römischer Soldatenadjustierung an. Zuschauer gab es heuer wenig, denn zur selben Zeit hatte man in der Pfarrkirche die Erstkommunion angesetzt.
Diakon Mag. Anton Kimla spannte in der Predigt einen Bogen vom Guten Hirten zur  Friedenszeit seit 70 Jahren und unterstrich, dass Gott immer da ist und wir für den Frieden dankbar sein müssen. Mit der Pferdesegnung ging der Gottesdienst zu Ende. Der Obmann der OG Gramastetten, Kons. Adi Lehner, dankte allen für die Vorbereitung und den Gästen für ihr Kommen und lud zum Frühschoppen auf dem Madlmayr-Parkplatz ein. Die Musikkapelle Gramastetten unter der Leitung von Manfred Kapeller umrahmte die Feier musikalisch und intonierte zum Abschluss die Landeshymne.

 

11. April 2015    Ausflug nach Molln und Micheldorf

Erfreulich war das überaus große Interesse am diesjährigen Ausflug. Mit 56 Teilnehmern machten wir uns bei gutem Wetter auf nach Molln und besuchten die Firma Schwarz, wo Maultrommeln und die Kärntnerland-Harmonikas hergestellt werden. Wir wurden sehr herzlich empfangen und erhielten eine Führung durch das Museum und die Maultrommel-Werkstätte. Die Harmonikaspieler unter den Teilnehmern durften im Harmonika-Pavillon auf hochwertigen Instrumenten spielen.

In der Schmidten in der Lacken sahen wir eine historische Schmiedewerkstätte, die nach alter Tradition heute noch Rüstungen und Harnische herstellt und unter anderem die Schweizer Garde im Vatikan ausstattet.

Die Fahrt mit dem 59er- Bus auf den Georgiberg in Micheldorf verlangte dem Chauffer erhebliches Geschick ab, denn auf der engen Bergstraße ragte der Bus über scharfen Kuven über den Abgrund hinaus. Ein Teil der Fahrgäste beschloß spontan, den Rückweg zu Fuß anzutreten. Auf dem Georgiberg besuchten wir die historische Kirche und kehrten zum Mittagessen ein.

Beim Bauern z´Hinterburg wurden wir auf ein Schnapserl eingeladen und durften den Stall besichtigen. Der im Vollerwerb geführte Milchbetrieb verfügt mit den Kälbern über gut 90 Stück Vieh.

 

Als weitere Attraktion erhielten wir ein Führung durch das Herrenhaus der Schwarzren Grafen, der Hammerherren in Micheldorf, und besuchten die alten Sensenwerke.

Auf dem Lamahof in Eidenberg ließen wir den schönen Tag bei einer gemütlichen Jause ausklingen.  (Fotos: Schwierz)

 

24. März 2015   Friedensmahnmal bei der Gressenkapelle

Einweihung durch Landeskurat Mag. Msgr. Ewald Kiener: Sa, 9. Mai um 16:oo. Die gesamte Bevölkerung ist zu Feier, Festakt sowie Agape herzlich eingeladen.

Den Tod der drei in Eidenberg ums Leben gekommenen Hitlerjungen nahmen wir 70 Jahre nach Kriegsende zum Anlass, am Ort des Geschehens ein Mahnmal für den Frieden zu errichten.


Die Bedeutung des Mahnmals sei hier erklärt:


Der Spalt zwischen den Steinen symbolisiert den Bruch, der durch zwischenmenschliche Probleme, Vorurteile im Kleinen und Krieg im Großen in der Gesellschaft und im Zusammenleben von Menschen und Völkern entstehet. Der Regenbogen überspannt diese Bruchlinie und verbindet die beiden unterschiedlichen Steine, den breiten, flachen, hellen und den dunklen, wuchtigen und hohen. Das in der Sonne bunt leuchtende Glas des Regenbogens bringt Farbe in die traurige Geschichte. Der Regenbogen erinnert an den Alten Bund nach der Sintflut. Im Buch Genesis heißt es (Gen 9;11,16): „Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden … Steht der Bogen in den Wolken, so werde ich auf ihn sehen und des ewigen Bundes gedenken zwischen Gott und allen lebenden Wesen, allen Wesen aus Fleisch auf dieser Erde.“
Die siebenfärbige Regenbogenfahne ist darüber hinaus auch das Symbol der internationalen Friedensbewegung. Sie wurde 1961 vom Philosophen und Pazifisten Aldo Capitini für die italienische Friedensbewegung entworfen.
Die Tafel des einen Steines zeigt Fotos der drei Burschen. Namen alleine berühren nie so wie Bilder und regen auch nie so zum Nachdenken an. Unter den Fotos ist die schwarze Tafel angebracht, die sich einst auf dem Grabkreuz des Waldgrabs in der Kühhalt befand. Die Geburtsdaten sind nicht ganz richtig wiedergegeben und zudem waren die drei Hitlerjungen auch keine Luftwaffenhelfer, wie es auf der Tafel verlautet, doch vermittelt die originale Grabtafel authentisch Geschichte. Der Text lautet: „Um Jugend und Leben betrogen.“ Eine zweite Inschrift an der Mauerkante stellt den aktuellen Bezug zu unserer Zeit her: „Der Tod der drei Kindersoldaten aus Sachsen sei uns Mahnung vor Völkerverhetzung und Fremdenfeindlichkeit.“ Denn damit hatte der ganze Wahnsinn begonnen, dem – wie unzählige andere auch – die drei Burschen zum Opfer fielen. Das Mahnmal steht unter dem Zeichen der Erlösung, dem Kreuz. Die griechischen Buchstaben in der Kreuzesmitte, X und P, sind die Anfangsbuchstaben von Christus. Lateinisch ausgelegt bedeuten sie Frieden: PAX.
Wenn das Friedensmahnmal ein wenig zum Nachdenken über zwischenmenschliche Beziehungen anregt und ein wenig zu mehr Toleranz beiträgt, dann sind die Burschen nicht ganz umsonst gestorben.

 

8. März 2015   Jahreshauptversammlung des Kameradschaftsbunds mit Neuwahl

Zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen durfte Obmann Schwierz auf dem Lamahof den geschäftsführenden Präsidenten des OÖ. Kameradschaftsbundes, Benno Schinagl, Bürgermeister Adi Hinterhölzl, Obm-Stv. Maximilian Hofer aus Herzogsdorf und Ehrenobmann Johann Wakolm als Ehrengäste begrüßen.

Nach einer Rückschau mittels PPT-Präsentation und einem sehr erfreulichen Kassabericht folgten Ehrungen:
Für seine verlässliche Tätigkeit als Fähnrich verlieh der Verein Josef Madlmeir die Verdienstmedaille in Bronze. Die Verdienstmedaille in Gold erhielt Kassier Manfred Koglgruber, der nicht nur eine hervorragende Arbeit als Kassier leistet, sondern auch bei allen Aktivitäten dabei ist, soweit dies seine beruflichen Verpflichtungen erlauben. Heute kam er – noch in Uniform der Linz-AG – direkt von der Arbeit zur Jahreshauptversammlung.

Mit dem Rücktritt des Vorstands ging die Funktionsperiode 2011-2015 zu Ende. Obm. Schwierz bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit und übergab die Agenden des Vereins dem geschäftsführenden Präsidenten, der die Neuwahl durchführte.
Das Wahlergebnis fiel einstimmig aus:

Obmann:    Dr. Thomas Schwierz
Schriftführer:    Vzlt Ewald Wöhrer
Kassier:    Manfred Koglgruber
Obm-Stv:    Andreas Ratzenböck
SchrF-Stv:    Franz Weixlbaumer
Kass-Stv:    Andreas Schwantner

Benno Schinagl sprach in seinen Grußworten vielen aus dem Herzen. Auch er dankte – wie zuvor Bgm. Adi Hinterhölzl – dem Verein für die ehrenamtlich geleistete Arbeit. Allgemein hob er die Tatkameradschaft als eine Säule der Kameradschaftsbundes hervor. Schinagl ging auch auf das Bild des Kameradschaftsbunds in der Öffentlichkeit ein und unterstrich, dass eine der Hauptaufgaben die Mahnung sei. Kriegerdenkmäler seien ein „Nie wieder Krieg!“ Vor einem Berufsheer könne nur gewarnt werden. Söldner kämpfen für den, der am besten zahle und stellen ein negative Auslese dar. Ein Bundesheer, das auf einer allgemeinen Wehrpflicht basiere, setze sich aus Leuten aus dem Volk zusammen. Die Demokratie bleibt damit gewahrt. Politisch ließe sich so nicht so leicht gegen das Volk agieren. Demokratie biete die Möglichkeit, Kriege zu verhindern. Das Volk müsse nur die Möglichkeiten der Demokratie nützen.

Von links: Bgm. Adi Hinterhölzl, Obm-Stv. Maximilian Hofer (Herzogsdorf), Alois Pointner, Alois Hofer, Hptm Helmut Wöhrer, Erwin Lehner, EObm. Johann Wakolm, Vzlt Ewald Wöhrer, Ernst Pointner, Josef Madlmeir, Martina Madlmeir, Manfred Koglgruber, Obm Dr. Thomas Schwierz, Alois Ratzenböck, Josef Köppl, Manfred Schütz, Ulli Schwierz, Heinrich Schwantner, Franz Grünbacher, Fanz Weixlbaumer, GfPräs. Benno Schinagl.

 

Manfred Martin, an seinem 22. Geburtstag von der SS erschossen
ein Soldatenschicksal zu Ende des Zweiten Weltkriegs in der Pfarre Eidenberg

Auf dem Kogl befand sich oberhalb der Häuser Ehrenmüller und Koglschuster ein Soldatengrab im Wald, das den älteren Eidenbergern noch gut in Erinnerung blieb. Hier lag Manfred Gerhard Martin. An sein Schicksal, das menschlich ebenso berührt wie das der drei Hitlerjungen und stellvertretend für viele steht, soll in diesem Artikel erinnert werden.

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Vereinsjahr 2014


 

7. Dezember 2014    Jahresabschluss

Am 2. Adventsonntag fanden sich die Kameraden zum traditionellen Jahresabschluss in Eidenberger´s Gasthaus ein.  
Obmann Schwierz überreichte Pfarrgemeinderatsobmann Rudolf Pargfrieder im Namen des Kameradschaftsbundes eine kräftige Spende für die Kirchenrenovierung. (Foto: Schwierz)

In einer PPT-Präsentation stellte Obmann Schwierz die Geschichte des Eisernen Kreuzes und des österreichischen Leopold-Kreuzes dar, das ja auch das Symbol des Kameradschaftsbundes ist. Beide Orden wurden in Preußen bzw. in Österreich zur Zeit der Napoleonischen Kriege gestiftet und gehen in ihrer Ideologie auf das Tatzenkreuz des Deutschen Ritterordens zurück. Da zudem von Österreich nie ein preußischer Orden verliehen wurde, ist es ein weitverbreitetes Missverständnis, dass das Kreuz des Kameradschaftsbundes auch nur im Entferntesten etwas mit der NS-Zeit zu tun hat.

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15. November 2014    Vortrag von Mag. Michael Gruber

Meine Sicht und Eindrücke des Jakobsweges

Der Einladung zum zweiten Vortragsabend des Kameradschaftsbunds folgten mehr als vierzig Zuhörer. Mag. Michael Gruber berichtete im Gasthaus Wasserwirt in einer sehr lebendig und mit feinem Humor vorgetragenen PowerPoint-Präsentation über seine Erfahrungen auf dem Jakobsweg.
 Als Pilger ging er in zwei Monaten eine Strecke von 980 Kilometern von Südfrankreich bis Santiago de Compostela zu Fuß, überschritt die Pyrenäen und durchquerte die heiße und einsame Hochebene Nordspaniens. Motivation für das Unternehmen war, einmal etwas ganz anderes zu machen, Abstand vom Alltag zu gewinnen und natürlich auch der Glaube. Mit eindrucksvollen Bildern schilderte Gruber seine Erfahrungen und Erlebnisse entlang des Pilgerweges. Gewonnen hat Michael Gruber eine gewisse Gelassenheit für den Alltag und die Erkenntnis, dass Probleme gar nicht so groß sein können, als dass sich nicht irgend eine Lösung finden ließe. Die vielen Fragen der Zuhörer bezeugten das große Interesse.

Obmann Schwierz bedankte sich beim Referenten mit einem selbst angesetzten Nussschnaps. Die freiwilligen Spenden, die anstelle eines Eintritts entgegen genommen wurden, kommen der Kirchenrenovierung zugute. Wir freuten uns, dass wir auch Kameraden aus Oberneukirchen, Herzogsdorf, Puchenau und Feldkirchen in der Geng begrüßen durften.
(Foto: M. Gruber)

 

13. November 2014    "middndrin und umadum"

Den Leuten aufs Maul geschaut und zu Papier gebracht, Ernstes und Heiteres, Wortspiele, aus dem Alltag Gegriffenes und gut Beobachtetes, Menschliches und vor allem Wahres, so könnte man die in erfrischend authentischer Mundart vorgetragene Lesung von Joschi Anzinger umschreiben.

Gut sechzig Leute kamen zu dem Benefizabend. Auf Wunsch von Joschi Anzinger spendeten wir die freiwilligen Spenden der Palliativstation der Barmherzigen Schwestern in Linz.

Musikalisch umrahmt wurde die Lesung von Ulli Schwierz, Fritz Koll und Thomas Schwierz mit Hackbrett, Gitarre und Ziehharmonika. Die Zuhörer sangen die bekannten Volkslieder kräftig mit. Auch Joschi Anzinger freute sich sichtlich über das interessierte Publikum, das so richtig „mitging“ und die Gelegenheit nutzte, Bücher des Autors zu erstehen und gleich signieren zu lassen. Als kleines Dankeschön überreichten wir dem Literaten etwas „Geistiges“.

Wir freuten uns, dass wir die KB-Obleute von Gramastetten, Gallneukirchen, Herzogsdorf und Oberneukirchen in unserer Mitte begrüßen durften.

Ein großer Dank gilt Hassan und seinem Team, die uns den Saal in Eidenberger´s Gasthaus eigens am Ruhetag aufsperrten und die Gäste bestens bewirteten.                                (Fotos: Manfred Schütz)

 

9. November 2014    Leonhardiritt

Der seit 35 Jahren in Eidenberg stattfindende Leonhardiritt zieht jedes Jahr mehr Reiter an. Heuer waren um die sechzig Pferde, darunter auch Esel, zu zählen.

Als besonderen Gast durfte Ortsbauernobmann Gottfried Mair heuer Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl begrüßen.

Während in den Morgenstunden die Sonne über einem noch fast wolkenlosen Himmel aufgegangen war, hatte sich bis zum Festzug dicker Nebel über Eidenberg gelegt. Der von der Musikkapelle angeführte Festzug, an dem Kameradschaftsbund, Feuerwehr, Jagdhornbläser, Ministranten und Geistlichkeit, Gemeindevertreter, Ortsbauernschaft, Lederhosenverein und Reiter beteiligt waren, bewegte ich durch dickes Grau zur Ortswiese und nahm um die Tribüne Aufstellung. Der Zelebrant des Gottesdienstes, Dechant Mag. Konrad Hörmanseder aus Perg, und LR Dr. Strugl fuhren in der Kutsche.Dechant Hörmanseder begann die Feier mit der Pferdesegnung. Der Feuerwehrnachwuchs teilte die gesegneten Brote an die Pferde aus.

Bezugnehmend auf Lesung und Evangelium sagte Dechant Hörmanseder bei der Predigt, dass Paulus während seines Lebens von Gott berührt wurde und sein Leben in den Dienst Gottes stellte. Von der gleichen Berührung ist im Evangelium vom vergrabenen Schatz die Rede, wenn jemand alles aufgibt, um den eigentlichen Schatz des Lebens zu gewinnen. Auch der heilige Leonhard erfuhr diese Berührung durch Gott. Er lebte als Einsiedler und setzte sich für Gefangene ein. Daher stellt ihn die Kunst mit Ketten als Attribut dar. Die gleiche Berührung durch Gott erfahren auch wir heute noch, wenn wir uns aus der Gefangenschaft der ablenkenden weltlichen Dinge und der Oberflächlichkeit befreien und Gott wahrnehmen. So lautet die Botschaft des Leonhardifestes in unsere Gegenwart hinein übertragen.

Für das leibliche Wohl hatten Ortsbauernschaft und katholische Frauenbewegung gesorgt. Die Pfarrbevölkerung wärmte sich gerne im geheizten G´wölb und im Stadl auf bei einem kleinen Mittagessen, Kaffee und Kuchen auf. (Foto: Schwierz)

 

1. November 2014    Allerheiligen

Die Nachmittagsandacht hielt heuer wieder P. Paulus. Er gab den Kirchenbesuchern die Botschaft mit, wir dass durch die Verheißung und Auferstehung Jesu an ein Weiterleben nach dem Tod glauben dürfen.

Am Kriegerdenkmal traten wir dieses Jahr mit zehn Mann an. Ehrenobmann Johann Wakolm hatte vom Schwarzen Kreuz einen Kranz besorgt und das Kriegerdenkmal geschmückt. P. Paulus der Opfer eines plötzlichen und frühen Todes und mahnte stets vorbereitet zu sein.

Nach dem „Guten Kameraden“ folgten der Friedhofsgang und die Gräbersegnung.
(Fotos: Schwierz)

 

26. Oktober 2014    Segnung des renovierten Lehner-Marterls und der neu gestalteten Wolfgangkapelle

Wie berichtet, renovierte der Kameradschaftsbund im Sommer das Lehner-Marterl hinter der Staubgasse im Kirchschlagerwald. Nun nahmen sich die Familien Pointner und Stöllnberger der Wolfgangkapelle an. Die Kapelle wurde ausgebessert und frisch gestrichen. Da sich in der Wolfgangkapelle bis auf die legendenhaften Spuren im Stein und ein kleines Bild an der Seitenwand keine Darstellung des Bischofs befand, schnitzte und fasste das Ehepaar Stöllnberger eine sehr schöne Figur des Heiligen. Ein kleines Podest wurde in den Kapellenraum gemauert, und der Heilige konnte seine Verehrungsstätte beziehen.

Auf Einladung der Familien Pointner, Koglgruber und des Kameradschaftsbundes versammelten sich knapp siebzig Leute beim Pointner in der Staubgasse und wanderten zunächst zum Lehner-Marterl. Bei der Segnung des Marterls sagte Wortgottesdienstleiter Ferdinand Aichinger, dass die Bildstöcke die Gegenwart Gottes in unserem Leben zum Ausdruck bringen. Das Marterl erinnere aber auch an die Vergänglichkeit unseres Erdendaseins und mahne zu allzeitiger Wachsamkeit. Thomas Schwierz umriss kurz die Geschichte des Marterls und des hier 1930 im Schneesturm umgekommenen Anton Lehner.

Die Segnung der Wolfgangkapelle nahm Ferdinand Aichinger zum Anlass, die Heiligen als Vorbilder in Erinnerung zu rufen. Wir beten nicht die Heiligen an, sondern beten zu Gott, doch sollen wir unseren Lebenswandel an den Heiligen orientieren. Die Feier umfasste Fürbitten, Lesung, Gebete und Lieder. Wir hörten auch die Wolfganglegende aus der Staubgasse.

Zum Abschluss bedankte sich Michael Pointner bei allen Beteiligten und lud die Teilnehmer zu einer kleinen Jause. (Fotos: Schwierz)

 

26. Oktober 2014     Gedanken zum Nationalfeiertag

Wenn sich der Kameradschaftsbund als Wertegemeinschaft versteht, so trifft dies generell auch auf alle anderen Vereine zu. Vereinsleben und Ehrenamtlichkeit sind ein wesentlicher Wert in unserer Gesellschaft. Vereine verfolgen Ziele oder Ideale, die nur in gemeinschaftlicher Anstrengung aller Vereinsmitglieder realisiert werden können. Es stehen also Gemeinschaft, Kollegialität und Kameradschaft im Mittelpunkt eines jeden Vereinslebens, ohne die ein Verein nicht existieren kann. Die Mitglieder bringen sich für den Verein, füreinander und für das Gemeinwohl, aber auch für die Öffentlichkeit zumeist ehrenamtlich ein, ohne vordergründig zu fragen, welchen persönlichen Nutzen sie daraus erwarten dürfen. Der Gemeinschaftsgeist setzt Eigenverantwortung, gegenseitige Rücksichtnahme und Verzicht auf persönliche Interessen voraus und gibt Orientierung – Orientierung auf ein gemeinsames Ziel hin.
Der um sich greifenden Spaß- und Wegwerfgesellschaft wird angekreidet, dass eben diese Orientierung fehlt, weil Werte wie Eigenverantwortung, Ehrenamtlichkeit (die mit Ehre zu tun hat) und Rücksichtnahme verkümmern. Fiktive Freunde im Internet, die man zu hunderten haben kann, aber keinen davon wirklich kennt, ersetzen nicht einen Kumpel, mit dem man als Kind diverse Streiche spielt oder später ein Bierchen trinkt und seine Sorgen teilt. Bequemlichkeit führt im Extremfall zu Isolation, die auf emotioneller Ebene nicht viel Positives bietet. Durch unbefriedigte Bedürfnisse gerät man leicht in eine Scheinwelt, wo man zu erträumen versucht, was die Realität, in der man versagt hat, nicht mehr bieten kann. Und soziale Werte sind endgültig verloren, wenn die Scheinwelt mit Drogen unterhalten wird.
Der Wunsch nach Werten und Orientierung ist ja vorhanden unter den Leuten. Darum ist es so wichtig, dass man sich von Bequemlichkeit und Individualismus löst und bei Vereinen mitmacht. Man kann gar nicht bald genug lernen, sich in einer Gemeinschaft zu bewegen und auch Eigenverantwortung mit zu übernehmen!
Und was für Vereine im Kleinen gilt, gilt im Großen für die Gemeinde oder den Staat. Auch ein Staat kann nur funktionieren, wenn jeder bereit ist, zu seinem Land zu stehen und einen Beitrag zu leisten.

 

10. und 11. Oktober 2014    Zimmergewehrschießen im Moarhof-Stadl

Um die Kirchenrenovierung zu unterstützen, veranstaltete der Kameradschaftsbund im Moarhofstadl ein Zimmergewehrschießen. Neben zahlreichen Eidenbergern und den Mitgliedern unserer Ortsgruppe nahmen Kameraden aus Herzogsdorf, Weichstetten, St. Martin im Mühlkreis und Gallneukirchen teil . Bereits am ersten Tag legte Reinhard Dannerer mit 107 Ringen die Latte hoch.
Ein Massenansturm blieb zwar aus, dafür gab es aber kaum Wartezeiten für die Schützen und es wurde beide Tage fleißig geschossen. Für gute Stimmung sorgte die Hintergrundmusik, Oldies, die Ewald Wöhrer beitrug.

Absoluter Sieger in der Klasse der Herrn bis 60 Jahre blieb der Jäger Reinhard Dannerer, mit 107, und drei mal 104 Ringen, gefolgt von Kamerad Gerhard Willnauer aus St. Martin mit 104 und 103 Ringen und Karl Schmidinger aus Eidenberg mit 104 und 102 Ringen.
Die Klasse Herrn über 60 gewann Kam. Vzlt Ewald Wöhrer aus Eidenberg vor Hubert Schwandl aus Linz und Kam. Johann Thumfart aus Herzogsdorf mit 101, 100 bzw. 97 Ringen.
In der Damenwertung lag die 18-jährige Elisabeth Müller aus Gramastetten mit 93 Ringen vor Ulli Schwierz aus Eidenberg mit 83 und Brigitte Hallwachs aus Vilters in der Schweiz mit 68 Ringen.

 

 

Leopold Hamberger sen., der letzte Müller auf der Steublmühle. Foto: www.wohintip.at

28. September 2014    Teilnahme am Bezirkswandertag in Gramastetten          

Zum Bezirkswandertag lud heuer die Ortsgruppe Gramastetten ein. Geboten wurde eine Kulturwanderung, wo Hummels Backmanufaktur und die Steublmühle auf dem Programm standen. In der Backmanufaktur wurden das kürzlich eröffnete Museum und der Film „Hummels Hoamat“ gezeigt, an dem unter anderen Obmann Schwierz federführend mitgewirkt hatte. Eine Führung durch die Produktionsstätte rundete den Besuch beim Krapferlbäcker ab. In der Steublmühle wurden die Besucher durch den als Museum adaptierten ehemaligen Müllereibetrieb geführt. Die HTL für Lebensmitteltechnologie in Wels hatte den Werdegang vom Korn bis zum fertigen Brot für die Besucher anhand von Tafeln und Videoclips anschaulich aufbereitet. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Der Abschluss des gelungenen Wandertages fand bei idealem Wetter im Gramaphon in Gramastetten statt. Obmann Adi Lehner freute sich, dass die Veranstaltung so guten Anklang fand, denn die Anzahl der Teilnehmer hatte seine Erwartungen deutlich übertroffen. Auch unsere Ortsgruppe war vertreten.

 

19. bis 21. Sept. 2014    Fest der Volkskultur in Neußerling und Herzogsdorf   

Gemeinsam mit etwa dreißig weiteren Ortsgruppen nahmen wir mit einer Fahnendelegation an der Eröffnung des Festes der Volkskultur in Neußerling teil und bezogen mit der Fahne Aufstellung auf der Festtribüne.

In einem Sternmarsch zogen die Bürgergarde Haslach, Prangerschützen, sowie zehn Musikkapellen ein, darunter auch der Musikverein Eidenberg.

In den Festansprachen würdigten der Präsident des OÖ. Forum Volkskultur Konsulent Herbert Scheiböck, Bürgermeister Mag. Alois Erlinger und Bezirkshautmann Dr. Paul Gruber die Lebendigkeit der Volkskultur und die Ehrenamtlichkeit in Oberösterreich. Es werde nicht die Asche gehütet, sondern das Feuer weitergegeben. Mit der Europahymne, gemeinsam vorgetragen von allen anwesenden Musikkapellen, schloss der offizielle Teil der Eröffnungs-zeremonie.

Auf erfreulich großes Besucherinteresse stieß am Samstag und Sonntag eine Ausstellung über Kriegerdenkmäler in der Volksschule in Herzogsdorf, die der OÖ. Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung in Zusammenarbeit mit dem Kameradschaftsbund vorbereitet hatte. Obm. Schwierz erstellte eine vertonte PowerPoint-Präsentation, die die Geschichte der Kriegerdenkmäler zum Thema hatte: Kriegerdenkmäler müssen aus dem Zeitgeist früherer Epochen heraus gesehen werden, um sie verstehen zu können. Sie sind uns – aktueller denn je –  Mahnung, aus der Geschichte zu lernen: Nie wieder Krieg!
Zusätzlich skizzierten wir in einer Kurzfassung mit Plakaten die Geschichte und den Sinn dieser oft ungeliebten Denkmäler.

Als Blickfang stellten wir ein Birkenkreuz mit Helm auf. Etliche Kinder konfrontierten ihre Eltern mit der Frage, was dies zu bedeuten habe.

 

 

Auch weitere von uns beigesteuerte Exponate trugen zur Nachdenklichkeit bei: das Bild der Kriegsopfer und Heimkehrer aus Eidenberg, Fotos von Bezugsscheinen und Lebensmittelkarten und ein im Stift St. Florian ausgeliehenes Modell einer Glocke, das an die Metallsammlungen und die Ablieferung der Kirchenglocken während der Weltkriege erinnern sollte.

 

Fotos: Franz Friedl (KB Feldkirchen) und Thomas Schwierz

 

 

5. September 2014    Gratulation zum 90. Geburtstag

Kamerad Michael Burgstaller beging in rüstiger Frische seinen 90. Geburtstag. Am Nachmittag stellte sich eine Abordnung von Gratulanten bei dem Jubilar ein. KB-Obm. Thomas Schwierz überbrachte die Glückwünsche der Kameraden und wünschte dem Geburtstagskind viel Gesundheit und Gottes Segen.
Gekommen waren Bürgermeister Adi Hinterhölzl und Vz.Bgm. Anni Freiseder mit Enkeltochter als Vertreter der Gemeinde, Elisabeth Mayr als Vertreterin der Pfarre sowie Manfred Pointner und Michael Schütz und für den Imkerverein. In gemütlicher Runde wurde auf den Jubilar angestoßen und viel geplaudert. Nach Kuchen und Kaffee verwöhnte Frau Burgstaller die Gratulanten noch mit einer kräftigen Jause.

 

22. Juli 2014    Kam. Franz Weixlbaumer feiert runden Geburtstag     

Mit Lama und einem „Franz“ ausgerüstet machten wir uns auf zum Lamahof und setzten den „Hausherrn“ mit „Haustier“ unbemerkt auf die Bank im Gastgarten.

Am Abend gratulierten im Namen der Kameraden EObm. Johann Wakolm, Obm. Thomas Schwierz mit Gattin und Kass. Manfred Koglgruber dem Jubilar zu seinem Runden. In gemütlicher Runde stießen wir auf das Geburtstagskind an.

Foto: Schwierz

 

12. Juli 2014    Friedensgottesdienst auf der Gis

Fotos: Alfred Haas (zur Vergrößerung auf Bilder klicken)

Der Kameradschaftsbund Eidenberg lud heuer bereits zum dritten Mal zum Berggottesdienst auf der Gis. Bei trockenem Wetter freuten wir uns über eine jedes Jahr größer werdende Besucherzahl, die sich beim Gipfelkreuz eingefunden hatte.

Die Feier zelebrierte Wortgottesdienstleiter Ferdinand Aichinger. Als Friedensimpuls hatten wir wieder ein praktisches Thema für den Alltag gewählt: Innerer Friede durch Befreiung uns Loslassen.

Lesung (Unrecht bei Gericht; Koh 3,18-21) und Evangelium (Von der Nachfolge; Lk 9,57-62) waren Grundlage der Gedanken der Predigt, die Obm. Thomas Schwierz hielt:

Der Prophet Kohelet zeichnet ein düsteres Lebensbild. Er genießt Ansehen, hat Einfluss und sieht trotz des Luxus´, in dem erlebt, in seinem Leben keinen Sinn. Alles erscheint ihm als Windhauch und nichtig, wenn er daran denkt, dass er alles, was er aufgebaut hat und besitzt, bei seinem Tod hinter sich lassen muss. Sein Reichtum belastet ihn, weil er nicht weiß, ob sein Nachfolger das alles schätzen wird. So findet er keinen Frieden.

In diese dunkle und materialistische Gedankenwelt sandte Gott in Jesus Christus ein Licht: Wir sollen das Leben sehr wohl gestalten und die Dinge, die wir haben, durchaus genießen, aber in Demut und Dankbarkeit. Doch dürfen wir uns daran nicht klammern. Nur wenn wir innerlich bereit sind, eines Tages alles loszulassen, und die irdischen Dinge nicht überbewerten, dann können wir das eigentliche Ziel unseres Lebens – eine innige Beziehung mit Gott – im Auge behalten und finden dabei Gelassenheit und einen inneren Frieden, den wir auch an unsere Mitmenschen weitergeben können.

Der stimmungsvolle Abend wurde von den Weisenbläsern des Musikvereins Eidenberg mit Kärntner Liedmelodien musikalisch umrahmt.

Neben der Eidenberger Pfarrbevölkerung und etlichen Gästen von weiter her folgten der Einladung auch die auswärtigen Ortsgruppen Lichtenberg/Pöstlingberg, Gramastetten, Zwettl, Hellmonsödt, Oberneukirchen, Herzogsdorf, Walding, Puchenau Feldkirchen und Weichstetten aus dem Bezirk Linz-Land. Der Stadtverband Gallneukirchen war mit der alten und der neuen Fahne vertreten.

Besonders freuten wir uns, dass auch der geschäftsführende Präsident des OÖKB Benno Schinagl zum Gottesdienst gekommen war.

Im übervollen Gasthaus zur Gis ließen wir den Abend unter den Klängen der Weisenbläser bei einer Jause gemütlich ausklingen.

 

 

5. Juli 2014    Ausrückung nach Rainbach i. Mkr.

Der Kameradschaftsbund Rainbach lud zum 120-jährigen Gründungsfest. Gemeinsam mit 32 weiteren Ortsgruppen nahmen wir am Fest teil.

Nach der Begrüßung durch Obm. ÖR Franz Preinfalk segnete Pfarrer Konsistorialrat Anton Stellnberger das vom örtlichen Kameradschaftsbunds renovierte Kriegerdenkmal. In ihren Grußworten dankten die Ehrengäste dem Kameradschaftsbund für die ehrenamtlich erbrachten Leistungen zur Erhaltung des Kriegerdenkmals als Mahnmal für den Frieden und würdigten den Einsatz um die Mitgestaltung des Lebens und der Feste im Ort. OÖKB-Präs. Ing. MMag. Günter Rozenits unterstrich in seiner Festansprache die Friedensbemühungen des Kameradschaftsbundes und zeigte am Beispiel des Denkmals zur Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig von 1813, wie zerbrechlich der Friede ist. Als in Leipzig das 91 Meter hohe Monument nach 15-jähriger Bauzeit 1913, also 100 Jahre nach der Schlacht gegen Napoleon, eingeweiht wurde, lautete die Devise: Nie wieder Krieg! Und ein Jahr später brach der Erste Weltkrieg aus, der die Napoleonischen Kriege weit in den Schatten stellte.

Auf die Festansprache des Präsidenten folgte die Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Die Musikkapelle Rainbach spielte den Guten Kameraden. Die Feier schloss mit der Landeshymne.

Das Motiv am Kriegerdenkmal zeigt die apokalyptischen Reiter (zur Vergrößerung auf Bild klicken)

Drei Musikkapellen und alle ausgerückten Ortsgruppen defilierten in drei Marschblöcken an der Ehrentribüne vorbei. Zum Ausklang gab es danach im Festzelt Würstel und ein Getränk. Vertreten waren wir in Rainbach mit 11 Mann, den beiden Marketenderinnen und Taferlbub Florian.

Fotos: Schwierz

 

19. Juni 2014    Fronleichnam

Die Feier fand heuer wegen der Kirchenrenovierung im G´wölb statt, das bis auf den letzten Platz gefüllt war. In einer sehr kurz gehaltenen Predigt rief P. Rainer ins Bewusstsein, dass Jesus als Kind in einer fremden Umgebung auf die Welt kam und dabei völlig machtlos war. Und genauso ausgeliefert und machtlos starb er am Kreuz. Was kann damit gemeint gewesen sein: Trotz weltlicher Machtlosigkeit vollbrachte Jesus ein Erlösungswerk, das allen Menschen auch heute noch zugute kommt, wenn sie das Angebot der Liebe Gottes annehmen. Jesus besiegte das Böse gewaltlos.
Bei der Zelebration der Liturgie unterstützen P. Rainer Diakon Mayr und die beiden Wortgottesdienstleiter Ferdinand Aichinger und Helga Pargfrieder.

Fotos: Schwierz

Am Kriegerdenkmal hisste der Kameradschaftsbund die Landesfahne und war mit vierzehn Mann und den Marketenderinnen ausgerückt. Die Prozession fand bei herrlichem Wetter statt. Den Kreuzträgern folgten die Musikkapelle, der Kameradschaftsbund, die Lederhosengruppe, die Feuerwehr, der Kirchenchor, die weiß gekleideten Erstkommunionkinder, die Ministranten und die Geistlichkeit. Laternen, Prozessionsfahnen und den Himmel trug die Lederhosengruppe. Den Abschluss bildeten die Goldhauben und das zivile Kirchenvolk.
 

 

10. Juni 2014    Lehner-Marterl im Kirchschlagerwald renoviert

Auf dem Weg von der Staubgasse nach Kirchschlag steht im Kirchschlagerwald nach einer kleinen Brücke ein Marterl. Das Bild war durch Jahre und Witterung schon ziemlich verblasst und die Farbe hatte abzublättern begonnen. So entschloss sich der Kameradschaftsbund, die Gedenkstätte zu renovieren.

Fotos: Schwierz

Der Holzsteher wurde erneuert. Das auf Blech gemalte Bild ließ sich nicht restaurieren, weil sich die alte Farbe löste. So schliff man die Blechtafel ab und malte in Anlehnung an die alte Vorlage ein neues Bild. Auch der Blechkasten wurde vom Rost befreit und neu lackiert.

Das Bild zeigt eine Brücke im verschneiten Kirchschlager-Wald. Rechts neben der Brücke liegt der unglückselige Anton Lehner im Schnee. In den Wolken erscheint die Gottesmutter mit dem Jesuskind, denen das Bild den Verstorbenen anempfiehlt. Der Text auf der Darstellung erläutert die Umstände: An dieser Stelle verstarb am 25. Nov. 1930 im Schneesturm Herr Anton Lehner aus Eidenberg 31 im 78. Lebensjahr. R I P.


Auf dem verschneiten Weg zwischen Eidenberg und Hellmonödt dürfte Anton Lehner allgemeiner Erschöpfung oder einer Herzattacke erlegen sein. Er wurde am 25. November 1930 um ½ 10 Uhr vormittags tot im Schnee liegend in der Nähe der Brücke aufgefunden. Das Totenbuch der Pfarre Hellmonsödt nennt als Todesursache paralysis cordis, was wörtlich übersetzt Herzlähmung bedeutet, und führt ergänzend Erschöpfung im Schneesturm an. Da die Stelle des Todes in den Kirchschlager Waldungen lag, wie es im Totenbuch verlautet, wurde Lehner am 27. November in Hellmonsödt beigesetzt.


Anton Lehner kam als ehelicher Sohn des Michael Lehner und seiner Frau Theresia am 25. April 1852 im Vorderhöfer-Häusel Nr. 20 in der Geng auf die Welt, das im Besitz der Häusler- und Weberfamilie Weberndorfer stand (heute Nopp). Die Eltern von Anton Lehner waren Taglöhner und wohnten als Zuwohner auf dem Haus. Vater Michael Lehner wurde 1814 geboren. Über seine Herkunft geben die Gramastettner Pfarrbücher keine Auskunft. Auch in den Matriken von Hellmonsödt findet sich kein Taufeintrag. Die Mutter, eine geborene Stöbel, stammte aus Steinbach in der Pfarre St. Peter.


Die Eltern von Anton Lehner, Michael und Theresia Lehner, hatten am 17. September 1849 geheiratet. Zu dieser Zeit lebten sie im Haus Geng 16. Dieses Haus gehörte zum Denkmayrgut No. 15 u. 16 in Untergeng und wurde im Jahr 1900 dem Grundbuchsamt als abgetragen gemeldet. Die Bauarea löste man auf und gliederte sie einer anderen Parzelle ein. Als Knecht hatte der 35-jährige Michael Lehner für die Verehelichung mit der 24-jährigen Theresia Stöbel eine Bewilligung der Gemeinde Geng und der Herrschaft Eschlberg benötigt. Nach Sohn Anton wurden im Taufbuch der Pfarre Gramastetten noch zwei Töchter von Michael und Theresia Lehner verzeichnet, Theresia (1853), die im Alter von einem Monat an den Fraisen starb, und Anna (1855).


Auch Anton Lehner wurde Knecht. Verheiratet war er nie. Zuletzt stand er auf dem Bauernhof Hinterpointner in Eidenberg Nr. 31 in Diensten und hatte hier sein Ausgedinge gefunden.

 

Foto: Schwierz


3. Mai 2014    Maiandacht des Kameradschaftsbundes beim Roten Kreuz

Bei nasskaltem Wetter versammelten sich sechzehn „treue Seelen“ beim Roten Kreuz in Kammerschlag zur Maiandacht. Der Wind blies die Kerzen aus. Nach dem Gewitter des Vortages hatte es abgekühlt auf 4°.
Ferdinand Aichinger stellte die Maiandacht unter die Bitte um Friede in den Konfliktherden in Syrien, dem Sudan und in der Ukraine.

 

27. April 2014    Teilnahme am Greorgiritt in Gramastetten

Foto: Schwierz

An einem Frühlingstag, wie er schöner nicht hätte sein können, wo alles blühte und die Sonne schien, zogen wir hinter der Gramastettner Musikkapelle und der Goldhaubengruppen mit den Gastgebern und weiteren sieben KB-Ortsgruppen vom Marktplatz in Gramastetten hinaus zur Bergkirche. Hinter uns folgte eine große Schar von Reitern, die vom hl. Georg in römischer Soldatenadjustierung angeführt wurde.
Diakon Mag. Anton Kimla hielt einen sehr lebendigen Gottesdienst. In seiner Predigt zum Evangelium vom ungläubigen Thomas stellte er Thomas als vernünftigen Menschen dar, der zunächst prüft, bevor er sich überzeugt - was ja legitim sei - aber dann von einem festen Glauben geprägt ist. Mit der Pferdesegnung schloss der Gottesdienst. Der Obmann der OG Gramastetten, Kons. Adi Lehner, dankte allen für die Vorbereitung und den Gästen für ihr Kommen und lud zum Frühschoppen auf dem Madlmayr-Parkplatz ein. Zum Abschluss wurde die Landeshymne angestimmt.

=> weitere Fotos unter www.gramastetten.at

 

12. April 2014    Ausflug nach Steyregg und Gusen

Der diesjährige Ausflug führte nach Steyregg und Gusen. In Steyregg  begrüßte uns der Nachtwächter und Obmann der Stadtkommune Hans Hametner.

Als ersten Höhepunkt besuchten wir das alte Schloss. Nathalie Altgräfin von Salm-Reifferscheidt führte uns persönlich durch den Garten und die Museumsräume. Besonders interessant war die Erklärung der Fresken in der Schlosskapelle, wo bei der Darstellung des jüngsten Gerichts klar zum Ausdruck gebracht wird, dass die menschliche Rechtsprechung vor dem göttlichen Richter keinen Bestand hat.

In der Stadt Steyregg zeigte uns Hans Hametner den aus 1600 stammenden Kaarbrunnen, das Stadtmodell und das einzigartig gewölbte Dach an der Stadtmauer. Danach fuhren wir weiter zum Bombendenkmal und sahen auch die ersten beiden Stationen des sehr modern und abstrakt gestalteten Kreuzwegs.

alle Fotos: Schwierz

Am Nachmittag ging es weiter nach Gusen. Franz Gillmayr, ein Fachmann vom Stadtmuseum Nordico in Linz, erklärte uns einen der ältesten nachgewiesenen Siedlungsplätz in Österreich, das Berglitzl, wo Neandertaler und der Homo sapiens einander begegneten.

Auf dem Rückweg fuhren wir an den Wänden der KZ-Steinbrüche vorbei. Hans Hametner schilderte die erschütternde Geschichte der Lager Gusen und Mauthausen und zeigte uns die Gebäude, in denen damals die SS residierte.

Das frühlingshafte Wetter hielt bis zur Rückfahrt aus. Auf dem Lamahof in Eidenberg klang der gelungene Ausflug bei Jause und Volkstanz aus.

 

Das bedrückende Schicksal von drei deutschen Teenagern in Eidenberg zu Ende des Zweiten Weltkriegs

In Eidenberg kamen in den letzten Kriegstagen drei Hitlerjungen aus Sachsen ums Leben. Wer die drei Burschen waren und was damals passierte, wurde nun eingehend nachgeforscht und als zeitgeschichtliches Dokument zusammengefasst.

=> Arrtikel öffnen:  Teil 1     Teil 2

 

2. März 2014    Faschingszug in Gramastetten

Da es im Sparzeitalter – wie aus jüngsten Medienberichten zu entnehmen – der Heeresreform an finanziellen Mitteln mangelt, haben wir ein Konzept zur „bodenständigen Landesverteidigung“ entwickelt, das auf vorhandene Ressourcen zurückgreift. Beim Faschingszug in Gramastetten haben wir erste Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert. Wir rückten mit einem Zug bestehend aus Frauen und Männern aus, die mit Besen, Nudelwalker, einer Polokalrohr-Flinte, Gasmaske und einer Sprühflasche für Insektenbekämpfungsmittel wirksam bewaffnet waren. Zur Adjustierung dienten Kochtöpfe, eine Pfanne und ein Nudelsieb als Helm. Aus Gründen der allgemeinen Sicherheit blieben die Mistgabeln für den Nahkampf zu Hause. Unterstützt durch eine kräftige Trommel zogen wir im närrischen Treiben unsere Runde durch die faschingsbegeisterte Menge. (Fotos: www.gramastetten.at)

 

2. März 2014    Jahreshauptversammlung

 Zur heurigen Jahreshauptversammlung konnten wir die Vizepräsidentin des OÖKB, Frau Margarete Heiligenbrunner, den früheren BObm.Stv. Kons. Adi Lehner aus Gramastetten, Obm. August Burgstaller und Obm.Stv. Maximilian Hofer aus Herzogsdorf, Bürgermeister Adi Hinterhölzl, Bgm.a.D. VS-Dir.a.D. OSR Fritz Koll sowie EObm. Johann Wakolm als Ehrengäste begrüßen.

Einundzwanzig der derzeit 34 Kameraden waren der Einladung gefolgt. Einige waren aufgrund von Erkrankungen verhindert.

In einer Schweigeminute gedachten wir dem im Juni des Vorjahres verstorbenen Kameraden Franz Erlinger.

Obm. Schwierz hielt wieder einen Rückblick auf die sehr zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres mittels PowerPoint-Präsentation und brachte eine Vorschau auf das aktuelle Jahr. Der Obmann bedankte sich bei den Kameraden und Marketenderinnen für das Mitmachen und bat gleichzeitig um weiterhin so aktive Unterstützung.

Kassier Manfred Koglgruber gab einen sehr erfreulichen Kassenbericht ab und wurde einstimmig entlastet.

Der nächste Programmpunkt sah Ehrungen verdienter Kameraden vor. Obm. Schwierz bedankte sich bei Obm.Stv. Andreas Ratzenböck für die musikalische Unterstützung durch die Weisenbläser bei Berggottesdienst und Maiandacht mit Verleihung der Verdienstmedaille in Bronze. Die Verdienstmedaille in Bronze erhielt auch Hptm Helmut Wöhrer für seine langjährige Mitgliedschaft und für das verlässliche Ausrücken bei Veranstaltungen als Fahnenträger. Vz.Präs. Heiligenbrunner steckte den beiden geehrten und bedankten Kameraden die Auszeichnungen an.

Vz.Präs. Margarete Heiligenbrunner und Obm. Thomas Schwierz mit den geehrten Kameraden Obm.Stv. Andreas Ratzenböck und Hptm Helmut Wöhrer

In seinen Grußworten lobte Bgm. Adi Hinterhölzl die lebendigen Aktivitäten des Vereins und würdigte auch das Engagement bei der Ideenfindung für die kommende LEADER-Periode, wo sich der KB mit zwei Vorschlägen eingebracht hat.

Vz.Präs. Margarete Heiligenbrunner überbrachte die Grußworte des verhinderten BObm. Michael Burgstaller. Heiligenbrunner lobte vor allem die Friedensbemühungen des Vereins und ermunterte uns, unseren aktiven und engagierten Kurs beizubehalten.

Mit dem Singen der OÖ. Landeshymne endete der offizielle Teil der Jahreshaupt-versammlung. Zum Gruppenfoto versammelten sich die Kameraden im Hof, weil wir aufgrund der großen Anzahl der Teilnehmer in der Gaststube keinen Platz mehr fanden. Auf Einladung des Vereins klang der Vormittag mit einem Paar Würstel aus.                      

V.l.n.r.: Maximilian Hofer (Obm.Stv. der OG Herzogsdorf), Josef Köppl, August Burgstaller (Obm. der OG Herzogsdorf), Franz Hofer, Josef Dumfart, Alois Ratzenböck, Kons. Adi Lehner (Obm. der OG Gramastetten), Kass. Manfred Koglgruber, EObm. Johann Wakolm, Obm.Stv. Andreas Ratzenböck, Vz.Präs. Margarete Heiligenbrunner, Hptm Helmut Wöhrer,  Josef Madlmeir, Obm. Kons. Dr. Thomas Schwierz, Franz Weixlbaumer, Franz Grünbacher, Rudolf Erlinger, Erwin Lehner, Martina Madlmeir, Alois Tamesberger, Norbert Schmidinger, Bgm. Adi Hinterhölzl, Johann Schütz, Franz Mayr, Bgm.aD.VS-Dir.aD. OSR Fritz Koll, Alois Pointner. (Fotos: Schwierz)

 

Ein zeitgeschichtliches Dokument im Eidenberger Wald


Als im November 2013 bei Holzarbeiten in der Zaunerleiten, einem ansteigenden Waldhang in der Ortschaft Kammerschlag in der Gemeinde Eidenberg, an einem Felsblock Moos abgestreift wurde, kamen geheimnisvolle Zeichen zum Vorschein.

Foto: Schwierz

Vereinsjahr 2013

 

1. Dezember 2013    Jahresabschluss

Nach der Sonntagsmesse versammelten wir uns im Gasthaus Lehner21 zum traditionellen Jahresabschuss. Obmann Schwierz hielt mittels PowerPoint-Präsentation einen Rückblick auf die sehr zahlreichen Vereinsaktivitäten des Jahres und dankte den Kameraden für die Mitarbeit. In einer Vorschau auf 2014 wurden die bereits feststehenden Termine des kommenden Jahres angekündigt.

Rekonstruktionszeichnung einer Wolfsgrube

Auch schon Tradition wurde die heimatkundliche PowerPoint-Präsentation über ein Thema aus Eidenberg. Obm. Schwierz hielt einen kurzen Vortrag über Wölfe und Wolfgruben im Mühlviertel, von denen auch eine in Eidenberg nachweisbar ist:

Das Haus Oberscherzer hieß in der Mitte des 18. Jahrhundert in der Beschreibung des „Eydenbergs“ von P. Alan Aichinger „Rienner in der Wolfsgrueb“ und im Josephinischen Lagebuch des Jahres 1785 „Häusl auf der Wolfsgrube“. Nun finden sich tatsächlich vis à vis vom Haus Oberscherzer im Wilheringer Wald an der anderen Seite der Straße Reste einer Grube von beachtlichen Ausmaßen, die durchaus der beschriebenen Wolfsgrube entsprechen könnten.

 

16. November 2013    Vortrag: "Erfahrungen eines Afrikaners in Österreich"

Wenn völlig fremde Kulturen einander begegnen, kann es zu köstlichen Missverständnissen kommen. So geschah es auch, als der aus Nigeria stammende Theologe Mag. Dr. Emeka Emeakaroha – völlig unbedarft von westlicher Kultur – 1995 zum Studium nach Österreich kam. Um die Sicht der anderen Seite zu verstehen und so einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten, lud der Kameradschaftsbund in Zusammenarbeit mit der Pfarre Eidenberg Pfarrer Emeka zu diesem Vortagsabend ins Gasthaus Lehner ein.

(Foto: Schwierz)

Pfarrer Emeka gewann in seiner liebenswürdigen und humorvollen Art sofort die Herzen der Zuhörer, als er etwa unseren Bürgermeister als „Dorfhäuptling“ begrüßte. Im Vortrag erzählte Pfarrer Emeka seine ersten Erlebnisse in Österreich – Missverständnisse, wo die Vortragsbesucher Tränen lachten. Die Geschichten können hier leider nicht wiedergegeben werden, sind aber im Buch „Erfahrungen eines Afrikaners in Österreich“ nachzulesen.

Als Kaplan und nun Pfarrer von Ober Grafendorf in Niederösterreich begann Emeka in seiner Heimat Hilfsprojekte aufzubauen. Zunächst ließ er einen Dorfbrunnen errichten. Gemeinsam mit Optikern aus Österreich versorgte er unzählige Menschen mit Brillen. Für Kinder aus ärmeren Verhältnissen können Schulpatenschaften übernommen und das Schulgeld bezahlt werden. Sein ganzer Stolz gilt dem vor kurzem eröffneten „Madonna Austrian Hospital“ in Ihitte in Nigeria, das aus Spendengeldern errichtet und ausgestattet wurde. In eindrucksvollen Bildern und kurzen Filmsequenzen berichtete Emeka von Reisen mit Österreichern nach Nigeria und zeigte dabei das bunte Leben in seiner Heimat.

Die Zuhörer im vollen Saal waren vom Vortrag restlos begeistert. Zahlreiche Fragen wurden gestellt. Viele kauften das Buch und ließen es signieren. Eine für freiwillige Spenden aufgestellte Schachtel füllte sich, sodass wir Pfarrer Emeka am nächsten Tag gemeinsam mit einem finanziellen Beitrag aus der Vereinskasse des Kameradschaftsbundes und der Pfarre eine kräftige finanzielle Unterstützung für seine Projekte mitgeben konnten.

Weitere Fotos und nähere Informationen zu den Hilfsprojekten unter: www.emeka.at

 

14. November 2013    Vortrag: "Wehrpflicht - was nun?" 

Nachdem sich im Jänner die Bevölkerung für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht ausgesprochen hatte, wurden seitens der Politik Reformen des Wehrdienstes angekündigt. Nun stellt sich Ende des Jahres die Frage, wie diese Reform aussieht und was Rekruten nun erwartet.

Zu einem Vortrag zu diesem Thema konnten wir ursprünglich den Direktor der Österreichischen Friedensakademie, OÖKB-Präsident ObstdG Ing. MMag. Günther Rozenits gewinnen. Durch eine Verlegung seiner Tätigkeit nach Brüssel war es ihm jedoch nicht möglich, den Vortrag in Eidenberg selbst zu halten. So ersuchte Präs. Rozentis den Landesschriftführer und Bezirksobmann von Freistadt Vzlt. Franz Prandstätter, sein Referat im Gasthaus Wasserwirt in der Geng zu übernehmen.

Prandstätter ging auf die Vorgeschichte der Heeresreform ein, legte die Vorteile der allgemeinen Wehrpflicht dar und erläuterte dann die angedachten, konkret geplanten und zum Teil bereits umgesetzten Reformschritte: Die Soldaten dürfen sich in Zukunft als Mitarbeiter im Dienstleistungsbetrieb „Bundesheer“ verstehen. Während der sechs Monate Präsenzdienst soll die Ausbildung unter anderem folgenden Schwerpunkte umfassen:

  • Wache, Sicherung, Waffe, Katastrophenhilfe, Umweltschutz, Gefechtsdienst
  • Terrorschutz
  • Erste Hilfe
  • Verkehrssicherheit
  • Fitness und Gesundheit
  • Sprache
  • Ethik, Konfliktmanagement, Persönlichkeitsbildung
  • Computer-Sicherheit, Cyber Crime

Jeder Rekrut soll einem „Talente“-Check unterzogen und entsprechend seiner Fähigkeiten eingesetzt werden, um Qualifikationen bestmöglich zu nutzen. Durch die Ausbildung soll nicht nur das Bundesheer, sondern vor allem der Rekrut selbst profitieren.

Dass der Vortrag auf großes Interesse stieß, zeigten die zahlreichen Fragen und die lebhafte Diskussion. Obm. Schwierz bedankte sich beim Referenten im Namen der Ortsgruppe Eidenberg. In gemütlicher Runde klang der Abend aus. (Foto: Schwierz)

 

10. November 2014    Leonhardiritt

Während die Reiter mit ihren Pferden aus tieferen Lagen auf dem Weg nach Eidenberg von Nebelschwaden begleitet wurden, präsentierte sich unser Ort bereits am Morgen in strahlendem Sonnenschein.

Reitergruppe aus dem Ambergdorf auf dem Weg nach Eidenberg (alle Fotos: Schwierz)

Kreuzträger, Musikkapelle, Kameradschaftsbund, Feuerwehren, Jagdhornbläser, Ministranten, Geistlichkeit in der Kutsche, Gemeindevertreter, Ortbauernschaft, Lederhosenverein und Reiter marschierten in einem Festzug zur Ortswiese, wo der Altar aufgebaut war.

Nach der Begrüßung durch Ortsbauernobmann Gottfried Mair zelebrierte Abt Reinhold von Wilhering den Festgottesdienst. In seiner Predigt ging er auf die Lebensgeschichte des heiligen Leonhard ein. Die Ketten, mit denen der Heilige dargestellt werde, gingen darauf zurück, dass sich Leonhard für die Freilassung von Gefangenen einsetzte. Wir dürfen die Ketten als Befreiung verstehen, als Befreiung von den weltlichen Zwängen. Gleichzeitig symbolisieren die Ketten aber auch die Bindung an Gott. Durch diese Bindung können wir uns aus dem weltlichen „Gefangensein“ geistig befreien.

Zum Abschluss der Feier segnete der Abt Pferde und Reiter. Die Feuerwehrjugend verteilte geweihte Brote an die Rösser. Ortsbauernschaft und Katholische Frauenbewegung luden die Pfarrbevölkerung zum Mittagessen und zu Kaffee und Mehlspeisen in den Moarhof ein.

 

1. November 2013    Allerheiligen

Zu Andacht und Friedhofsgang versammelten sich dreizehn Kameraden am Nachmittag des Allerheiligentages. Am Kriegerdenkmal gedachte P. Paulus der Opfer der Kriege, aber auch all derer, die im Einsatz für die Allgemeinheit, durch Terrorismus oder im Straßenverkehr ihr Leben ließen. Nach dem „Guten Kameraden“ folgte der Friedhofsgang mit der Gräbersegnung.

Ehrenobmann Johann Wakolm hatte auch heuer wieder das Kriegerdenkmal geschmückt. Bereits im Herbst besorgte Wakolm eine Laterne, in der heute zum ersten Mal ein Licht entzündet wurde. (Fotos: Schwierz)

 

26. Oktober 2013   Gedanken zum Nationalfeiertag – „Flagge zeigen“

Österreich zählt zu den reichsten Ländern der Welt. Wir dürfen zufrieden sein, auch wenn wir immer wieder jammern – zwar auf hohem Niveau, aber immerhin. Uns geht es schon lange so gut, dass wir alles für selbstverständlich nehmen und uns keine Gedanken mehr darüber machen, dass wir in einem Staat wohnen, der uns ein solches Leben ermöglicht. Der Staat sind die Leute selbst. Sie haben aufgebaut, was da ist und tun dies auch heute noch und in Zukunft. Und wir Einwohner dürfen mit Recht darauf stolz sein, was geleistet wurde und wird. Wir dürfen in Dankbarkeit stolz sein auf unser Land und dazu stehen, ohne überheblich oder eingebildet zu wirken.

Bei jedem Länderspiel erwachen in den Fans die Patrioten. Sie tragen eine „Kriegsbemalung“ in den Nationalfarben und schwingen rot-weiß-rote Fähnchen. Patriotismus ist ja nichts Schlechtes, solange wir Menschen anderer Länder in gebührendem Respekt begegnen. Bunte Vielfalt bereichert, wenn sie jedem einen Platz einräumt. Mit Rassismus hat Patriotismus nichts zu tun. Auf Österreich und mehr noch auf Deutschland lastet eine schwere Vergangenheit, in der Begriffe wie Heimat und Nationalstolz zu Propagandazwecken missbraucht wurden. Es wäre höchst an der Zeit, diese Vergangenheit geistig zu verarbeiten. Nicht Heimat, Brauchtum und Nationalbewusstsein sind zu verabscheuen, sondern das, was während der NS-Zeit daraus gemacht wurde.

Sobald ein Amerikaner einen Quadratmeter Grund sein Eigen nennt, stellt er am Unabhängigkeitstag eine Nationalflagge auf. Und gerade in armen Ländern, wo den Menschen bis auf den Nationalstolz nicht viel bleibt, kommt das Singen der Landeshymne einer heiligen Handlung gleich. Die Leute springen mit der Hand auf der Brust von ihrer Arbeit auf, wenn im Radio die Hymne zu hören ist.

Wir brauchen unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Durch das Hissen der Fahne bekennen wir, dass auch wir zu unserem Land stehen, und zeigen im wörtlichen Sinne Flagge.

 

19. Oktober 2013    Flurreinigungsaktion

Wie viele andere Vereine beteiligte sich auch der Kameradschaftsbund an der Flurreinigungsaktion, die der Umweltausschuss der Gemeinde alle vier Jahre organisiert. Zu Fünft durchstreiften wir in zwei Gruppen die Ortschaft Aschlberg und sammelten einen randvollen und drei halbvolle Säcke Müll. Den Großteil bildeten Siloplanen und andere Folien aus der Landwirtschaft, gefolgt von Getränkedosen und Zigarettenschachteln entlang der Güterwege. Im Vergleich zu früheren Jahren lagen insgesamt relativ wenig Zivilisationsrückstände in der Landschaft.

Maronenröhrlinge! (Fotos: Schwierz)
Nach Ablieferung der Ausbeute im Bauhof gab es auf Einladung des Bürgermeisters für alle beteiligten Gruppen und Vereine eine Jause im Moarhof.

 

17. September 2013   Gratulation zu 90. Geburtstag

In den nächsten Tage feiert unser ältester Kamerad Robert Hartl seinen 90. Geburtstag. Zur Gratulation fanden sich für die Gemeinde Bürgermeister Adi Hinterhölzl und Vz.Bgm. Anna Freiseder, sowie Vertreter der Pfarre, des Seniorenbundes, der Ortsbauernschaft und Schriftführer und Obmann des Kameradschaftsbundes ein. Wir überbrachten dem rüstigen Jubilar unsere Glückwünsche und wurden von der Familie mit einer reichlichen Jause bewirtet. (Foto: Schwierz)

 

15. September 2013    Bezirkswandertag in Eidenberg

Dieses Jahr organisierte unsere Ortsgruppe den KB-Bezirkswandertag. Der Einladung auf den Lamahof nach Eidenberg folgten 43 Wanderfreunde aus zehn Vereinen: Lichtenberg, Oberneukirchen, Gramastetten, Gallneukirchen, Feldkirchen, Herzogsdorf Hellmonsödt, Puchenau, Pierbach (Bez. Freistadt) und Eidenberg. Die knapp 9 km lange Wanderroute führte vom Lamahof Weixlbaumer über die Staubgasse in den Eidenberger Wald. Unterwegs galt es an vier Stationen Quizfragen zum Kopfwehstein, der Wolfgangkapelle, der Schönanger-Kapelle und dem Roten Kreuz zu beantworten. Nach dem Anstieg zur Schönanger-Kapelle warteten bei einer Labstation Getränke auf die Wanderer.

Nach der Rückkehr wurde auf dem Lamahof eine Jause aufgetischt. Die Volkstanzgruppe Gramastetten führte als Rahmenprogramm Volkstänze vor und lud die Wandergäste auch zum Mittanzen ein, wobei sich doch einige Kameraden drüber trauten. Besonders gut kam der Körberltanz an.

Kam. "Buffi" als Ordnungshüter

Aus den richtigen Quizantworten zog die Harmonikaspielerin der Tanz-gruppe, Romana Weixlbaumer, die Gewinner der fünf Preise. Der Sonderpreis für die zahlenstärkste Ortsgruppe, ein Fass Bier, ging an Gallneukirchen. Die Gallneukirchner waren zahlenmäßig zwar gleichauf mit Lichtenberg, doch kamen sie beim entscheidenden Schätzen der exakten Länge der zurückgelegten Streckenlänge näher an die tat-sächliche Distanz heran. Mit einem gemütlichen Beisammensein klang der Nachmittag aus.

(Fotos: Margarete Madlmayr und Th. Schwierz)

 

13. Juli 2013    Friedensgottesdienst auf der Gis

Zu unserem zweiten Berggottesdienst beim Gipfelkreuz auf der Gis fanden sich bei idealem Wetter rund 150 Leute ein.

Die Feier zelebrierte Wortgottesdienstleiter Ferdinand Aichinger. Als Thema hatten wir dieses Jahr gewählt: Den Frieden nicht aus Unachtsamkeit verlieren. Lesung (Die Macht der Zunge; Jak 3,1-10) und Evangelium (Der zwölfjährige Jesus im Tempel; Lk 2,41-52) waren Grundlage der Gedanken der Predigt, die wieder Obm. Thomas Schwierz hielt:

Wie Maria und Josef auf der Pilgerreise nach Jerusalem durch Unachtsamkeit ihren zwölfjährigen Sohn verloren haben, so verlieren auch wir heute den Frieden oft durch Unachtsamkeit, durch unbedachte Worte. Wir lassen uns allzu leicht provozieren und brechen damit einen Streit vom Zaun, weil wir unsere Zunge nicht unter Kontrolle haben. Wenn wir in einer Konfliktsituation kurz in einem Stoßgebet fragen: „Jesus, wie würdest Du jetzt reagieren?“, dann bekommen die richtige Antwort. Und diese bekommen wir sofort!

Und durch die gleiche Unachtsamkeit oder Bequemlichkeit können wir auch Jesus aus unserem Leben verlieren. Haben wir Jesus oder den Frieden verloren, müssen wir – wie Maria und Josef – umkehren und suchen. Und wir werden im Tempel – im Gebet – wieder finden, wonach wir suchen.

Musikalisch umrahmten die Weisenbläser des Musikvereins Eidenberg den Gottesdienst sehr stimmungsvoll mit Kärntner Liedmelodien. Im mehr als übervollen Gasthaus zur Gis klang der Abend gesellig aus.

Organisiert hatte die Feier der Kameradschaftsbund Eidenberg. Neben der Pfarrbevölkerung waren der Einladung auch die auswärtigen Ortsgruppen St. Martin im Mühlkreis, Zwettl, Oberneukirchen, Herzogsdorf, Gramastetten, Lichtenberg/Pöstlingberg und Puchenau sowie der Stadtverband Gallneukirchen gefolgt.

 

23. Juni 2013    Teilnahme an der Abtbenediktion im Stift Wilhernig

Gerne folgten wir der Einladung unseres Pfarrers Dr. P. Reinhold Dessl, der heute zum 74. Abt des Stiftes Wilhering geweiht wurde. Mit einer offiziellen Abordnung aus vier Kameraden nahmen wir an den Feierlichkeiten teil, während weitere Mitglieder unserer Ortsgruppe in Zivil ins Stift gekommen waren.

Unter dem Vorsitz von Abtpräses Wolfgang Wiedermann OCist hatte das Konventkapitel des Zisterzienserstiftes Wilhering am 25. April 2013 P. Reinhold Dessl zum neuen Abt gewählt. P. Reinhold leitete bereits ein Jahr die Geschicke des Kloster als Administrator.

Die Geistlichkeit zog in einem langen Zug und einer großen Schar von Ministranten aus den Pfarren Eidenberg und Gramastetten feierlich in die Kirche ein. Am Hochamt, das Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz zelebrierte, nahmen eine große Zahl an geistlichen Würdenträgern aus nah und fern als Konzelebranten teil. Solisten, Chor und Instrumentalisten der Stiftskirche Wilhering brachten die Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart zur Aufführung.

Bischof Ludiwg Schwarz erläuterte in seiner Predigt die drei Hauptaufgaben eines Abtes nach der benediktinischen Regel: das Mysterium, Gott näher kommen, die Communio, die Gemeinschaft und die Missio, den Sendungsauftrag. Der Bischof erzählte, dass er sich öfters nach P. Reinhold erkundigt habe und immer zur Antwort erhalten habe, das sei doch dieser freundliche Priester. In diesem Sinn schloss der Bischof seine Predigt mit den Worten: „Dienet dem Herrn in Freude. Amen.“

Die Benediktion nahm der Generalabt des Zisterzienserordens Mauro-Guiseppe Lepori aus Rom vor. Der neue Abt gelobte Gehorsam und übernahm die Regel des heiligen Bernhard sowie die Insignien Ring, Mitra und Hirtenstab aus der Hand des Generalabtes.

Als weltlicher Festredner gratulierte Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und wünschte Reformfreudigkeit und gute Zusammenarbeit mit dem Land. In seiner Dankansprache würdigte Abt Reinhold besonders seine beiden Begleiter auf dem Weg zu diesem Amt, Abt emeritus Gottfried Hemmelmayr und Pfarrer P. Paulus Nimmervoll, was mit einem kräftigen Applaus bedacht wurde.

Abt Reinhold bei der Dankansprache (Fotos: Schwierz)

Eine wahre Freude war der kräftige Volksgesang in der mehr als vollen Stiftskirche. Etwa 900 Gäste hatten sich eingefunden.

(Foto: Alois Dumfart)

Die anschließende Agape gab Gelegenheit zur Gratulation und zu Begegnungen. Musiker der Musikkapellen Dörnbach, Neußerling, Gramastetten und Eidenberg umrahmten die Agape im Stiftshof.

=> ausführlicher Bericht mit Fotos und weiteren links auf der Homepage des Stiftes Wilhering

 

 

7. Juni 2013    Abschied von Kamerad Franz Erlinger

Am 2. Juni verstarb Kamerad Franz Erlinger im 67. Lebensjahr an einer langen und heimtückischen Erkrankung. Auf Einladung der Angehörigen versammelten sich elf Vereinsmitglieder, um dem verstorbenen Kameraden die letzte Ehre zu erweisen. P. Paulus zelebriere das Requiem. Eine Abordnung der Musikkapelle spielte beim Kriegerdenkmal den guten Kameraden. Dann begleiteten wir gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr den Verstorben auf seinem letzten Weg und legten am offenen Grab einen Kranz nieder.

 

6. Juni 2013    Hochwasserhilfe in Goldwörth

Vom Bezirksverband erging der Aufruf, dass sich der Kameradschaftsbund an den Aufräumungsarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe in Goldwörth beteiligen solle. Einige Kameraden halfen ohnehin bereits Verwandten im Katastrophengebiet. 

Obmann und Kassier rückten am 6. Juni in der Früh nach Goldwörth aus.

Der Ort war bereits voll von Feuerwehreinheiten aus den verschiedensten Bezirken des Landes. Bereits auf der Straße vor dem Gemeindeamt, wo die Einsatzleitung untergebracht war, wurden wir zum Sportplatzgelände weitergeleitet und der FF Rohrbach zugeteilt. Zunächst galt es am Sportplatzgelände die bis 10cm hohe Schlammschichte zwischen Stockhalle und Sportplatz wegzuschaufeln. Im Gästezimmer und in der Küche des Buffets wurden Getränke, Geschirr und alles Sonstige ausgeräumt und in bzw. vor der Halle gelagert, um danach die aufgequollene Holzverbauung abtragen zu können. Das Wasser war hier bis in Schulterhöhe gestanden.

Nach einem Mittagessen im Ortszentrum, für das das Landesfeuerwehrkommando gesorgt hatte, wurden wir mit der FF Rohrbach zu einem Privathaus geschickt, wo ein sehr betagter Herr wohnt, der ein Sammelsurium an verschiedensten Dingen zusammengetragen hatte und damit zwei Kellerräume komplett gefüllt hatte. Zunächst schaufelten wir die Schlammmassen von der Straße vor dem Haus und aus der Zufahrt. Das Carport wurde gereinigt und von Schlamm befreit.

Dann wandten wir uns dem Keller zu, wo das Wasser fast bis zur Decke gereicht hatte. Bevor die Feuerwehr die beiden Kellerräume auspumpen und waschen konnte, mussten sie entrümpelt werden. Wir bildeten mit der FF Rohrbach und weiteren privaten Helfern aus Rohrbach sowie einem Mann aus dem Salzkammergut zwei Ketten und beförderten die durchtränkten Sachen aus dem Keller auf die Straße, wo sie auf einen Kipper geladen wurden. Drei volle Kipperladungen wurden weggebracht. Zuletzt pumpte die Feuerwehr die Räume aus und wusch den Schlamm weg.

Bei dem Einsatz waren wir mit der FF Rohrbach und den anderen zivilen Helfern zu einer kameradschaftlichen Gemeinschaft zusammengewachsen. Voll Dreck, aber in dem Wissen, etwas Sinnvolles vollbracht zu haben, machten wir uns auf den Heimweg.

Anerkennende Bemerkung eines Polizisten aus Rohrbach bei der Verabschiedung: „Eidenberg ist in Ordnung!“

Fotos: Schwierz

 

5. und 6. Juni 2013    Endreinigung im Gasthaus Lehner

Das Gasthaus Lehner in Eidenberg wurde organisatorisch auf neue Beine gestellt, generalsaniert und umgestaltet. Josef Madlmeir lud die Vereine ein, bei der Reinigung mitzuhelfen. Der Kameradschaftsbund beteiligte sich an beiden vorgesehenen Tagen tatkräftig, unser sehr gelungen umgebautes Dorfwirtshaus wieder auf Hochglanz zu bringen. 

 

2. Juni 2013    Jubiläumsfest: Peter Haider 70 Jahre Mesnerdienst

Siebzig Jahre Mesnerdienst wird landesweit wohl selten gefeiert. Dieses einzigartige Jubiläum war Anlass, Peter Haider im Namen der Pfarre ein herzliches „Danke“ zu sagen und für den Jubilar ein würdiges Fest zu gestalten.

Foto: Alfred Haas

 

30. Mai 2013    Fronleichnam

Anstelle der Predigt sagte P. Rainer in der Einleitung zum Fronleichnamsgottesdienst, dass in einer Zeit, wo niemand mehr an Wunder glaube, die Gegenwart Gottes im Altarsakrament ein großes Wunder darstelle. Die Liturgie zelebrierte P. Rainer gemeinsam mit Diakon Mayr und den beiden Wortgottesdienstleitern.

Der Kameradschaftsbund zog die Landesfahne am Kriegerdenkmal auf und beteiligte sich mit zehn Mann und den Marketenderinnen an der Prozession, die von den Kreuzträgern und der Musikkapelle angeführt wurde. Es folgten hinter dem KB die Feuerwehr, der Kirchenchor, die weiß gekleideten Erstkommunionkinder, die Ministranten und die Geistlichkeit. Laternen, Prozessionsfahnen und den Himmel trug die Lederhosengruppe. Den Abschluss bildeten die Goldhauben und das zivile Kirchenvolk.

Das trübe und kühle Wetter hielt aus. Als sich nach der Prozession auf dem Kirchenplatz die letzten Gesprächsrunden auflösten, begann es zu regnen. (Foto: Schwierz)

 

26. Mai 2013    140 Jahre Veteranenverein-Kameradschaftsbund Hofkirchen im Mühlkreis

Mit sieben Kameraden, den beiden Marketenderinnen und Taferlbub Alexander Gallistl nahmen wir mit 48 weiteren Ortsgruppen am Jubiläumsfest und Vierteltreffen in Hofkirchen teil. Zum lebendigen und bunten Bild trugen weit über 1000 Kameraden aus allen Ecken des Landes bei.

Musikkapellen geleiteten die ankommenden Vereine zum Marktplatz, wo sie die jubilierende Ortsgrupe begrüßte. Danach folgte die Aufstellung zu einem großen Festzug. Dieser defilierte in sechs Marschblöcken an den Ehrengästen vorbei und bewegte sich zur Tennishalle, wo der örtliche Pfarrer Prälat Dr. habil. Franz Breid den Festgottesdienst zelebrierte. In seiner Predigt arbeitete Breid die Gemeinsamkeiten von Kirche und Kameradschaftsbund heraus: er betonte die Friedensbemühungen beider Institutionen und unterstrich das dem oberflächlichem Zeitgeist entgegenlaufende Eintreten für traditionelle Werte.

Nach dem Gottesdienst erfolgte die Meldung des örtlichen Obmanns Franz Thaller an den Präsidenten des OÖ. Kameradschaftsbundes. In den Grußworten und der Festansprache überbrachten die Ehrengäste dem jubilierenden Verein ihre Glückwünsche. Der offizielle Teil endete mit dem Singen der Landeshymne.

Ein großes Lob ist den Organisatoren der Veranstaltung auszusprechen. Alle Teilnehmer blieben zum Mittagessen, das auf großen Tragbrettern sehr prompt an die Tische serviert wurde – man muss die beachtliche Zahl der Gäste bedenken. Während des Essens spielten mehrere Musikkapellen. Bei guter Laune klang die trotz des Regenwetters sehr gelungene Veranstaltung aus. (Fotos: Schwierz)

 

5. Mai 2013    Teilnahme an der Florianimesse der Feuerwehren Eidenberg und Geng

Auch heuer nahm der Kameradschaftsbund am Festzug und der Feuerwehrmesse in der Geng teil.

 

P. Paulus sagte in seiner Predigt, es sei bemerkenswert, dass ein Mensch, der vor über 1700 Jahren lebte, noch heute allen in Erinnerung sei. Zur Zeit des heiligen Florian habe es weit mächtigere und damals berühmtere Persönlichkeiten gegeben, und dennoch sei es Florian, der an Popularität bis heute nichts eingebüßt habe. Der Heilige sei zu Christus und seiner Überzeugung gestanden und habe dafür den Tod in Kauf genommen. Er habe sich für andere eingesetzt und sein Leben gegeben. Als Patron der Feuerwehr sei er für die Feuerwehrmitglieder ein Vorbild, denn auch die Feuerwehren setzen sich für andere ein und riskieren dabei zumindest ihre Gesundheit.

Nach dem Gottesdienst traten die Musikkapelle, die Feuerwehr und der Kameradschaftsbund auf dem Kirchenplatz an. Der Bezirksfeuerwehrkommandant nahm Ehrungen für die Feuerwehr vor.

Auf Einladung des Vereins klang der Vormittag beim Wasserwirt bei Würstel und einem Getränk aus. (Fotos: Schwierz)

 

4. Mai 2013   Maianacht beim Roten Kreuz


alle Fotos: Alfred Haas

Heuer werden es 40 Jahre, dass das Rote Kreuz neu errichtet und von P. Severin Lummerstorfer bei einer Feldmesse eingeweiht wurde. Da der Kameradschaftsbund die Patronanz über das Wegkreuz innehat, nahmen wir das Jubiläum zum Anlass, hier eine Maiandacht zu feiern.

Rund fünfzig Leute versammelten sich am Abend in Kammerschlag. Aichinger Ferdl stellte die Andacht unter das Thema Frieden. Mit Gedanken zum Frieden wurden nacheinander sechs Kerzen entzündet. Musikalisch umrahmten die Weisenbläser des Musikvereins Eidenberg die stimmungsvolle Feier.

EObm. Hans Wakolm erzählte im Anschluss an die Andacht die Geschichte des Roten Kreuzes: Das Kreuz stand ursprünglich an der gegenüberliegenden Straßenseite und war schon ziemlich vermorscht. So ergriff er damals die Initiative zu einer Erneuerung. Josef Madlmeir sen. zimmerte ein neues Kreuz. Ernst Pointner besorgte einen Stein, in den Johann Wakolm Schraubenverankerungen eingoss, um das Kreuz über dem Bodenniveau im Trockenen befestigen zu können und so ein erneutes Vermorschen zu verhindern. Der Sage nach sollen unter dem ursprünglichen Standort des Roten Kreuzes französische Soldaten aus den napoleonischen Kriegen begraben liegen. Einer anderen Erklärung zufolge soll das Kreuz die Grenze der einstigen Gerichtsbarkeitsbezirke der Herrschaften Wildberg und Waxenberg markieren. An dieser Stelle seien Delinquenten ausgetauscht worden.

Besonders freute uns, dass es sich Robert Hartl, einer unserer Senioren unter den Kameraden, nicht nehmen ließ, an der Feier teilzunehmen.

=> siehe auch Pfarrhomepage

v.l.n.r.: Robert Hartl, Ernst Pointner, Josef Madlmeir, Thomas Schwierz, Johann Wakolm

 

28. April 2013    Teilnahme am Georgiritt in Gramastetten

„Wir fördern Frieden.“ Diesen Leitsatz des Kameradschaftsbundes wählte Petra Burger als Thema für den Gottesdienst bei der Bergkirche, den sie im Rahmen des diesjährigen Georgi-Ritts zelebrierte. In ihrer Predigt legte sie dar, was unter Frieden zu verstehen sei: gegenseitiger Respekt, Toleranz, Demut, aber auch Mahnung und Erinnerung an die Schrecken eines Krieges.

Die Musikkapelle Gramastetten spielte unter der Leitung von Manfred Kapeller die Schubertmesse.

In die Pferdesegnung schloss Petra Burger unter anderen Tieren auch die zu Hause gebliebenen Hamster der Kinder mit ein, die diese zum Georgiritt nicht mitnehmen durften.

Mit der veranstaltenden Ortsgruppe Gramastetten waren die Feuerwehrmusik Gramastetten,  die Goldhaubengruppe Gramastetten, sowie Fahnendelegationen von acht weiteren Ortsgruppen und zahlreiche Reiter mit ihren Pferden in einem Festzug vom Marktplatz zur Bergkirche marschiert.

Bei etwas durchzogenem Himmel ließen wir das Fest in Gramastetten auf Einladung des Vereins mit einem Paar Würstel und einem Kaffee ausklingen. 

(Foto: Schwierz)             => weitere Fotos siehe auch Gramastettner Homepage

 

13. April 2013    Ausflug nach Steyr, St. Ulrich, Dietach-Thann und Stadlkirchen

FRIEDEN IST KEIN SCHICKSAL

SONDERN UNSER AUFTRAG

SO WIE KRIEG

UNSER VERSAGEN IST

Unter dieses Thema lässt sich der diesjährige Vereinsausflug stellen. Den Höhepunkt der Fahrt stellte ein Besuch in St. Ulrich bei Steyr dar, wo uns der Obmann der dortigen Ortsgruppe, Bgm. a. D. Johann Aigner, sehr herzlich empfing. St. Ulrich besitzt ein einzigartiges Friedensdenkmal und einen Friedensweg. Johann Aigner erklärte das Denkmal und die von Künstlerinnen und Künstlern aus sieben verschiedenen Ländern geschaffenen Skulpturen sehr tiefgründig und engagiert, sodass die zum Teil eher abstrakten Plastiken förmlich zum Leben erweckt und Erzählen angeregt wurden. Als Thema liegt der Anlage die überwundene Teilung Europas während des Kalten Krieges zugrunde. Der weltumspannende Friedensgedanke kommt durch Bausteine zum Ausdruck, die Jugendliche aus 70 Ländern gestalteten und die in das Friedensdenkmal eingegossen sind.

Die Reisegruppe beim Friedensdenkmal in St. Ulrich (alle Fotos: Schwierz)

Weitere Höhepunkte der Ausflugsfahrt waren eine sehr interessante Stadtführung in Steyr, ein Besuch im absolut sehenswerten Bauernmuseum Gallhuberhof in Dietach-Thann, wo wir auch zu Mittag aßen, und eine Besichtigung der einzigartigen Fresken in der Kirche von Stadlkirchen. Bei Kam. Franz Weixlbaumer auf dem Lamahof in Eidenberg ließen wir den Tag in geselliger Runde bei Jause und Volkstanz ausklingen.

Links: vor dem Bummerlhaus in Steyr Rechts: Obm. Johann Aigner vor dem Friedensdenkmal

 

16. März 2013    KB-Bezirksversammlung in Bad Leonfelden

Unter den Geehrten des Bezirksverbandes fand sich heuer auch ein Mitglied der Ortsgruppe Eidenberg: Obm. Thomas Schwierz erhielt für die Neugründung und Wiederbelebung des Kameradschaftsbundes Eidenberg die Verdienstmedaille in Gold.

OÖKB-Präs. Obst.d.G. Ing. MMag. Günther Rozenits, Obm. Kons. Dr. Thomas Schwierz, Bezirkshauptmann Dr. Paul Gruber, Ltg.Abg. Bgm. Arnold Weixelbaumer (Foto: Ulli Schwierz)

Unter anderen in seinem Referat angesprochenen Themen zeichnete OÖKB-Präs. Ing. MMag. Günther Rozenits den Weg des KB unter dem Titel „Wir fördern Frieden“. Den Krieg haben nicht die Soldaten verursacht. Wir seien das mahnende Gewissen. Desertion müsse aus der damaligen Sicht beurteilt werden und sei als Folge des Kriegswahnsinns heute nicht zu verurteilen.

Bei einer Wohnbevölkerung mit einem Migrationshintergrund von einem Drittel müsse auch zu religiöser Toleranz gefunden werden. Vor dem Hintergrund der Migration sei die innere Sicherheit ein bedeutendes Thema, das der Rechtsstaat in die Hand zu nehmen habe. Es sei nicht Aufgabe der Leute, auf Menschen „hinzuhauen“. Zur Förderung des Verständnisses fremder Völker veranstalte der Landesverband Vortragsabende und Studienreisen in betroffene Länder.

 

3. März 2013    Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung fand heuer bei Kamerad Franz Weixlbaumer auf dem Lamahof statt.

Obm. Schwierz konnte als Ehrengäste den Bezirksobmann, Vz.Präs. Michael Burgstaller und EObm. Johann Wakolm begrüßen. Besonders freuten wir uns auch, dass der Obmann der OG Herzogsdorf, August Burgstaller auf Gegenbesuch gekommen war, wo wir vor zwei Wochen am Zimmergewehrschießen teilgenommen hatten.

In einer Schweigeminute gedachten Kamerad Alois Hauzenberger. In das Gedenken schlossen wir aber auch den dieser Woche unerwartet von uns gegangenen Johann Knollmayr ein, der, auch wenn er kein Mitglied war, dem Kameradschaftsbund nahestand und mit seiner Gattin an den Ausflügen teilnahm.

Mittels PowerPoint-Präsentation brachte Obm. Schwierz einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahres.

Johann Schütz (li) und Norbert Schmidinger (re) mit Obm. Schwierz

Johann Schütz und Norbert Schmidinger wurden für ihre 40-jährige Mitgliedschaft mit der Zugehörigkeitsmedaille in Silber ausgezeichnet.

In seinen Grußworten dankte Vz.Präs. Michael Burgstaller dem Verein für die Aktivitäten und sagte, dass ihm die Ortsgruppe Eidenberg besonders am Herzen liege.

Mit dem Singen der OÖ. Landeshymne und einem Gruppenfoto endete der offizielle Teil der Versammlung. Auf Einladung des Vereins klang der Vormittag mit einem Paar Würstel aus.                      

V.l.n.r.: Martina Madlmeir, EObm. Johann Wakolm, BObm. Vz.Präs. Michael Burgstaller, August Burgstaller (Obm. der OG Herzogsdorf), Obm. Kons. Dr. Thomas Schwierz, Ulli Schwierz.

Stehend: Josef Köppl, Ernst Pointner, Franz Hofer, Manfred Koglgruber, Prof. Fritz Winkler, Erwin Lehner, Rudolf Erlinger, Alois Ratzenböck, Josef Madlmeir, Norbert Schmidinger, Johann Schütz, Alois Tamesberger, Franz Weixlbaumer. (Fotos: Schwierz)

 

20. Jänner 2013    Volksbefragung zur allgemeinen Wehrpflicht

Die Bevölkerung wurde zu Beibehaltung oder Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht befragt, mit der auch das Stehen oder Fallen des Zivildienstes verbunden war. Der Kameradschaftsbund hatte sich im Vorfeld klar für den Beibehalt der Wehrpflicht ausgesprochen, allerdings unter der Voraussetzung einer längst überfälligen Heeresreform.

Österreichweit hat sich die Bevölkerung mit rund 60 zu 40 % (bei einer Wahlbeteiligung von 49%) für den Beibehalt der Wehrpflicht entschieden, und damit dafür, dass auch weiterhin junge Staatsbürger als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft einen Beitrag für die Allgemeinheit leisten werden.

In Eidenberg, wo wir in der glücklichen Lage sind, dass Ehrenamtlichkeit nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert einnimmt, können sich das Abstimmungsergebnis und die Wahlbeteiligung mehr als sehen lassen:

 

Vereinsjahr 2012

 

10. Dezember 2012    Abschied von Kamerad Alois Hauzenberger

Überraschend starb am 1. Dezember Kamerad Alois Hauzenberger. Noch unerwarteter starb zwei Tage darauf seine Tochter Veronika Mayrhofer. Gemeinsam wurden Vater und Tochter zu Grabe getragen. Zur Beerdigung hatte sich trotz Kälte und Schneetreiben eine riesige Menschenmenge eingefunden, die in der Kirche gar nicht Platz fand. P. Reinhold zelebriere das Requiem. Musikkapelle, Feuerwehr und Rotes Kreuz waren ausgerückt. Wir begleiteten unseren Kameraden auf dem letzten Weg und legten am offenen Grab einen Kranz nieder.

Arme Seelen Loch am Danschlmayr-Häusl in Eidenberg ( Foto: Schwierz)

 

02. Dezember 2012    Jahresabschluss des Kameradschaftsbundes

Die Fahnenmutter Margarete Wöhrer, die beiden Marketenderinnen, sowie 17 Kameraden trafen nach der Sonntagsmesse zum traditionellen Jahresabschluss im Gasthaus Lehner zusammen.

Da wir beim Gottesdienst vom plötzlichen Tod unseres Kameraden Alois Hauzenberger erfahren hatten, gedachten wir in einer kurzen Stille des Verstorbenen.

Danach hielt Obmann Schwierz Rückblick auf das zu Ende gehende Vereinsjahr und zeigte dazu  Lichtbilder von den sehr zahlreichen Vereinsaktivitäten.

Bei der Vorschau auf das kommende Jahr lieferten zwei Termine reichlich Diskussionsstoff: die seitens der Veranstalter ergangene Aufforderung zur Unterstützung und Teilnahme am Ball der Oberösterreicher in Wien und die Volksbefragung zur allgemeinen Wehrpflicht in Österreich.

Obmann Schwierz rief eindringlich dazu auf, an der Volksbefragung teilzunehmen. Wenn ohnehin der Großteil der Bevölkerung die Beibehaltung von Wehrdienst und Zivildienst befürworte, bestehe nun die Gefahr darin, dass man sich in falscher Sicherheit wiege und durch Nichtwählen genau ein Ergebnis verursache, das man nicht wolle.

Abgerundet wurde der Vormittag mit einem heimatkundlichen Vortrag. Obmann Schwierz hatte eine Powerpoint-Präsentation über die „Armen Seelen Löcher“ an alten Häusern vorbereitet, die auf großes Interesse stieß.

Allen, die das ganze Jahr über zum Gelingen der Vereinsarbeit beigetragen haben, sprach der Obmann seinen Dank aus und wünschte alles Gute anlässlich der bevorstehenden Feiertage und zum Jahreswechsel.

 

22. November 2012    "Tintenblei und Füllfeder"

Wie schnell eine Stunde vergehen kann, erfuhren wir beim Leseabend der Familie Stanzel im Gasthaus Lehner. In einem Buch hat der Gramastettner Tischlermeister Fritz Stanzel seine Kindheitserlebnisse im Linz der Nachkriegszeit zu Papier gebracht - einer Zeit, die sich heute niemand mehr vorstellen kann. Die Töchter des Autors trugen sehr lebendig einige Streiche und lustige Begebenheiten aus dem Buch vor und umrahmten den stimmungsvollen Abend mit Gitarre und Hackbrett.    (Fotos: Schwierz)

 

15. November 2012    „Tschernobyl und die Strahlung im Mühlviertel heute“

Harald Steinbichl vor dem Reaktor in Tschernobyl (Foto: Steinbichl)

Harald Steinbichl hielt einen sehr engagierten und lebendigen Vortrag über ein Thema, das ihn sichtlich bewegt, das aber auch uns alle damals betraf: die Atomkatastrophe von Tschernobyl und ihre Folgen. Mit einem Freund hatte er das Katastrophengebiet besucht.

Im ersten Teil seiner Präsentation erklärte der Referent die physikalischen Grundlagen der nuklearen Energiegewinnung.

Im zweiten Teil zeigte er die Abläufe auf, die zum Reaktorunfall von 1986 führten: menschliches Versagen durch Bedienungsfehler, Nichterkennen der eintretenden Katastrophe, falsche Reaktion, fahrlässiges Verhalten durch Abschalten der Warnanlagen und Sicherheitseinrichtungen und danach Vertuschen durch die verantwortlichen Stellen und die Politik. Während in der Ukraine Maßnahmen zur Eindämmung der eigetretenen Katastrophe mit erheblicher Verzögerung anliefen, verschwieg man im benachbarten Weißrussland den Reaktorunfall und die gesundheitsschädliche Strahlung der Bevölkerung gänzlich und ging zur Tagesordnung über.

Im dritten Teil berichtete Steinbichl von seiner Reise in das Katastrophengebiet. Durch die immer noch laufenden Dekontaminierungsarbeiten ist die Strahlung nun 26 Jahre später nur noch punktuell bedenklich hoch. Insgesamt beginnt sich die Situation zu normalisieren. Der Wald erobert die verlassene Geisterstadt zurück. Wo sich einst Alleen und Plätze befanden, wachsen hohe Bäume. Zahlreiche Tiere finden einen ungestörten Lebensraum vor und haben sich an die Strahlung offensichtlich angepasst. Bedrückend sind die Bilder der verfallenden Häuser, wo Plünderer Radiatoren abmontierten und sogar die Kanaldeckel auf den Straßen mitnahmen. In der Ukraine hat man begonnen, Tschernobyl auf eine etwas makaber anmutende Art touristisch zu vermarkten.

Im Mühlviertel ist von der nuklearen Belastung durch den damals radioaktiven Regen so gut wie nichts mehr fassbar. Im bayerischen Wald und im Salzkammergut verzeichnen allerdings Pilz und Wild nach wie vor erhöhte Werte. Insgesamt kam im Vortrag sehr gut heraus, welch unabsehbare Folgen ein Reaktorunfall nach sich zieht.

Dass die Atomtechnik nicht beherrscht wird, bestätigt nach Three Miles Island 1979 und Tschernobyl 1986 zuletzt Fukushima 2011.

 

11. November 2012    Leonhardiritt

Auch heuer wieder waren der Leonhardiritt, die Festmesse und der Pfarrfrühschoppen ein schönes Fest für die gesamte Pfarrgemeinde. Auf Einladung der Ortsbauernschaft nahm der Kameradschaftsbund mit sechs Mann und den beiden Marketenderinnen Teil. Neun weitere Kameraden standen bei Musik, Feuerwehr, Jagdhornbläsern und Gemeinde „im Einsatz“.

(Fotos: Alfred Haas)

Zum Festzug bezogen die Kreuzträger, die Musikkapelle, der Kameradschaftsbund, die vier Feuerwehren, die Jagdhornbläsern, die Ministranten, drei Kutschen mit der Geistlichkeit und den Repräsentanten der Gemeinde, die Ortsbauernschaft und die heuer wegen einer Pferdekrankheit weniger stark vertretenen Reiter beim Transformator Aufstellung und marschierten zur Wiese oberhalb des Stiftsgebäudes, wo der Altar aufgebaut war.

Den Festgottesdienst zelebrierte Weihbischof Mag. Franz Scharl von der Erzdiözese Wien zusammen mit Diakon Dipl.-Ing. Hubert Mayr. In seiner sehr umgänglichen Art bezog der Bischof die versammelte Pfarrgemeinde in die Feier mit ein. In der Predigt zum Markusevangelium (Mk. 12, 38-44) sagte Bischof Scharl, wir sollen unser gesamtes Leben auf Gott ausrichten wie die arme Witwe, die alles, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt, in den Opferkasten warf. Lange scheinheilige Gebete gleich den Schriftgelehrten, die gerne lange Gewänder tragen und die Ehrenplätze haben wollen, aber ihr Herz Gott nicht öffnen und nicht das leben, was sie vorgeben, verfehlen das eigentliche Ziel.

Zum Abschluss der Messe segnete der Bischof Pferde und Reiter und schloss ebenso die Kühe mit ein, „die es in der Gegend wohl auch geben dürfte“. 

Zum kulinarischen Ausklang des Festes hatten die Feuerwehren und die Ortsbauernschaft Würstel und die Katholische Frauenbewegung Kaffee und Kuchen vorbereitet.

 

09. November 2012    Wehrpflicht? - Bericht vom Landesdelegiertentag des OÖKB

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Die ordentliche Vollversammlung des OÖ. Kameradschaftsbundes am 9. November 2012 im Saal der Raiffeisenlandesbank stand ganz im Zeichen der anstehenden Volksbefragung über die allgemeine Wehrpflicht.

Von den Referenten, darunter Ehrenmitglied LH Dr. Josef Pühringer sowie Dominik Thauerbacher von der Initiative "Einsatz für Österreich", wurden drei entscheidende Aspekte angesprochen, die für die Beibehaltung von Wehrdienst und Zivildienst sprechen:

 

Bundesheer:

Ein Berufsheer ist weitaus teurer. Für Katastropheneinsätze ist ein Berufsheer ungeeignet, denn für Aufräumungsarbeiten benötigt man keine hochqualifizierten Spezialisten, sondern Leute, die Schaufel und Krampen in die Hand nehmen. Die Feuerwehren können ein bis zwei Tage helfen. Länger ist das nicht machbar, weil die Leute alle einem Beruf nachzugehen haben. Bei der Hochwasserkatastrophe von 2002 standen 5000 Soldaten im Einsatz. Alternativen zu Präsenzdienern sind nicht finanzierbar.

Ohne die eigentliche Aufgabe des Militärs ging es bisher ebenfalls nicht. Während der Zweiten Republik sicherte das Bundesheer in drei Krisenfällen die Souveränität Österreichs an den Grenzen: beim Ungarnaufstand 1956, beim Einmarsch der Sowjets in die Tschechoslowakei 1968 und zuletzt bei der Jugoslawienkrise.

Bei Auslandseinsätzen sind Österreichs Soldaten Botschafter des Friedens und tragen damit zum Ansehen unseres Landes bei.

 

Zivildienst:

Das Rote Kreuz rechnet mit 17 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr, wenn keine Zivildiener mehr zur Verfügung stehen.

 

Gesellschaftspolitische Aspekte:

Die Abschaffung eines Staatsdienstes vermehrt die Forderungshaltung der Bürger gegenüber dem Staat und zerstört Ehrenamt und Solidarität in der Gesellschaft. Es geht um Leistung der jungen Leute für Österreich. Durch den Verlust der Wehrpflicht gehen Werte verloren, die nicht wieder zurückzubringen sind.

 

Wenn die Medien jetzt verlautbaren, dass die Mehrheit der Österreicher ohnehin für eine Beibehaltung der Wehrpflicht sind, so birgt dies die große Gefahr in sich, dass die Leute sich in falscher Sicherheit wiegen und der Volksbefragung fern bleiben.

Daher der dringende Aufruf: Nehmt am 20. Jänner 2013 die Volksbefragung ernst und geht hin!

 

02. November 2012    Kamerad Bgm. a. D. VS-Dir. OSR Fritz Koll 60

Den vierten runden Geburtstag unter den Kameraden feiert heuer Bgm. a. D. VS-Dir. OSR Fritz Koll. Der Kameradschaftsbund überraschte den Jubilar mit einem „Herrn“, der mit Gitarre und Schultafel vor der Haustüre sitzt und die Hausbewohner ein jedes Mal erschreckt, wenn sie vorbeikommen.

Obmann Thomas Schwierz, Schriftführer Ewald Wöhrer und Kassier Manfred Koglgruber überbrachten Fritz Koll die Glückwünsche der Kameraden und stießen auf das Geburtstagskind an.

(Fotos: Schwierz)

 

01. November 2012    Allerheiligen

Wie jedes Jahr versammelte sich am Nachmittag des Allerheiligentages der Kameradschaftsbund mit dreizehn Mann zur Friedhofsfeier. Am Kriegerdenkmal war die Trauerfahne gehisst. Ehrenobmann Johann Wakolm hatte die Gedenkstätte geschmückt und einen Kranz niedergelegt.

Kriegerdenkmal auf dem Ortsplatz (Fotos: Schwierz)
von Ehrenobmann Johann Wakolm geschmücktes Kriegerdenkmal

Der Kameradschaftsbund nahm nach der Andacht in der Kirche vor dem Kriegerdenkmal Aufstellung. P. Paulus gedachte der Opfer der beiden Weltkriege, aber auch all derer, die im Einsatz für die Allgemeinheit, durch Terrorismus oder im Straßenverkehr ihr Leben lassen mussten. Die Musikkapelle spielte den guten Kameraden.

Angeführt von der Musikkapelle und dem Kameradschaftsbund bewegte sich nun der Zug der Pfarrgemeinde zum Friedhof, wo P. Paulus die Gräber segnete.

Abtreten nach dem Friedhofsgang

 

26. Oktober 2012    Gedanken zur allgemeinen Wehrpflicht am Nationalfeiertag

Die allgemeine Wehrpflicht für Männer wird im nächsten Jahr mit einer Volksabstimmung hinterfragt. Wenn sie abgeschafft wird, soll auch der Zivildienst fallen.

Der Kameradschaftsbund hat auf Initiative von Präsident Obst. d. G. Ing. MMag. Günther Rozenits zu dieser Problematik klar Stellung bezogen:

Die Einführung eines Berufsheeres und der Wegfall des Zivildienstes sind mit nicht abschätzbaren Mehrkosten für den Staat und damit für den Steuerzahler verbunden. Wenn ein Berufsheer aufgestellt wird, muss man sich vor Augen halten, dass die heute jungen, motivierten Soldaten alle einmal älter werden und dann nicht mehr effektiv eingesetzt werden können. Man braucht also wieder neue, junge Berufssoldaten. Was soll mit den dann älteren Soldaten geschehen? Denn diese wären für die Pensionierung zu jung, müssen aber weiter entlohnt werden.

Woher die Rettungen und sonstigen Einrichtungen, die derzeit auf Zivildiener angewiesen sind, ihre Kräfte nehmen sollen, ist ebenfalls ungeklärt. Zivildiener durch bezahltes Personal zu ersetzen, ist ebenfalls teuer.

Ein Festhalten an der allgemeinen Wehrpflicht in der bisherigen Form ist nicht die ideale Lösung, ein Abschaffen schon gar nicht. Daher propagiert der Kameradschaftsbund einen allgemeinen Dienst für alle jungen Leute, Burschen wie Mädchen. Diese sollen dabei zwischen Sozialdienst, Katastrophenschutz und Wehrdienst beim Bundesheer wählen können. Einerseits wäre dieses Modell kostengünstiger für den Staat. Andererseits käme auch ein ideologischer Aspekt zum Tragen: Die Leistungen des Staates, der Gemeinden dürfen nicht nur als selbstverständlich betrachtet werden. Die jungen Bürger sollen aktiv auch selbst etwas zum Staat beitragen. Ehrenamtliche Tätigkeit, auch wenn sie mit etwas Druck eingefordert würde, macht nicht nur Arbeit, sondern kann in einer Zeit der zunehmenden Individualisierung und Verantwortungsverweigerung auch viel zurückgeben und durchaus Freude bereiten.

 

9. September 2012    Ausrückung zum 50-jährigen Gründungsfest der OG Puchenau

Am Sonntag, den 9. September lud die OG Puchenau zum 50-jährigen Gründungsfest. Der KB Eidenberg folgte der Einladung mit sechs Mann, Ulli Schwierz und Elisabeth Müller als Marketenderinnen und Alexander Gallistl als Taferlbuben.

Alois Ratzenböck, EObm. Johann Wakolm, Ulli Schwierz, Helmut Wöhrer, Obm. Thomas Schwierz, Elisabeth Müller, Manfred Koglgruber, Franz Hofer und Taferlbub Alexander Gallistl

Wir nahmen zusammen mit circa 30 weiterten Ortsgruppen am Festzug mit Defilee an der Ehrentribüne und am Festgottesdienst teil. Pfarrer P. Andreas Ebmer O. Cist., der die Messe zusammen mit Militärdekan Monsignore Mag. Ewald Kiener zelebrierte, sagte in seiner Predigt, erst wer den Durst kennt, wird das Wasser schätzen, wer den Hunger kennt, das Essen, und wer den Krieg erlebt hat, den Frieden. Da das Erleben eines Krieges zu schrecklich ist, um den Frieden schätzen zu lernen, haben wir Kriegerdenkmäler, die uns die Tragödie eines Krieges vor Augen halten und zum Frieden mahnen.

Zur gleichen Zeit feierte die Pfarre Eidenberg die Jubelhochzeiten und veranstaltete einen Pfarrfühschoppen. Um beim Fest in Eidenberg noch ein wenig dabei sein zu können, machten wir uns nach dem Festgottesdienst und der Kriegerehrung in Puchenau auf den Heimweg nach Eidenberg.  

 

12. August 2012    "eine volle Kirche zum Geburtstag"

Am 6. August wurde Pfarrer Dr. P. Reinhold Dessl 50. Auch wenn es unter den Geistlichen des Stiftes üblich ist, nur die Namenstage zu feiern, konnten wir den runden Geburtstag unseres Pfarrers nicht einfach übegehen.

Als Geburtstagsgeschenk wünschte sich P. Reinhold eine volle Kirche zur Sonntagsmesse - ein Wunsch, der heute gar nicht mehr so selbstverständlich zu erfüllen ist. Doch die Eidenberger hielten zusammen und so konnte sich der Jubilar über ein volles Gotteshaus freuen. Stellvertretend für die Pfarrgemeinde überreichte PGR-Obm. Rudi Pargfrieder ein kleines Präsent.

(Foto: Alfred Haas)

Bei der anschließenden Agape auf dem Kirchenplatz überbrachten die in Tracht oder Uniform ausgerückten Abordnungen der Vereine P. Reinhold die besten Wünsche zu seinem runden Geburtstag und bedankten sich für sein bisheriges Wirken.

  

14. Juli 2012    Friedensgebet als Berggottesdienst auf der Gis

(Foto: Ulli Schwierz)

Rund 100 Leute fanden sich am Samstag, 14. Juli, beim Gipfelkreuz auf der Gis zu einem Berggottesdienst ein. Fast den ganzen Tag hatte es geregnet, doch entgegen aller Wettervorhersagen klarte der Himmel am Abend zur Andacht auf und die Sonne tauchte die Wipfel der Bäume in ein goldenes Licht.

Zelebriert wurde die Feier von Wortgottesdienstleiter Ferdinand Aichinger. Lesung (Die Völkerwallfahrt zum Zion; Mi 4,1-5) und Evangelium (Bergpredigt; Mt 5,1-12) waren auf das Thema der Feier abgestimmt: Gebet um Frieden – was kann der Einzelne zum Frieden beitragen?

KB-Obm. Dr. Thomas Schwierz hielt anstelle der Predigt ein Impulsreferat: Im Gebet nehmen wir Kontakt mit Gott auf. Es kommt beim Beten auf die Stille und das Horchen an, um Antworten Gottes wahrnehmen zu können. Wenn wir auf der Gis um Frieden beten, dürfen wir nicht Wunder erwarten, die die Welt verändern. Doch das persönliche Gebet kann jeden Einzelnen von uns so verändern, dass wir uns des richtigen Handelns bewusst werden, und dieses dann auch tun. Wir müssen mit dem Frieden im Kleinen bei uns selbst beginnen.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von den Weisenbläsern des Musikvereins Eidenberg sehr stimmungsvoll umrahmt. Im übervollen Gasthaus zur Gis klang der Abend gemütlich aus.

(Fotos: Alfred Haas)

Organisiert wurde die besinnliche Feier vom Kameradschaftsbund Eidenberg. Neben der Eidenberger Pfarrbevölkerung waren der Einladung zur Bergfeier auch die auswärtigen KB-Ortsgruppen Gramastetten, Zwettl, Oberneukirchen, Puchenau, Lichtenberg/Pöstlingberg sowie der Stadtverband Gallneukirchen gefolgt.

Fahnen der OG Oberneukirchen (oben) und des SV Gallneukirchen (rechts) (Fotos: Ulli Schwierz)

Fahnen der OG Zwettl, Eidenberg und Puchenau (links) und die OG Gramastetten (rechts)

 

7. bis 10. Juni 2012   20. Internationale Tagung für Klein- und Flurdenkmalforschung in Gramastetten

Die in zweijährigem Rhythmus vom OÖ. Arbeitskreis für Klein- und Flurdenkmalforschung (OÖ. Forum Volkskultur) veranstaltete Heimatforschertagung wurde nach Szeged / H und Kaschau / SK heuer vom 07. bis 10. 06. 2012 in Gramastetten in Zusammenarbeit mit dem KB ausgetragen.

Die Vorbereitung und Tagungsorganisation vor Ort übernahm Kons. Dr. Thomas Schwierz (Obm. OG. Eidenberg) mit dem Gramastettner Arbeitskreis für Heimatpflege. Dieser Arbeitskreis war 2001 auf Initiative des Obmanns der OG. Gramastetten, Konsulent Adi Lehner aus der Ortsgruppe Gramastetten hervorgegangen ist. Weitere Mitglieder sind Kam. Kons. Herbert Ginterseder sowie Kons. Herbert Rechberger.

Die Veranstalter konnten 93 Tagungsteilnehmer aus der Slowakei, aus Tschechien, Ungarn, Deutschland und Österreich begrüßen, darunter einige Universitätsdozenten und Professoren.

Kons. Brigitte Heilingbrunner (Forum Volkskultur) mit Benno Schinagl

Mit Vorträgen trugen unter anderen Kam. Matthias Huber (OG. Schardenberg) und Obm. Thomas Schwierz (OG. Eidenberg) zur Tagung bei. Als weiterer Referent hatte sich kein geringerer als der Präsident des OÖ. Kameradschaftsbundes, Ing. MMag. Günther Rozenits, angesagt, der jedoch aufgrund einer plötzlichen Erkrankung verhindert war. Kam. Benno Schinagl sprang kurzfristig ein und hielt den geplanten Vortrag über die wissenschaftliche Aufarbeitung der oberösterreichischen Kriegerdenkmäler. In eindringlichen Worten sprach Schinagl Aspekte zum Thema Kameradschaftsbund und Kriegerdenkmäler an, die weiten Bevölkerungskreisen kaum bewusst sind:

Wenn sich heute ein schwerer Unfall ereignet, steht zur psychologischen Betreuung der Betroffenen ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes zur Verfügung. Die Kriegsteilnehmer kamen schwer traumatisiert nach Hause und mussten mit dem Erlebten selbst fertig werden. So benötigten Menschen, der ihnen zuhörten. Doch die von den Schrecken der Front verschont Gebliebenen und die nachwachsende Generation wollten die „ewigen Kriegsgeschichten“ nicht mehr hören. Die Heimkehrer konnten daher nur mit Leuten reden, die sie verstanden, die nämlich selbst im Krieg waren. So fanden sich die ehemaligen Soldaten letztlich im Kameradschaftsbund zusammen, um in Gesprächen mit ebenfalls Betroffenen die traumatisierenden Erlebnisse langsam zu verarbeiten, die manche oft ein Leben lang nicht bewältigen konnten.

Aber alle kehrten nicht nach Hause. Sie waren irgendwo in der Ferne zu Tode gekommen. Die Angehörigen der Gefallenen und Vermissten hatten nicht einmal eine Grabstätte, wo sie trauern und Blumen pflanzen konnten. Auf den Kriegerdenkmälern standen wenigstens die Namen der verlorenen Söhne, Ehegatten oder Väter. Die Hinterbliebenen entwickelten zu diesen Gedenkstätten einen sehr engen persönlichen Bezug, da sie darin einen Ersatz für das fehlende Grab fanden.

Im Rahmen einer  Exkursion besuchten die Teilnehmer die Gramastettner Bergkirche, die das Bezirkskriegerdenkmal beherbergt. Adi Lehner erläuterte kurz die Arbeit des KB zur Erhaltung der Gedenkstätte, während Thomas Schwierz eine Führung durch die Kirche anschloss.

=> ausführlicher Tagungsbericht mit Fotos

 

7. Juni 2012   Ausrückung zu Fronleichnam

Das Fronleichnamsfest wurde im 13. Jahrhundert eingeführt. Die Kirche feiert dabei die Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie. Die Bezeichnung „Fronleichnam“ leitet sich vom mittelhochdeutschen „vrône lîcham“ ab , was „des Herrn Leib“ bedeutet. Der Donnerstag wurde in Verbindung zum Gründonnerstag als Festtag festgelegt, weil Christus beim letzten Abendmahl am Gründonnerstag die Eucharistie eingesetzt hat.

In der Einstimmung zum Festgottesdienst erzählte P. Rainer Schraml eine Episode vom preußischen Hof, wo der evangelische General Hans Joachim von Zieten am Karfreitag eine Einladung König Friedrichs des Großen ausschlug, um Abendmahl zu feiern. Als der König beim nächsten Empfang fragte, ob der Leib und das Blut Christi geschmeckt hätten, wies der General den König zurecht und entgegnete, er diene untergeben seinem König, doch gebe es einen, der über dem König stehe. König Friedrich erwies Respekt vor dem Glauben und entschuldigte sich.

Abbildung rechts: General Hans Joachim von Zieten (1699 – 1786)

An der Prozession, die die Gegenwart Gottes auch außerhalb der Kirche im  Alltag unterstreicht, nahm der Kameradschaftsbund auch heuer wieder teil. Ausgerückt waren zehn Mann und die beiden Marketenderinnen.

(Fotos: Alfred Haas)        Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.    

     

29. April 2012    Ausrückung zur Feuerwehrmesse in der Geng

Auf Einladung der Freiwilligen Feuerwehr nahm der Kameradschaftsbund am Festzug und der gemeinsamen Messe der Feuerwehren Geng und Eidenberg in der Marienkirche in der Geng teil.

In der Predigt sprach P. Paulus Nimmervoll über die zunehmend von Laien übernommene Seelsorge. Nach Karl Rahner könne jeder getaufte Christ seelsorglich wirken.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Musikkapelle, die Feuerwehren und der Kameradschaftsbund im Gasthaus Wasserwirt. Seitens der Feuerwehren wurden Ehrungen verdienter Feuerwehrkameraden vorgenommen, darunter auch KB-Ehrenobmann Johann Wakolm und Kam. Alois Ratzenböck. Auf Einladung des KB gab es für die Mitglieder Würstel und einen Getränk.

Ausgerückt waren 13 Kameraden und die beiden Marketenderinnen. Drei Kameraden spielten bei der Musikkapelle und fünf weitere waren bei den Feuerwehren verpflichtet, sodass insgesamt 21 von den 29 KB-Mitgliedern am Festgottesdienst beteiligt waren. Dies verdeutlicht wieder einmal mehr das engagierte Vereinsleben unserer Gemeinde!

(Fotos: Greti Reiter und Thomas Schwierz)

 

28. April 2012    Ausflug nach Schardenberg   

Bei traumhaftem Wetter fuhren wir mit dem Bus entlang der Donau durch eine blühende Frühlingslandschaft ins Innviertel. In Schardenberg begrüßte uns der dortige Heimatforscher Konsulent Matthias Huber und begleitete uns den ganzen Tag.

Zunächst erhielten wir eine Führung durch die Pfarrkirche. Auf dem Kirchenplatz erzählte Matthias Huber vom „Wunder von Schardenberg“, das sich während der NS-Zeit ereignete und auf dem die Wallfahrt zur Kirche im Fronwald beruht: Während eines Sommergewitters hatten zwei Blitze eingeschlagen. Einer traf den NS-Maibaum und zerstörte die daran angebrachten Reichsinsignien, der andere legte die von den Nazis gestohlenen und unter einem Baum im Fronwald vergrabenen Parmente (Kirchengegenstände) wieder frei.

Auf dem Waldweg hinauf zur Wallfahrtskirche hielten wir bei der Engelkapelle, die an die Marienerscheinungen von Lourdes erinnert und bei einer alten Kultstätte, wo einst eine Kapelle gestanden hatte. Man findet hier noch ein in den Felsen eingemeißeltes Weihwasserbecken und den Sockel eines Opferstockes. Die Wallfahrtskirche selbst steht auf einem alten Kraftplatz, was sensible Menschen bestätigen. Vor der Kirchenführung sangen wir unter Flöten- und Gitarrebegleitung „Du großer Gott“. Matthias Huber erklärte die Kirche und ihre Entstehungsgeschichte. Zu Ehren der Gottesmutter stimmte die Gruppe zum Abschluss „Segne Du Maria“ an.

Auf dem Rückweg in den Ort bewirtete uns Cilli Doppermann, die Obfrau des Trachtenvereins, im Vereinslokal, wo wunderbare Handarbeiten ausgestellt sind.

Besonders freuten wir uns, dass uns im Trachtenvereinslokal Herbert Nösslböck, der Obmann der OÖKB-OG Schardenberg und gleichzeitig Bezirksobmann des Bezirkes Schärding, einen Besuch abstattete und über die Aktivitäten seiner fast 400 Mitglieder zählenden Ortsgruppe berichtete.

Das Foto zeigt die Kameraden der OG Eidenberg mit BObm. Herbert Nösslböck und Matthias Huber.

Johann Schütz, Erwin Lehner, EObm. Johann Wakolm, BObm. Herbert Nösslböck (Bez. Schärding, OG Schardenberg), Obm. Thomas Schwierz, Franz Erlinger, Kons. Matthias Huber, Helmut Wöhrer, Alois Ratzenböck, Josef Köppl, Franz Mayr, Rudolf Erlinger, Martina Madlmeir, Johann Gruber (OG Gramastetten), Ulli Schwierz

Am späteren Vormittag besuchten wir mit Trachtenvereinsobfrau Cilli Doppermann den Troadkasten, ein kleines Museum mit Geräten aus alten Tagen.

Nach dem sehr reichhaltigen Mittagessen beim Kirchenwirt konnten wir auf der Weiterfahrt ins Kösslbachtal einen seltenen Wasserteilstein aus 1884 bewundern. Dieser Stein regelt noch heute die Wasseraufteilung zwischen zwei Gehöften.

Im romantischen Kösslbachtal besuchten wir das 150 Jahre alte Hauskirchlein in Kneiding, das absolut sehenswert  ist.

Troadkasten (links), Matthias Huber mit Wasserteilstein (Mittte), Kneiding (rechts)

Nach einem Verdauungsspaziergang entlang dem von Bibern bewohnten Flusstal kehrten wir beim Wirt z´Kneiding ein.

Ein paar von uns waren wieder so fit, dass sie sich an einer urigen Kegelbahn erprobten. Die Ladenbahn, wo die Kegel mit einem über die gesamte Bahnlänge ausgespannten Seil händisch aufgestellt werden müssen, ist auf einer Holzbrücke über den Fluss gebaut. Nachdem Thomas Schwierz und Johann Schütz auf Anhieb eine Sau geschoben hatten, riss das Seil zum Aufstellen der Kegel. Die bis dahin erbrachten Höchstleistungen waren damit nicht mehr zu überbieten.

Im Gasthaus Lehner in Eidenberg ließen wir den Abend in geselliger Runde ausklingen.

Wir danken Matthias Huber, Cilli Doppermann und Herbert Nösslböck für die freundliche Aufnahme in Schardenberg, und dass sie uns einen so gelungenen Ausflug ermöglicht haben!

(alle Fotos: Schwierz)

 

22. April 2012   Georgiritt in Gramastetten

Bei trübem und  kühlem Wetter und gleichzeitig laufendem G´wölbwahnsinn in Eidenberg rückte die Ortsgruppe Eidenberg mit immerhin acht Kameraden und den beiden Marketenderinnen zum Georgiritt nach Gramastetten aus. Wir nahmen gemeinsam mit der Musikkapelle Gramastetten, den Gramastettner Goldhauben, neun weiteren Kameradschaftsbundortsgruppen und knapp 50 Reitern am Festzug vom Marktplatz zur Kalvarienbergkirche teil.

 

Der Gottesdienst fand diesmal wegen des Wetters in der Bergkirche statt. Die Fahnenträger nahmen mit den Fahnen zu beiden Seiten des Altares Aufstellung. Die bis auf den letzten Platz gefüllte Bergkirche bot ein buntes Bild und war durch das Kerzenlicht in eine feierliche Stimmung getaucht. Der aus Gramastetten gebürtige Redemptoristenbruder Diakon Josef Doppler segnete zunächst die vor der Kirche aufgestellten Pferde und hielt dann den Wortgottesdienst. Die Musikapelle Gramastetten spielte die Schubertmesse. Zum Abschluss sangen die Teilnehmer unter den vollen Klängen der Bläser die Landeshymne.

 

alle Fotos: Margarete Madlmayr

Auch wenn sich der anschließende Frühschoppen auf dem Madlmayr-Parkplatz aufgrund der feucht-kalten Witterung etwas ungemütlich anfühlte, war der Georgiritt in Gramastetten wieder eine sehr gelungene Veranstaltung und ein gutes Beispiel für buntes und lebendiges Brauchtum.

 

15. März 2012    Kamerad Erwin Lehner 70

Unter den Kameraden gab es heuer bereits den dritten runden Geburtstag zu feiern. Kamerad Erwin Lehner wurde am 15. März 2012 siebzig Jahre jung. Obmann Thomas Schwierz und Schriftführer Ewald Wöhrer stellten sich als Gratulanten ein und überbrachten dem Jubilar die Glückwünsche der Kameraden. Bei einem Achterl wurden alte Fotos angesehen und aus dem Leben und der Geschichte des Wirtshauses erzählt. Erwin Lehner beherbergt im Saal seines Gasthauses quasi das Vereinslokal des Kameradschaftsbundes Eidenberg.

11. März 2012    Jahreshauptversammlung  -  Johann Wakolm Ehrenobmann

Bei der Jahreshauptversammlung würdigte der KB Eidenberg seinen langjährigen Obmann Johann Wakolm und ernannte ihn zum Ehrenobmann. Das ist die höchste Auszeichnung, die der Kameradschaftsbund vergibt. Zum Festakt im Gasthaus Lehner konnten wir den Präsidenten des OÖ. Kameradschaftsbundes, Obst. d. G. Ing. MMag. Günther Rozenits und Bezirks-Obmannstellvertreter Adi Lehner, sowie Bürgermeister Adi Hinterhölzl als Ehrengäste begrüßen.

Wakolm bekleidete seit der Gründung der Ortsgruppe 1967 zunächst die Funktion des Kassiers und stand dann von 1991 bis 2010 dem Verein als Obmann vor.

Im Jahre 1973 ließ Wakolm das „Rote Kreuz“, ein altes und damals verfallenes Wegkreuz in Kammerschlag, erneuern und übernahm für den Kameradschaftsbund die Patenschaft über dieses Kleindenkmal.

Der größte Verdienst des neuen Ehrenobmanns war sicher die Initiative zur Errichtung des Eidenberger Kriegerdenkmals, das nach seinem Entwurf gebaut wurde. Das Denkmal soll mahnen, mit dem Frieden sorgsam umzugehen, und an all diejenigen jungen Menschen erinnern, die nicht gefragt wurden, ob sie Familie und Zuhause verlassen wollen um im Krieg zu sterben. Zur Einweihung des Denkmals waren am 11. Juni 1989 1182 Kameraden aus über 40 Ortsgruppen der Einladung nach Eidenberg gefolgt.

Wakolm bekleidete  auf Bezirksebene die Funktion des Kassiers und ist nach wie vor für das Schwarze Kreuz tätig. Nach Auflösung des Ortsgruppe 2010 stand Wakolm dem neuen Obmann mit Rat und Tat bei der Neugründung 2011 zur Seite.

V.l.n.r.: Bgm. Adi Hinterhölzl, Ehrenobmann Johann Wakolm, Obmann Thomas Schwierz, OÖKB-Präsident Günther Rozenits

Weitere verdiente Kameraden erhielten Auszeichnungen für ihre langjährige Mitgliedschaft.

Vzlt. Ewald Wöhrer, Rudolf Erlinger, Olt. Helmut Wöhrer, Manfred Koglgruber, Franz Erlinger mit Bürgermeister, Obmann und Präsident

Als weiteren Höhepunkt der Jahreshauptversammlung übergab Bgm. Adi Hinterhölzl die von der Gemeinde gesponserte neue Schärpe dem Verein.

Übergabe der neuen Schärpe an Obmann Thomas Schwierz

In seiner Ansprache wies Präsident Rozenits auf die Rolle des Kameradschaftsbundes zur Mahnung und Erhaltung des Friedens hin. Er skizzierte die Entstehung des KB in Oberösterreich vor 160 Jahren und umriss die Aufgaben des Vereins in der Gegenwart. In der Auflösung unserer Gesellschaft, die wir gegenwärtig erleben, stelle der KB einen Leuchtturm dar, der Orientierung gibt und an Werte erinnert. Um den Staat nicht als Selbstbedienungsladen erscheinen zu lassen, trete der KB für einen Staatsdienst für alle jungen Österreicherinnen und Österreicher ein, sei es im Zivildienst, oder Katastrophenschutz oder beim Bundesheer.

Der offizielle Teil der Jaheshauptversammlung schloss mit dem Singen der Landeshymne und einem Gruppenfoto.

V.l.n.r.: Ulli Schwierz, Bgm. Adi Hinterhölzl, Obm. Kons. Dr. Thomas Schwierz, Ehrenobmann Johann Wakolm, OÖKB-Präsident Obst d.G. Ing. MMag. Günther Rozenits, Alois Hauzenberger, Martina Madlmeir.

Stehend: Bez. Obm.-Stv. Adi Lehner, Josef Madlmeir, Franz Weixlbaumer, Josef Köppl, Franz Erlinger, Alois Ratzenböck, Andreas Ratzenböck, Ernst Pointner, Manfred Koglgruber, Rudolf Erlinger, Franz Hofer, Olt. Helmut Wöhrer, Erwin Lehner, Helmut Pichlbauer (Buffi), Vzlt. Ewald Wöhrer, Norbert Schmidinger.

(alle Fotos: Ulli Schwierz)       => zum Vergrößern auf das Foto klicken 

19. Jänner 2012    Ewald Wöhrer 60

(Foto: Schwierz)

Schriftführer Vzlt. Ewald Wöhrer wurde am 19. Jänner 2012 60 Jahre jung. Obmann und Obmannstellvertreter gratulierten und überbrachten dem Geburtstagskind die Glückwünsche der Kameraden.

(Foto: Helmut Wöhrer)

16. Jänner 2012    Norbert Schmidinger 70

(Foto: Thomas Schwierz)

Der langjährige Vereinskassier Norbert Schmidinger, alias Ertl Bert, feierte am 16. Jänner seinen 70. Geburtstag.  Verwandte, Nachbarn und Freunde ließen den Jubilar in seinem Haus in geselliger Runde hochleben. Auch der Kameradschaftsbund stellte sich unter den Gratulanten mit Obmann und Schriftführer ein.

Die Stimmung war großartig. VS-Dir. Fritz Koll, sowie Ulli und Thomas Schwierz schlossen sich spontan zu einer Musikgruppe zusammen. Das Geburtstagskind führte mit kräftiger Stimme den Chor der Festgäste an. Volkslieder und alte Schlager sorgten für eine Bombenstimmung. Der Chor war beachtlich und konnte sich hören lassen.

(Fotos: Johann Schütz)

5. Jänner 2012   Eidenberger Tracht für Marketenderinnen

In Zuge der oberösterreichischen Trachtenerneuerung entwarf die Goldhaubengruppe Eidenberg eine eigene Eidenberger Tracht und präsentierte diese am 5. Jänner 2012 beim traditionellen Empfang des Bürgermeisters.

Linkes Bild: Ulli Schwierz und Goldhaubenobfrau Greti Reiter, rechts: Martina Madlmeir

Am ersten Nähkurs, der am 28. Oktober 2011 unter Anleitung von Siglinde Ott begann und im Sitzungssaal des Gemeindeamts bzw. in der Volksschule abgehalten wurde, nahmen auch die Marketenderinnen des Kameradschaftsbundes teil. Es wurde fleißig geschneidert und genäht. Nun durften die Ergebnisse erstmalig bestaunt werden.

Links im Bild die Marketenderinnen Ulli Schwierz und Martina Madlmeir (Fotos: Th. Schwierz)

Sobald es die Witterung zulässt, werden die Marketenderinnen bei den Ausrückungen des Kameradschafts-bundes die Eidenberger Tracht tragen.

 

Vereinsjahr 2011

11. Dezember 2011    Jahresabschluss

Nach der Sonntagsmesse trafen sich die Vereinsmitglieder mit der Fahnenmutter und den Marketenderinnen zum traditionellen Jahresabschluss im Gasthaus Lehner.

Obmann Schwierz hielt mit einer PowerPoint-Präsentation Rückblick auf das zu Ende gehende Vereinsjahr und brachte eine Vorschau auf das kommende Jahr.

Abgerundet wurde der Jahresausklang mit einem heimatkundlichen Diavortrag.  Obmann Schwierz, der gleichzeitig Heimatforscher ist, erzählte  über den Ursprung und die Bedeutung von Gattersäulen und den sich um diese Lochsteine rankenden Aberglauben. 

Mit einem Dank an alle, die das ganze Jahr über zum Gelingen der Vereinsarbeit beigetragen haben, und guten Wünschen anlässlich der bevorstehenden Feiertage klang die Versammlung aus. Johann Wakolm bedankte sich seinerseits bei Thomas Schwierz für das Engagement um den Verein.

23. November 2011    "Im Dienst der Blauhelme"  -  PowerPoint-Vortrag von Ewald und Helmut Wöhrer      

Vzlt. Ewald Wöhrer und sein Bruder Olt. Helmut Wöhrer verbrachten mehrere Jahre bei Friedensmissionen des Österreichischen Bundesheeres in Zypern, auf dem Golan (UNO) und im Kosovo (KFOR).

In einem Diavortrag schilderten sie die bedrückende Ausgangssituation, die die für Außenstehende schwer nachvollziehbaren Kriege in den Krisenregionen geschaffen hatten, gaben einen Einblick in Land und Leute und berichteten über das Leben und die Aufgaben der Friedenssoldaten. Neben der Trennung der Konfliktparteien versorgten die Friedenstruppen die Bevölkerung mit dem Notwendigsten und bemühten sich um Zusammenführung der verfeindeten Völker. Als Beispiel soll die Organisation eines gemeinsamen Schikurses von serbischen und albanischen Kindern im Kosovo hervorgehoben werden.

Die Ausführungen regten zum Nachdenken an. Deutlich wurde vor Augen geführt, wie leicht es Machthabern gelingt, Völker durch gezielte Propaganda gegeneinander aufzuhetzen. Niemand ist davor gefeit, wenn er keine Informationen über die Sicht der Gegenseite hat und darauf angewiesen ist, die über die Medien verbreiteten Meldungen kritiklos zu glauben.

Zu dem Vortragsabend im Gasthaus Wasserwirt in der Geng waren knapp 50 Gäste gekommen. Obm. Schwierz konnte unter den Gästen Bgm. Adi Hinterhölzl, Vz.-Präs. Michael Burgstaller und Bez.-Obm.-Stv. Adi Lehner, sowie etliche Kameraden der benachbarten Ortsgruppen begrüßen. Besonders erfreulich war, dass eine Gruppe von jungen Leuten aus der Geng der Vortragseinladung gefolgt war.

(Foto: Schwierz)

16. November 2011  "Mandlhut und Stadlhenn"   -   Lesung mit Prof. Rupert Vierlinger

Im herbstlich dekorierten Saal des Gasthauses Lehner begrüßten wir den aus Kasten, Pfarre St. Peter am Wimberg, stammenden ehemaligen Direktor der pädagogischen Akademie der Diözese Linz und späteren Professor an der Universität Passau, Prof. Rupert Vierlinger. Vierlinger hatte die Erinnerungen an seine Kindheit niedergeschrieben und als Buch herausgegeben. Aus diesen Kindheitserinnerungen las und erzählte Prof. Vierlinger in sehr lebendiger und authentischer Art. Ausdrücke von früher riefen bei den Zuhörern Reminiszenzen an ihre eigene Kindheit wach.

Musikalisch umrahmt wurde die Lesung durch die Stubenmusik Schwierz-Rechberger.

Die gute Stimmung im Saal kam nicht zuletzt dadurch zum Ausdruck, dass die Besucher bei den Liedern "Was schlagt denn da drobn auf´m Tanabaum" oder "Tief drinn im Böhmerwald" kräftig mitsangen.

Auch Prof. Vierlinger fühlte sich sichtlich wohl.  Er meinte beim Zusammensitzen nach der Lesung, er werde nach Eidenberg übersiedeln.

Obm. Schwierz konnte zu der Veranstaltung rund 50 Besucher begrüßen, darunter Bgm.a.D.  VS-Dir. OSR Fritz Koll, den Bezirksobmann des Kameradschaftsbundes Vz.-Präs. Michael Burgstaller sowie Kameraden der benachbarten Ortsgruppen Walding, Zwettl und Herzogsdorf. 

(Fotos: oben u. li.: Thomas Schwierz, re: Johann Wakolm)

13. November 2011   Pfarrvisitation durch Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz

Als einen der Höhepunkte der Pfarrvisitation feierte der Linzer Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz den Sonntagsgottesdienst mit der Eidenberger Pfarrbevölkerung. In einem Festzug, zu dem der Kameradschaftsbund mit Fahne und Marketenderinnen ausgerückt war, wurde der hohe Gast zur Kirche geleitet.

In seiner eindrucksvollen Predigt würdigte der Bischof die Rolle der Frauen in der Kirche - einerseits, was ihre nicht mehr wegzudenkenden Dienste betrifft, und andererseits ihre Rolle als Familienmütter, an denen es gelegen ist, ob Religion in den Familien gelebt wird. Zum Evangelium über die Talente, die der biblische Gutsbesitzer seinen Dienern zum Wirtschaften übergibt, mahnte Bischof Schwarz, mit den uns anvertrauten Talenten so umzugehen, dass wir zu jeder Zeit Rechenschaft ablegen können.

Auf dem Kirchenplatz begrüßte Bischof Schwarz die Mitglieder der Vereine. Danach wurden die Obleute zu einem gemeinsamen Mittagessen mit dem Diözesanbischof ins Gasthaus Lehner geladen.

(Foto: Alfred Haas)

6. November 2011   Leonhardiritt

Auf Einladung der Ortsbauernschaft nahm der Kameradschaftsbund am Leonhardiritt teil. Der Festzug setzte sich aus den Kreuzträgern, der Musikapelle, den vier Freiwilligen Feuerwehren Eidenbergs, dem Kameradschaftsbund, den Jagdhornbläsern, den Ministranten, der Geistlichkeit, den Gemeinderepräsentanten, dem Ortsbauernausschuss und etwa sechzig Pferden und Reitern zusammen.

Zu schaffen machte uns der starke Föhnwind, der kein aufreches Tragen der Fahne zuließ. Die am Kriegerdenkmal aufgezogene Kameradschaftsbund-Landesfahne wehte zeitweise quer durch die Luft.

Die Festmesse feierte der aus Bayern eingeladene P. Hans Trimpl gemeinsam mit dem Eidenberger Pfarrer P. Reinhold Dessl. P. Hans Trimpl nahm zu Beginn des Gottesdienstes die Pferdesegnung vor. In seiner Predigt legte er das Evangelium von den fünf klugen und den fünf törichten Jungfrauen aus auf die Wachsamkeit, die uns im Umgang mit den Tieren und der uns anvertrauten Umwelt geboten ist.

(Fotos: Alfred Haas)

 

1. November 2011   Allerheiligen

Am Nachmittag des Allerheiligentages rückte der Kameradschaftsbund zur Andacht und Friedhofsfeier aus. Am Kriegerdenkmal war die Trauerfahne gehisst und ein Kranz niedergelegt. Nach der Andacht in der Kirche nahm der Kameradschaftsbund vor dem Kriegerdenkmal Aufstellung. Altpfarrer P. Paulus Nimmervoll gedachte nicht nur der Gefallenen und Vermissten der Weltkriege, sondern auch all derjeniger, die im Einsatz für die Allgemeinheit, durch Terrorimus oder im Straßenverkehr ihr Leben gelassen haben. Die Musikapelle spielete zur Ehrung den "Guten Kameraden". Danach setze sich der Zug der Pfarrgemeinde, angeführt von Musikkapelle und Kameradschaftsbund in Bewegung zum Friedhof, wo P. Paulus die Gräber segnete.

(Foto: Schwierz)

 

26. November 2011   Nationalfeiertag

Der Nationalfeiertag erinnert an die wiedererlangte Freiheit Österreichs nach dem Anschluss an Hitlerdeutschland, dem Zweiten Weltkrieg und der zehnjährigen Besatzungszeit in Folge des Krieges. Nach Unterzeichnung des Staatsvertrages am 15. Mai 1955 verließen am 25. Oktober 1955 die Russen als letzte der vier Besatzungsmächte unser Land. Am 26. Oktober 1955 erklärte Österreich die immerwährende Neutralität.

Friede und Freiheit sind uns heute selbstverständlich geworden. Die junge Generation hat kaum noch eine Vorstellung von den Schrecken eines Krieges und der Not der Nachkriegszeit. Wohlstand und Bequemlichkeit lassen alles vergessen. Umso mehr sind wir angehalten, mit dem Frieden sorgsam umzugehen und auch die Leistungen der Wiederaufbaugeneration zu würdigen. Wir dürfen das, was die Allgemeinheit für den Einzelnen tut, nicht nur als Bringschuld des Staates betrachten, sondern müssen auch bereit sein, von uns aus etwas für die Allgemeinheit zu tun.

Im Jahr des Ehrenamtes soll unterstrichen werden, dass ehrenamtliche Tätigkeit nicht nur Arbeit macht, sondern auch viel zurückgibt und Freude bereitet.

Wenn wir betrachten, wie schön unser Land ist, wie lebendig unsere Kultur und unser Brauchtum, dann dürfen wir in Dankbarkeit stolz auf Österreich sein. Das soll durch das Hissen der Fahne am Nationalfeiertag zum Ausdruck gebracht werden. 

(Foto: Schwierz)

16. Oktober 2011   Installation von Dr. P. Reinhold Dessl als Pfarrer 

Eidenberg feierte die Installation von P. Reinhold Dessl als neuen Pfarrer. Der Kameradschaftsbund schmückte gemeinsam mit der Ortsbauernschaft das Kirchenportal mit einem Schwellbaum und einer Tafel mit der lateinischen Inschrift:

 

IN HOC DIE FESTIVO

GREX CREDENTIUM

PAROCHUM NOVUM

BEATO CORDE SALUTAT

 

„An diesem Festtag begrüßt die Menge der Gläubigen den neuen Pfarrer mit frohem Herzen.“ Die hervorgehobenen Buchstaben ergeben als römische Ziffern ein Chronogramm mit der Jahreszahl 2011.

 

Die spontan entstandene Idee, den neuen Pfarrer mit einem Festzug zu empfangen, ging vom Kameradschaftsbund aus und wurde vom Pfarrgemeinderat und den anderen Vereinen sofort aufgegriffen. Am Zug beteiligten sich die Musikkapelle, der Kameradschaftsbund, die Feuerwehr, die Goldhauben, die Ortsbauernschaft und die Gemeindevertretung. P. Reinhold durchschritt mit der begleitenden Geistlichkeit, dem Dechanten des Dekanats Gallneukirchen,  Msgr. Dr. Hubert Puchberger, dem Vertreter des Stiftes Wilhering, P. Prior Johannes Mühleder, Altpfarrer P. Paulus Nimmervoll, den Wortgottesdienstleitern und einer großen Schar Ministranten, ein Spalier der Vereine auf dem Weg in die Kirche.

(Fotos von Alfred Haas und Ferdinand Aichinger)

 

4. Oktober 2011   Tag der Tracht

Bei einer Trachtenschau im Rahmen des vom Musikverein und der Ortsbauernschaft veranstalteten Tags der Tracht in Eidenberg präsentierte der Kameradschaftsbund in Zusammenarbeit mit der örtlichen Goldhaubengruppe  den Original-Oberösterreicher-Anzug und den Oberösterreicher-Anzug als Vereinstracht.                     (Fotos: Alois Brandstötter)

 

7. Juli 2011   Begräbnis von Kam. Engelbert Haider

Am 1. Juli 2011 erlag Kamerad Engelbert Haider aus Kamerschlag einer schweren Erkrankung.  
Mit einer Fahnendelegation begleiteten wir den verstorbenen Kameraden gemeinsam mit der Musikkapelle Eidenberg und der FF Kronabittedt auf seinem letzten Weg.

 

23. Juni 2011   Erste Ausrückung zu Fronleichnam

Erste Ausrückung des neu gegründeten Vereins zu Fronleichnam mit 8 Mann und zwei Marketenderinnen. (Fotos: Alfred Haas)

 

1. Mai 2011   Neugründung des Kameradschaftsbundes in Eidenberg

Vereinsneugründung im Gasthaus Lehner in Eidenberg: 18 Kameraden treten bei der Gründungsversammlung dem Verein bei.

Bürgermeister Adi Hinterhölzl übergibt die von der Gemeinde aufbewahrte Fahne dem neuen Obmann.
(Foto: Josef Madlmeir)

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